[Rezension] Maurizio Temporin – Ascheträume

Maurizio Temporin
Ascheträume
ISBN 978-3-492-70244-7
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei IVI

Inhalt:
Thara hat eine merkwürdige Krankheit. Sie schläft immer wieder ein auch in den ungünstigsten Situationen, während des Unterrichts oder einem Date. Sie war schon mehrfach bei Ärzten und in Krankenhäusern, aber keiner kann die Ursache finden. Sie versucht sich damit zu helfen immer eine Thermoskanne mit Kaffee dabei zu haben. Bis jetzt kamen diese Schlafattacken auch immer ungewollt. Dann aber kommt sie iN Charles Garten und sieht jede Menge Iris so violett wie ihre Augen und ist ganz beraucht, schläft ein und wird in einer merkwürdigen Welt wieder wach. alles besteht aus Asche Bei ihrem ersten Mal in dieser Welt rettet sie Nate vor komischen Kreaturen die es auf sie abgesehen haben und sie möchte ihn wiedersehen….

Meine Meinung:
Heute habe ich Ascheträume beendet und ich muss sagen, ich fand das Buch gar nicht schlecht. Der Plot ist leicht erzählt Thara ist ein Dämmerwesen und wechselt von realer Welt in die Aschewelt und auch wieder zurück, das geschieht erstmal nicht gewollt sondern durch Zufall, aber schnell findet sie raus wie sie absichtlich wechseln kann. In dieser Welt lernt sie unter anderem Nate kennen, der sie von Anfang an fasziniert.
Thara wird für mich doch recht gut beschrieben, auch ihre Art konnte ich beim  Lesen gut erkennen. Sie ist ein Teenager der seine Probleme hat, wobei das größte Problem erstmal darin besteht das sie einfach einschläft, egal wo sie geht oder steht. Dies soll aber schnell zu einer Nichtigkeit werden, gegen das was sie noch erwartet. Nate wird dagegen schon etwas blasser beschrieben auch wenn er eine der Hauptfiguren ist, hat der Autor ihn eher im Hintergrund gelassen. Schade da hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Dann gibt es da noch Tharas Freunde, die für mich doch einen sehr wichtigen Part haben, aber so gut wie gar nicht als Person erkennbar sind, sie sind eben da und noch Charles und Ludgar, aber auch hier fehlt ein wenig der Background.
Der Schreibstil ist teilweise etwas holprig, auch gab es zwei drei Fehler die sich eingeschlichen haben, aber meinen Lesefluss hat das nur anfänglich etwas gestört später als ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte konnte ich flüssig lesen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen, gleich mitten ins Geschehen und gerade am Anfang bleibt vieles ein Rätsel. Sicher alles zu verraten wäre ja langweilig dann müsste man ja nicht mehr bis zum Ende warten, aber es wurden für mich auch unnötige Fragen aufgeworfen, wenn sie auch später aufgelöst wurden.
Das Ende ist kein richtiger Cliff Hanger, aber auch kein absolutes Happy End, schließlich handelt es sich hier um eine Trilogie und wer mag kann die ersten Seiten vom Folgeband Totenträume schon lesen.
Fazit: Alles in allem ein toller Start in die Trilogie für mich mit größtenteils verzeihbaren Schwächen

Danke an IVI

 

Ein Gedanke zu „[Rezension] Maurizio Temporin – Ascheträume

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.