[Rezension] Michael Koglin – Blutengel

Michael Koglin
Blutengel
ISBN 978-3-442-47411-0
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen im Goldmann Verlag

Inhalt:
Eine Frau hängt kopfüber am Fuß befestigt an der Decke und merkt wie sie langsam stirbt, der Kopf pocht und langsam fließt Blut aus einer wunde am Oberschenkel. An der Ostsee finden sie einen Rentner tot, getötet auf einer Liebesschaukel ebenfalls aufgehängt an der Decke mit Wunde am Oberschenkel, in dem folgender Satz eingeritzt ist: Semper aliquid haeret. – Es bleibt immer etwas hängen. Augenscheinlich ist ein Serienmörder unterwegs und der Hamburger Hauptkommissar Mangold soll mit „seiner “ Sonderkommission ermitteln, zusammengewürfelt aus ganz verschiedenen Menschen, die schon einen Fall gelöst haben. Eine Psychiaterin, ein Autist und ein Journalist gehören ebenfalls dazu….
Meine Meinung:
Das Buch ist echt Mist………..aber nicht weil es schlecht ist NEIN sondern weil es nun wieder einen Autor gibt nachdem ich die Augen aufhalten werde und somit wächst meine Wunschliste wieder 😉 Aber jetzt mal im Ernst.
Michael Koglin hat mit Blutengel einen erstklassigen Thriller geschaffen. Bis zum Schluss wird man als Leser im unklaren darüber gelassen wer der Täter ist und ich kam auch vorher nicht darauf. Immer wenn ein Hinweis erscheinen hätte können wurde in Rätseln geschrieben und nie zu viel verraten. So war die Spannung von Anfang an auf einem hohen Level und fällt zu wirklich keinem Zeitpunkt ab. Koglin greift ein sehr aktuelles Thema auf nämlich die Misshandlungen in Kirche und Heimen, was den Thriller auch sehr nahe gehen lässt, da es genau so passieren könnte, wenn…..nee da will ich nicht zu viel verraten ;-). Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen nicht zu kompliziert und leicht verständlich und trägt somit dazu bei das man immer mehr eintaucht in die Geschichte. die Figuren sind authentisch und haben ihre persönliche Geschichte und Charaktereigenschaften. Auf das Privatleben wird aber nur bei der Psychologin Kaja eingegangen, da es mit zum Fall gehört, die anderen lernt man so nebenher kennen und mag sie eben oder mag sie nicht, aber sie sind nicht nervig. Interessant fand ich von Anfang an den Gedanken das eben nicht nur Polizisten ermitteln sondern auch ein Autist und ein Journalist, was in dem Fall des Autisten die Sache etwas schwierig gestaltet.

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