[Rezension] Micha Krämer – Tod im Elefantenklo

"buchhandel.de/Micha Krämer
Tod im Elefantenklo
ISBN 978-3-8271-9520-3
Taschenbuch
9,95 €
Erschienen bei CW Niemeyer
Leseprobe

Inhalt:
Am Elefantenklo, wie Einheimische den Aufgang in der Fußgängerzone von Betzdorf nennen, wird die Leiche von Natascha Watzlaw gefunden. Schnell ist klar, das sie ermordet wurde – mit Krok, einer neuen Droge die tödlicher ist als alles was man bisher kennt. Woher kam die Droge und wer hat sie ihr gespritzt? Außerdem ist da noch der Mord an den Lebensgefährten einer Kollegin von Nina Moretti. Er wurde erschossen. Zunächst sieht es danach aus als ob die Kollegin ihn erschossen hätte, doch das will Nina Moretti nicht glauben. Was haben beide Morde miteinander zu tun?

Meine Meinung:
Tod im Elefantenklo ist der Dritte Fall von Nina Moretti den ich als Leser begleiten darf und wieder fühlte ich mich gut unterhalten.
Doch es gab auch den ein oder anderen Kritikpunkt.

Der Schreibstil war wieder locker und leicht zu lesen. Alles war leicht verständlich und es gab keine Fragen die offen blieben. Obwohl der zweite Fall für mich eine Weile her ist kam ich gut in die Geschichte rein. Schließlich gibt es neben den Morden auch das Privatleben von Nina Moretti.

Diese war hier etwas sprunghaft wie ich finde und lief nicht so sehr in Höchstform auf. Es gab Szenen wo ich einfach nicht verstand warum sie so handelte. Doch das war bei ihr nur sehr selten der Fall und nicht so sehr wichtig. Ansonsten fand ich nina Moretti mal wieder sehr Taff und wenn ich das Gefühl hatte, das sie nicht wirklich die Hauptrolle spielte. Sie ging ein wenig unter. Dann gab es Privat die ein oder andere Andeutung, die einfach überflüssig war.
Die Hauptrolle hatte für mich diesmal eher Thiele, der Kommissar A.D. der von Beginn an den Fall an sich riss und mir etwas auf den Nerv ging mit seiner Art. Taktgefühl fehlte ihm völlig und auch die Einsicht. Kaum war ein Mist abgehandelt kam der Nächste. Da er so Dominant war in der Geschichte gab es einen negativen Beigeschmack. Mich störte auch das sein handeln größtenteils keine Konsequenzen hatte und fragte mich manches Mal wie er es geschafft hat so lange im Polizeidienst zu bleiben.
Kübler ging wie Moretti ziemlich unter und auch die anderen Charaktere waren recht blass. So das Thiele für mich einfach nicht ausgeglichen wurde.
Es gab zudem viele Figuren die für den Fall wichtig und doch eben nur Opfer waren aus welcher Sicht auch immer. Diese waren aber ebenfalls überschaubar und trotz Familienzugehörigkeiten kam ich nicht durcheinander.

Insgesamt war es ein Fall mit vielen Wendungen, der bis zum Ende hin überraschend und spannend blieb. Schon alleine das machte vieles Wett und versöhnte mich am Ende ein wenig mit dem Kommissar A.D. dem ich nun eine langte Reise wünsche

4buecher

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