[Rezension] Matt Whyman – Inside the cage

Matt Whyman
Inside the Cage
ISBN 978-3-407-74250-6
Taschenbuch
8,95 €
Erschienen bei Beltz & Gelberg

Rückentext:

Ein Gefangenenlager am Polarkreis.
Schwerverbrecher, Terrorverdächtige, Serienmörder und mittendrin – Carl
Brutale Verhöre, unmenschliche Bedingungen.
Doch Carl ist überzeugt, dass er unschuldig ist.
er will diesem Albtraum ein Ende machen und fasst einen riskanten Entschluss: Flucht…
Die ersten 50 Seiten:
Carl Hobbes ist Student und hackt sich in Computer ein, genau das wird ihm zum Verhängnis, denn als er von der Uni auf dem Weg nach Hause ist, wird er festgenommen. Beim Verhör wird ihm gesagt das es besser ist zu kooperieren und sich ausfliegen zu lassen um alle Fragen zu beantworten, er wäre wenn alles gut läuft bis zum Wochenende wieder zu Hause. Tut er dies nicht würde er mit 18 vor ein Gericht gestellt werden und empfindlicher bestraft werden. Carl stimmt zu und findet sich in einem Flugzeug wieder ohne Komfort, bekleidet mit einem orangen Overall mit Schwerverbrechern zusammen. Sein einziges Vergehen: er hat sich in Fort Knox eingehackt. Nun ist er auf den Weg in den Norden, nur Schnee und Eis und immer mehr das Gefühl das er nicht so schnell wieder dort weg kommt…..
Meine Meinung:
Inside the cage ist eingeordnet im Genre Kinder & Jugendbuch und ich würde es so ab 16 lesen lassen. Ich glaube jüngere Leser würden nicht wirklich verstehen worum es geht. Anfangs wird geschrieben das die Geschichte genauso passiert ist…da Geiheimdienste ja so einiges verheimlichen möchte ich nicht vollkommen ausschließen das es genauso passieren könnte und das ist erschreckend. Denn in diesem Roman werden Menschen gefoltert und mißhandelt und weggesperrt. Was ist mit den Menschenrechten??? Sicher Verbrecher haben je nachdem schon Taten begangen die nicht entschuldbar sind und wo jeder gerne sehen möchte das sie büßen, aber was ist wenn man nicht die Schuld trägt die einem vorgeworfen wird? Wenn man nur ein kleines Rädchen ist, selber ausgenutzt und nicht mit den Folgen gerechnet hat??? Das ist hier die Frage. matt Whyman schreibt diesen Jugendthriller in der Ich Form aus Sicht von Carl Hobbes und gerade das lässt den Leser vollkommen eintauchen und mitbangen. Anfangs hatte ich etwas Probleme reinzukommen, aber das legte sich recht schnell und ich wollte das Buch kaum aus den Händen legen. Der Schreibstil ist flüssig und auch Fachchinesisch wird so gut erklärt das es jeder Laie versteht. Die Personen sind sehr authentisch, wie oben schon geschrieben habe ich mich gut in Carl reinversetzen können und habe mitgezittert.
Eins noch zum Rückentext. Ich finde er stimmt nicht so ganz, da es ja nur ein kurzer Anriss der Geschichte sein soll ist es nur eine kurze Notiz, aber wenn man schon so eine Notiz schreibt sollte man doch wenigstens das Richtige schreiben und nicht die Geschichte verdrehen.
Vielen Dank an Beltz & Gelberg!!!

Ein Gedanke zu „[Rezension] Matt Whyman – Inside the cage

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.