[Rezension] Martin Krist – Märchenwald

"buchhandel.de/Martin Krist
Märchenwald
ISBN 978-3-548-28764-5
Band 5

Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Ullstein
Leseprobe

Inhalt:
Max und seine Schwester Ellie werden mitten in der Nacht von ihrer Mutter in einem Wandschrank versteckt. Das letzte was Max noch versteht ist das sie zu ihrem Opa gehen sollen. Als die Beiden sich wieder raus trauen ist ihre Mutter verschwunden.
Währenddessen erwacht Zoe ohne Erinnerung am Alexanderplatz und im Wedding wird eine Leiche gefunden die jede Menge Fragen aufwirft. Kalkbrenner und Muth müssen sich durchs Dickicht vom Märchenwald schlagen und der verbirgt einige Gefahren.

Meine Meinung:
Ich habe nun schon einige Thriller von Martin Krist gelesen und auch Fälle in denen Paul Kalkbrenner der Ermittler gewesen ist waren dabei. An alle Bücher habe ich durchweg positive Erinnerungen, so dass Märchenwald für mich ein Must-Read war.

Der Einstieg fiel gewohnt leicht. Martin Krist verfügt über einen leicht verständlichen und flüssigen Schreibstil. Kein Geschnörkel, nicht viele Erklärung. Immer auf den Punkt, genau das mag ich an ihm. Er schreibt nicht um den heißen Brei herum. Sehr angenehm, vor allem bei Thriller in denen es um die Spannung geht. Die hier von Beginn an, bis zum Ende, spürbar war.
Es gibt viele Kapitel die recht kurz gehalten sind und dazu animieren immer weiter zu lesen. Ich war wirklich erstaunt wie schnell ich dieses Buch beendet habe. Wie die Kapitel nur so vorbei zogen.
Der Plot ist höchst interessant und in mehrere Stränge aufgeteilt. zu Beginn war mir nur klar das sie irgendwie zusammen gehören, nur wie war da noch fraglich. Das blieb es auch bis fast zum Schluss. Man fühlte sich als Leser erst in einem Sumpf von Fragen, einer Ermittlung bei der das Ergebnis über einem steht und einem nur nicht einfallen will wie genau dieses aussieht. Da ging es mir als Leser ähnlich wie dem ermittelnden Kommissar.

Dieser dürfte einigen schon von den Vorgängern bekannt sein. Für mich ein sehr sympathischer Ermittler mit dem Herz am recht Fleck. Jemand der leider die Arbeit oft über das Private stellt auch wenn das bei dem Job nicht ausbleibt. Das Verbrechen schläft leider nie. Doch auch für seine Tochter ist er da wenn sie ihn braucht. Eben manchmal leider auch genauso schnell wieder weg, wenn etwas gravierendes passiert.
Die anderen Ermittler erlebt man nur sehr wenig, genauso wie seine restliche Familie. Ein Einzelkämpfer ist er dennoch nicht.
Interessant gestaltet sich der Thriller auch dadurch das er aus verschiedenen Sichten erzählt wird. Da ist  noch Zoe, die Frau die ohne Erinnerung wach wird und gleich Gefahr spürt und Max, der mit seiner Schwester alleine auf dem Weg zu seinem Opa ist um dort seine Mutter zu treffen.

Am Ende zeigt sich wie sich alle Stränge verknüpfen und aus einem heillosen Durcheinander wird ein geordnetes Ganzes. Für mich ein Thriller der keine Wünsche offen lässt und auf den ich mich vollkommen einlassen konnte ohne auch nur einen makel zu finden.
Danke Martin Krist für sehr spannende und unterhaltsame Stunden. Ich kann Märchenwald jedem Thriller- Liebhaber uneingeschränkt empfehlen

5buecher

6 Gedanken zu „[Rezension] Martin Krist – Märchenwald

  1. Hallo Natalie,
    das klingt richtig gut. Ich muss mal schauen ob es auch Hörbücher von Martin Krist gibt, denke die könnten mir ganz gut gefallen.
    Derzeit höre ich Thriller ja immer noch lieber als sie zu lesen 🙂
    Liebe Grüße
    Ela

  2. Ich habe das Buch auch gelesen. Es war mein erstes aber ganz bestimmt nicht mein letztes Buch von Martin Krist. Ich war total begeistert davon.

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