[Rezension] Michael Kibler – Opfergrube

Michael Kibler
Opfergrube
ISBN 978-3-492-30047-6
Taschenbuch
12,99 €
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Steffen Horndeich ist mit seiner Familie am Woog als eine Leiche auftaucht. Ein Mann, gefesselt und wie die Untersuchungen zeigen nach dem Tod noch Misshandelt.
Zunächst sieht es nach einer einzelnen Tat aus, dann stellen Horndeich und Margot Hesgart fest das es auch andere Opfer gibt, die Parallelen aufweisen….

Meine Meinung:
Michael Kibler hat es wieder geschafft. Er hat mich seinem Darmstadtkrimi, der siebte wenn ich richtig informiert bin, in seinen Bann gezogen. Er hat es geschafft trotz das ich trotz Müdigkeit nicht eingeschlafen bin, weil ich unbedingt wissen musste wie nun alles zusammen hängt.

Michael Kibler ist für mich mittlerweile ein Garant für Spannung und rätselhafte Lesestunden. Das die Bücher in Darmstadt spielen trägt dazu bei das ich die Krimis liebe und mich ein wenig zu Hause fühle. Doch diesmal kam nicht nur Darmstadt vor, sondern auch Marburg und der Edersee, der immer öfter in Büchern auftaucht. So fühlte ich mich heimisch.

Die Handlung ist recht einfach und doch kompliziert und es gab einen Satz bei dem ich dachte zu wissen wer der Täter ist und doch war es jemand anderes. Rätselraten bis fast zum Schluss ist hier garantiert.

In Opfergrube ist aber nicht nur das Verbrechen Thema, sondern wie immer auch das Privatleben der Ermittler. Ich hatte das Gefühl ich hätte einen Fall ausgelassen da mir manches nicht mehr so geläufig war, aber das war nicht so schlimm da man in allem gut unterrichtet wurde. Das Privatleben von Horndeich und Hesgart wird sehr gut mit dem Fall verwoben und wird nie zu aufdringlich. in erster Linie geht es um den bzw. die Mordfälle und alles andere geschieht nebenher. So ganz nebenbei, aber nicht unwichtig.

Wer die Darmstadt Krimis schon gelesen hat kennt die Protagonisten.
Margot Hesgart, die Ermittlerin, gerade Privat sehr angeschlagen und sehr dünnhäutig, arbeitet zu viel und übertreibt es damit auch ein wenig.
Steffen Horndeich hat seine kleine Familie und ist die Jagd nach den Mördern Leid. Er steht uneingeschränkt zu Margot überlegt aber den Job zu wechseln.
Auch Nick hatte einen kleinen auftritt, was ich persönlich sehr schön fand. Mag ich den Amerikaner doch recht gerne.
Die anderen Figuren bestanden aus Zeugen und Angehörigen der Opfer und natürlich der/die Täter. Allesamt hatten sie ihre Geschichte. Manche fielen wieder unter dem Tisch, manch einer wurde stärker beleuchtet.

Von Beginn an war eine Spannung vorhanden. Diese ebbte für mich auch nie ab und hatte mehrere Spitzen. Es gab eine Situation in  denen ich vor spannender Erwartung gerne Fingernägel geknabbert hätte. Für mich ist Michael Kibler ein Krimimeister. Das was ich an Krimis nicht mag das nur noch Ermittlungen kommen schafft er so zu schreiben das es interessant und lesenswert ist.

Das Ende ist abgeschlossen und der nächste Fall dürfte kommen. Alles ist wieder auf Null. Etwas was einen nicht verpflichtet weitere Darmstadt Krimis zu lesen, aber auch nicht davon abhält. Wendungen und Sackgassen machen dieses Werk zu einem spannenden Lesevergnügen an dem nichts zu bemängeln ist

5buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Michael Kibler – Opfergrube

  1. Dieser Autor ist mir bisher nicht über den Weg gelaufen. Klingt aber sehr spannend. Leider sind in vielen Krimis immer wieder die selbe Leiher, die einen einschlafen lässt.
    lg Ramona 🙂

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