[Rezension] Martin Krist – Die Mädchenwiese

Martin Krist
Die Mädchenwiese
ISBN 978-3-548-28353-1
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Ullstein

Inhalt:
Lisa ist verschwunden, sie wollte übers Wochenende weg und hat ihre Freundin als Alibi vorgeschoben. Ihrem Bruder hat sie versprochen das sie auf jeden Fall wieder kommt, aber er wartet vergeblich…
Alex hat da ganz andere Probleme er führt eine Kneipe in dem kleinen Dorf und möchte mit einer Konservenfabrik einen Handel abschließen, da erreicht ihn ein Brief von seinem leiblichen Vater, obwohl er bis dahin noch nicht mal wusste das seine Eltern ihn nur Adoptiert haben…
Eine alte Frau hört Stimmen, sie führen sie zu ermordeten Mädchen, aber wenn sie mit jemandem darüber spricht wird es ihr schlecht ergehen…

Meine Meinung:
Die Leseprobe die ich bei Vorablesen las hatte mich schon sehr für dieses Buch eingenommen. Auch wenn Anfangs alles etwas wirr war war eine Spannung schon greifbar und ich wollte gerne mehr. Ich hatte Glück und durfte eins der Vorablesen Exemplare lesen und wartete extra bis zur Leserunde von Lies & Lausch. Ich mag es mit Autoren auf diese Weise Kontakt zu bekommen und man lernt noch mehr über die Geschichte hinter dem Buch.
Zu dem möchte ich aber nun auch wieder kommen. Am Anfang lernt der Leser erstmal die verschiedenen Protagonisten kennen. Dazu gehört Berta, eine ältere Frau aus dem Dorf, die kein leichtes Leben hatte. Lisa die vermisst wird und in die Fänge vom Täter geraten ist. Laura die Mutter von Lisa, die schlichtweg überfordert ist mit ihren Kindern. Sam der kleine Bruder von Lisa der über sich selbst hinaus wächst und Alex, er ist Dorfwirt und ehemaliger Polizist. Er fängt an zu ermitteln als es den Anschein macht als ob er die Hergehensweise des Täters aus früheren Fällen kennt. All diese Figuren erzählen im Wechsel in verschiedenen Abschnitten. Berta berichtet aus der Vergangenheit in der Ich- Form, Der Rest aus der Erzählperspektive. Was sich etwas wirr anhört ist beim Lesen total selbstverständlich und hat mich nie aus dem Konzept gebracht. Auch erkennt man schnell wer gerade erzählt.
Durch den Prolog weiß der Leser recht schnell worum es geht und es kommt schon ein spannendes kribbeln. Die ersten Seiten fesselten mich sofort und so las ich das Buch mit nur wenigen Unterbrechungen in einem rutsch durch. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und die vielen Handlungsstränge tun dem Lesen auch keinen Abbruch. Alles wird nach und nach verwoben und man sieht als Leser immer klarer. Sicher kann man sich auch irgendwann vorstellen warum das ganze passiert, aber man sollte sich seiner Meinung nicht zu sicher sein. Ich selber wurde sehr überrascht als die Auflösung kam.
Die Mädchenwiese ist für jeden Thrillerfan ein muss und Martin Krist nun auf jeden Fall bei jedem neuen Buch bei mir auf der Wunschliste und dieser Thriller hat bei mir auf jeden Fall Favoritenstatus

Vielen Dank an Vorablesen und Ullstein

 

Ein Gedanke zu „[Rezension] Martin Krist – Die Mädchenwiese

  1. Oh, das Buch tönt wirklich spannend. Den Titel habe ich mir schon mal notiert, denn ich möchte unbedingt wieder einmal einen richtig guten Thriller lesen.

    lG Favola

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