[Rezension] Moïra Fowley-Doyle – Wenn der Sommer endet



Moïra Fowley-Doyle
Wenn der Sommer endet
ISBN 978-3-570-16407-5
Hardcover
16,99 €
Übersetzerin: Karen Gerwig
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Jedes Jahr im Oktober beginnt für Cara und ihre Familie die dunke Zeit. Es ist wie ein Fluch das in der Zeit sich die Verletzungen bei ihr, ihrer Schwester Alice, ihrem Stiefbruder Sam und ihrer Mutter häufen. Doch dieses Jahr scheint es so schlimm wie schon seit Jahren nicht mehr zu sein. Es geschehen seltsame Dinge, denen die Geschwister und Caras Freundin Bea nachgehen wollen. Sie stoßen auf Geheimnisse die viele Jahre verschwiegen wurden…

Meine Meinung:
Lasst uns die Gläser heben auf die dunkle Zeit…ist wohl ein Widerspruch in sich, denn wer mag schon dunkle Zeiten feiern. Viel zu Feiern haben die vier auch nicht wirklich die in dieser Geschichte die Hauptpersonen sind und doch tun sie es am Ende ohne Rücksicht auf jegliche Gefahr.

Ich hatte so meine Probleme mit dieser Geschichte. Sie ist in einem sehr poetischen für mich aber manchmal auch zu außergewöhnlichem Schreibstil geschrieben das alleine war es aber nicht. Sie fesselte zwar weil man wissen wollte was hinter der dunklen Zeit wirklich steckt, doch ich empfand sie auch als sehr runterziehend und negativ. Irgendwann kamen dann auch mysteriöse Elemente mit rein, die es mir zu wirr machten.

Die Figuren bleiben für mich ziemlich blass. Das liegt auch daran das vieles in Metaphern geschrieben wird und man sich wirklich nicht fallen lassen kann beim lesen, sondern sich sehr konzentrieren muss um nicht ein wichtiges Detail zu überlesen.
Cara erzählt die Geschichte der dunklen Zeit. Sie ist auch diejenige die versucht hinter manch ein Geheimnis zu kommen. Ihre beste Freundin ist Bea, ein Mädchen das gerne Karten legt um zu schauen was kommen wird. Sam ist Caras Steifbruder, aber nicht nur das, man merkt eine Spannung zwischen Cara und ihm. Woher diese rührt wird mit der Zeit klar. Alice ist die große Schwester und für mich am entferntesten. Sie macht Dinge die ich nicht immer verstand und auch warum sie wie reagiert war mir nicht immer klar. Dazu kommt noch Melanie, die Mutter von Cara und Alice und die Stiefmutter von Sam. Sie versucht die drei in Watte zu packen aus Angst das ihnen etwas passieren könnte.

Interessant fand ich den Aspekt ob die dunkle Zeit passiert weil die Familie sie erwartet oder ob die Ereignisse wirklich so gehäuft nur in der Zeit auftreten. Darauf wurde aber gar nicht eingegangen, da die Geschichte auch nur in diesen gut vier Wochen spielt.

Am Ende denke ich dass das Buch mir nicht lange in Erinnerung bleiben wird, weil ich beim Lesen schon hier und da Teile der Geschichte auf Grund der mysteriösität vergessen habe. Und auch die Auflösung empfand ich als recht kompliziert und zu verschnörkelt geschrieben. Doch wie immer ist das nur mein empfinden was mit dieser Art von Geheimnissen, Romantik (die mir total fehlte) und Poesie wohl nichts anfangen kann.3buecher

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