[Rezension] Nancy Taylor Rosenberg – Mädchenjagd

Nancy Taylor Rosenberg
Mädchenjagd
ISBN 978-3-426-21370-4
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Shana, die Tochter von Richterin Lily Forrester hat einen Nervenzusammenbruch und landet in einer Klinik. Ihre Mutter kann ihr nicht helfen und alleine lassen möchte sie sie nicht. Doch in der Klinik passieren viele grausame Sachen und ein Psychopath findet dort immer wieder neue Opfer. Sein Nächstes soll Shana sein…

Meine Meinung:
Meine Inhaltsangabe ist ein Gemisch aus dem was ich gelesen habe und dem Klappentext. Das nur weil die ersten 50 Seiten die ich sonst immer nutze dafür nichts besonderes hergaben.

Der Prolog klingt noch recht vielversprechend. Geht es dort um einen Selbstmörder der sich tötet lässt damit die Familie wenigstens die Lebensversicherung bekommt. Dann kommt ein Cut und wir landen in der Verhandlung von Richterin Forrester dort geht es um eine kindsmörderin, also was komplett anderes. Dazwischen tauchen in kursiver Schrift Rückblicke auf zu Ereignisse im Leben der Richterin. in diesem Fall ihren Betrug an ihrem Ehemann und Vater ihrer Tochter. wohl gemerkt das alles geschieht auf den ersten 50 Seiten. Bis auf den Prolog gab es noch nichts was ein Thriller rechtfertigen würde, aber das kann ja noch kommen dachte ich mir und las fleißig weiter.

Nur es kam nicht. dieses Buch konnte mich einfach nicht fesseln, zu viel Nebensächlichkeiten die mich langweilten. selbst wenn sich mal eine Spannung aufbaute war sie ruck zuck doch wieder flöten. In das Genre Thriller würde ich dieses Buch nicht packen. eher ein Roman mit kriminellen Zügen.

Die Protagonisten nervten mich ziemlich von Anfang an, die einzige die mir sympathisch war war FBI Ermittlerin Mary. Alle Anderen blieben ziemlich farblos und wären niemand mit denen ich meine Freizeit verbringen wollen würde.

Warum habe ich es dann doch soweit gelesen?!? Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen so das ich mich durch die Seiten zwar ein wenig quälte aber dieses es etwas leichter machte und ich hatte die Hoffnung das es besser wird. Leider hoffte ich da vergebens und so kann ich das Buch nicht unbedingt weiter empfehlen. Möchte aber auch betonen das es meine Meinung ist. Jemand Anderes kann natürlich ganz anders darüber denken.

Ein Buch für einen guten Schreibstil.

Danke an Knaur

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