[Rezension] Michael Robotham – Dein Wille Geschehe

Michael Robotham
Dein Wille geschehe
ISBN 978-3-442-47458-5
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Goldmann
Inhalt:
DEIN WILLE GESCHEHE
MEIN TOD KOMME
Es gibt einen Moment, in dem alle Hoffnung vergeht, aller Stolz schwindet, alle Erwartung, aller Glaube, alles Sehnen. Dieser Moment gehört mir. dann höre ich den Klang einer zerbrochenen Seele. Es ist kein lautes Knacken wie von splitternden Knochen, wenn ein Rückrat bricht oder ein Schädel birst. Auch nicht weich und feucht wie ein gebrochenes Herz. Es ist ein Klang, bei dem man sich fragt wie viel Schmerz ein Mensch ertragen kann; ein Laut, der das Gedächtnis zerschmettert und die Vergangenheit in die Gegenwart sickern lässt; ein Ton, so hoch, das nur die Hunde der Hölle ihn hören können.
Meine Meinung:
Ich habe echt gerade erst entdeckt das auch dieses Buch Teil einer Serie ist, der dritte Teil um genauer zu sein, das auch erklärt warum in der Geschichte selber von früheren Zeiten die Rede ist, die angedeutet werden, aber nicht tiefer rein gehen.
Der Psycholog Joe ist mit seiner Familie in einen Vorort von London gezogen, aufs Land und unterrichtet als Professor an einer Universität, nach einem seiner „Unterrichtsstunden“ auf dem Weg nach draussen mit seinem Kollegen Bruno kommt ein Detective, der möchte das Bruno mit einer Selbstmörderin spricht, Bruno sagt Joe soll dieses tun ihm steht der Kopf nicht danach. Joe geht mit versucht sie umzustimmen, aber schafft es nicht. Sie springt von der Brücke. Merkwürdig ist…sie hatte ein Handy am Ohr und hat mit jemanden gesprochen. Sie hat eine Tochter die wenige tage später bei Joe vor der Tür steht und ihn davon überzeugt das der offensichtliche Selbstmord keiner ist.
Wie oben schon geschrieben es ist meine erster Teil und ich fand ihn Klasse, es gab keine Probleme weil ich die vorhergegangenen Teile nicht kannte (werde dieses aber ändern) Die Story ist einmal aus sicht von Joe geschrieben, man bewegt sich mit ihm in den Ermittlungen und seinem Alltag und die andere Sicht ist die des Gejagten, des Täters, der es schafft nur durch Worte Frauen zu etwas zu bewegen was keiner für möglich halten würde, auch die Frauen selbst nicht. Auch da bekommt man alles mit, den kleinen Teil seines Privatlebens, wie er Taten plant wie er dabei fühlt, was ihn antreibt.
der Schreibstil ist flüssig und lässt einen nicht holpern und zwang mich nicht Absätze wiederholt zu lesen weil ich sie vielleicht nicht verstanden hätte und das obwohl die Handlung recht verworren ist aber trotzdem schlüssig. Das Ende war für mich persönlich zu erahnen, aber trotzdem gab es Wendungen die ich nicht mit eingeplant hätte.
Die Spannung ist greifbar und man mag diesen Psychothriller nicht wirklich zur Seite legen.
Stephen King urteilt: „Das spannendste Buch das ich dieses Jahr gelesen habe“ und ich muss sagen es ist auf jeden Fall eines der spannendsten Bücher.

Ein Gedanke zu „[Rezension] Michael Robotham – Dein Wille Geschehe

  1. Für mich war dieses Buch von Michael Robotham auch das erste was ich von ihm gelesen habe. Anfangs hat es bei mir etwas gedauert, bis ich in der Story drin war, aber danach gabs kein Ende beim Lesen. Hat mich eine lange Nacht gekostet, und ich habe es nicht bereut. Klasse Thriller!

    LG Petra

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