[Rezension] Mechthild Gläser – Stadt aus Trug und Schatten

Mechthild Gläser
Stadt aus Trug und Schatten
ISBN 978-3-7855-7402-7
Gebundene Ausgabe
17,95 €
Erschienen bei Loewe

Inhalt:
Flora ist ein fast normaler Teenager. Sie geht zur Schule und verbringt die Zeit am liebsten mit den Zwillingen Wiebke und Lorenz. Zu Hause kümmert sie sich seit ihre Mutter gestorben ist um ihren Vater, der ein wenig zerstreut ist. Dann träumt sie eines Nachts von einer merkwürdigen Stadt, dort gibt es nur Grautöne: Eisenheim. Allerdings träumt sie das nicht nur, denn es stellt sich raus das Eisenheim die Stadt der Träumenden ist und es dort Schlafende und Wandernde gibt. Sie war mal eine Schlafende und wurde zur Wandernden, weil sie es so wollte. Ich zweites Ich hat etwas gestohlen was für Eisenheim sehr wichtig ist und Flora kann sich an nichts erinnern. Viel schlimmer noch alles stürzt auf sie ein. Anstatt sich zurecht finden zu können wird sie ins kalte Wasser geschubst und der Austauschschüler Marian hat einen großen Teil damit zu tun.

Meine Meinung:
Nicht zu viel zu verraten fällt beinahe schon schwer, denn es ist gerade am Anfang alles sehr Zusammenhanglos. Es gibt den Strang der wachen Welt in der Flora das normale Mädchen ist und Eisenheim die Stadt der Träumenden. Beide wechseln sich im Wach-/Schlafrythmus ab Überschneidungen gibt es nur selten. Man lernt erstmal Flora kennen aber ich finde man merkt genau am Schreibstil wie verwirrt Flora ist. Wer wäre das nicht? Trotzdem lässt es sich gut und leicht lesen und auch wenn am Anfang alles mehr ein kennen lernen ist und nicht viel Spannendes passiert ändert es sich im Laufe der Geschichte. Zum Schluss wird es dann so richtig spannend und man mag nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Plot ist recht interessant so unter dem Motto Nachts sind alle Katzen grau ist Eisenheim nur grau in grau ohne Farbe und wer weiß schon was man Nachts macht. Seid ihr schon mal wach geworden und hattet das Gefühl es wäre wirklich passiert. So in etwa stelle ich mir das Gefühl von Flora vor.
Die Protagonisten Flora und Marian sind deutlich beschrieben auch wenn Marian die ganze Zeit über etwas geheimnisvolles umgibt.
So wie ich gelesen habe ist es mal wieder der Beginn einer Trilogie. Ich weiß nicht wann der nächste Band erscheint, aber Potenzial für eine Fortsetzung ist auf jeden Fall gegeben und wenn ich anfangs dachte es ist mir etwas zu flach und langweilig hat mich die zweite Hälfte versöhnt und eines anderen belehrt.

Danke an Loewe

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