[Rezension] Nika Lubitsch – Mord im 4. Haus

Nika Lubitsch
Mord im 4. Haus
ISBN 978-1-51466893-1
Taschenbuch
10,69 €
Indie
Leseprobe

Inhalt:
Sybille Thalheim arbeitet seit ihrer Entlassung aus dem Gefängnis beim Magazin Cosmos. Diesem Magazin hat sie es zu verdanken das sie aus dem Gefängnis frei kam in dem sie zu Unrecht saß. Nun bekommt sie die Anfrage einer Ehefrau deren Mann ebenfalls unschuldig im Gefängnis sitzen soll. Sibylle glaubt dem Ehepaar und beginnt zu recherchieren. Sie gerät an zwielichtige Typen die Einiges auf dem Kerbholz haben und bringt sich selbst in Gefahr…

Meine Meinung:
Der 7. Tag war mein erstes Buch von Nika Lubitsch und der Start für mich diese Autorin weiter auf der Leseliste zu haben. Im letzten März habe ich sie dann eher zufällig auf der LBM getroffen und bekam von ihr Mord im 4. Haus. lange hat es nun gelegen doch endlich wurde es von SuB befreit.

Dieser Thriller ist von Beginn an spannend geschrieben. Man gerät direkt in den Fall und die Szenerie wird so detailgetreu beschrieben als wäre man selber das Opfer. Es ist sehr verwirrend und doch passt alles als aufgelöst wird aus werlcher Sicht der Prolog geschrieben ist. Mit dieser Spannung liest sich das Buch wirklich leicht und flüssig.

Langeweile kommt an keiner Stelle auf. Auch habe ich nie das Gefühl das irgendwo übertrieben wurde außer vielleicht bei der Tatsache das eine Gerichtsreporterin Verbrecher jagt, doch sonst wäre es ja kein Thriller.
Die Spannung hält sich durchgehend und immer wieder neue Ereignisse fachen sie immer weiter an. So das sie am Ende gipfelt.

Die Protagonisten können durch Der 7. Tag in Erinnerung sein. Allerdings weiß ich zwar noch worum es ging, aber es gibt keine Rückblicke und auch die Figuren waren mir nicht mehr so geläufig. Das Buch lässt sich auch gut als Einzelband lesen ohne Vorkenntnisse.
Sybille Thalheim scheint mir recht bodenständig. Sie hat noch ein Trauma was ihre Vergangenheit angeht und doch stellt sie sich den Situationen. Sie weiß ihre Prioritäten gut zu setzen und stellt sich selbst weitestgehend zurück. Zumindest wenn es um benachteiligte Personen geht.
Die Familie des Ehemanns der im Gefängnis sitzt und auch ihn selber lernt man kaum kennen, dafür jede Menge Personen die mit der Familie zu tun hatten. Sie sind aber nur Mittel zum Zweck und besitzen keine wirklichen Persönlichkeiten höchstens gewisse kriminelle Energien die sie unterscheiden.

Das Ende kommt nicht wirklich plötzlich und doch war es etwas merkwürdig. Es war auch alles gut aufgelöst und doch gab es da Sachen die mich störten, die ich hier auch auf Grund der Spannung aber nicht benennen kann und möchte. Es war ein Gutes Ende und doch fehlte mir das gewisse Etwas.

4buecher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.