[Rezension] Michael Tsokos – Die Klaviatur des Todes

Michael Tsokos
Die Klaviatur des Todes
ISBN 978-3-426-27602-0
19,99 €
Gebundene Ausgabe
Erschienen bei Droemer
Leseprobe

Inhalt:
In diesem Buch geht es um Mord un Totschlag  Um Verbrechen und Vortäuschung solcher Taten. Um die Arbeit eines Rechtsmediziners und wie dieser bei der Aufklärung von Straftaten hilft

Meine Meinung:
Michael Tsokos wurde mir bekannt durch seinen Roman mit Sebastian Fitzek: Abgeschnitten. Ich hörte ihn bei einer Livelesung und fand sehr interessant was er dort über seine Arbeit berichtete. Als nun das Buch von ihm erschien wollte ich es gerne lesen um mehr von dieser aufregenden Arbeit zu erfahren.

Auch ich gehöre zu denjenigen die gerne CSI, Bones und andere Sendungen dieser Art sehen. Das nicht immer alles was dort gezeigt wird den Tatsachen entspricht war mir schon klar, aber wie ist es genau? Was wird bei der Aufklärung einer Straftat alles unternommen. Wie erkennen Gerichtsmediziner ob eine Verletzung Fremd oder Eigenverschulden ist. All das konnte ich nun in diesem recht kurzen aber dafür sehr aufschlussreichen Buch lesen.

Zu Beginn klärt Tsokos zunächst darüber auf für welche Fälle welche Abteilung der Rechtsmedizin zuständig sind. Das wirklich kurze Vorwort beschreibt damit die verschiedenen Möglichkeiten zur Einordnung einer Todesart.
Danach geht es mit einem ziemlich spektakulären Fall los an den ich mich aus den Nachrichten noch erinnern kann. Der Puzzlemörder. Der Autor und Rechtsmediziner beschreibt wie sie ihm auf die Spur kamen und schließt seine Geschichte damit ab wie hoch die Strafe war. So geschieht es noch mit vielen anderen Fällen, aber es wird zum Beispiel auch erklärt wie Menschen überführt werden die Verbrechen vortäuschen.

So ist dieses Buch voll mit interessanten Fällen, die alle sehr detailliert aber trotzdem nicht langweilig beschrieben werden. Manches Mal dachte ich so doof kann doch keiner sein, oder wie grausam, aber doch. Es gibt wohl nichts was es nicht gibt und das macht dieses Buch sehr deutlich.

Der Schreibstil von Michael Tsokos macht es leicht ein Sachbuch zu lesen. Es ist zwar eine recht trockene Materie, aber trotzdem voller Spannung.

Mein Fazit: Es wird nicht mein letztes Buch von Michael Tsokos bleiben.

Danke an Droemer

Wer Lust und Zeit hat kann am Dienstag den 12.März 2013 um 20 Uhr zur Buchpremiere gehen.
Diese findet in der Hörsaalruine der Charité, Charitéplatz 1 in Berlin statt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.