[Rezension] Michael Hübner – Stigma

Michael Hübner
Stigma
ISBN 978-3-442-47417-2
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Goldmann

Inhalt:
Tom Kessler wurde als er dreizehn war für mehrere Stunden festgehalten und wohl auch misshandelt. Er selber kann sich daran gar nicht mehr erinnern und auch all die Jahre die danach kamen sind nicht wirklich vorhanden. Er weiß nicht wie sein erster Kuss war oder wie sein erstes Bier geschmeckt hat. Seit damals als er in den Händen dieses Mannes war muss irgendetwas sehr Grausames passiert sein, wovon nur der Täter selbst und Tom etwas weiß. Allerdings ist der Täter tot. Er hat sich selbst getötet als die Polizei das Haus stürmte. Dort fand sie auch noch mehr Leichen. Nun dreizehn Jahre später finden sie die Leiche eines fünfjährigen Mädchens genauso positioniert wie eine der Leichen damals. In ihren Mund finden sie eine Nachricht in der es um die Ereignisse von damals ging und die an Tom gerichtet ist. Der Täter will das Tom sich erinnert, aber Tom würde lieber weiterhin alles vergessen was gewesen ist…

Meine Meinung:
„Was braucht man für einen guten Thriller“ ist eine der Fragen die in diesem Buch gestellt werden und Michael Hübner wusste genau was man braucht.
– Spannung: Die war von Anfang bis Ende vorhanden, mich hat dieses Buch nie gelangweilt, ganz im gegenteil wäre mir die Augen nicht zugefallen hätte ich wohl die Nacht durch gelesen um es zu beenden und heute morgen habe ich ganz schnell weiter gelesen.
– Interessante Figuren: Auch die gab es zu genüge fangen wir mal mit der Hauptfigur Tom Kessler an, ein sympathischer junger Mann, der in seinem Trauma gefangen ist. Er kann seine Angst nicht überwinden und macht seine Situation immer schlimmer. Dr. Westphal, die Therapeutin, die sehr bemüht ist Tom zu helfen. Fanta, sein einziger Freund der immer zur Stelle ist wenn Tom ihn braucht. Dann noch seine Frau und sein Sohn, gewissermaßen Stützen in seinem verkorksten leben nach dem Vorfall.
– Eine interressante und stimmige Geschichte. Das hat Hübner Perfekt hinbekommen trotz Wendungen und Wirrungen verlor ich nie den Faden und fand die Geschichte sehr stimmig und nie unlogisch.

Also alles für einen guten Thriller hat Stigma, ein Buch das mich fasziniert hat, weil ich mich mal wieder Frage wie man auf so eine Idee kommen kann und die mich auch deshalb fasziniert weil nichts so ist wie es scheint und man nie wusste wo der nächste Absatz hinführt.

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