[Rezension] Paul Finch – Mädchenjäger

Paul Finch
Mädchenjäger
ISBN 978-3-492-30462-7
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Eine junge Frau wird entführt. Die Täter gehen sehr methodisch und gut organisiert vor. Sie ist nicht die erste Frau die auf diesem Weg verschwunden ist. Sergeant Mark Heckenberg sitzt an einem Fall von 38 Frauen, der aktuelle Fall noch nicht dazu gerechnet. Alle Fälle gleichen sich doch außer ihm sieht keiner einen Zusammenhang zwischen den Fällen die quer durch Großbritannien verstreut sind und so wird es von dem Fall abgezogen, doch Heckenberg ermittelt weiter….

Meine Meinung:
Der Vorteil wenn man ein Buch direkt nach Erscheinen bekommt ist das man vollkommen unbedarft dran geht, wenn es aber so ist das man etwas braucht bis man anfängt zu lesen kommen gerade in der Bloggerwelt hier und da schon die Stimmen zu dem Buch. So war es auch hier und ich bekam etwas bammel, bammel das es mir nicht gefallen könnte, da es doch so gut Klang. Diese Angst war für mich unbegründet.

Ich habe mir ganz umsonst einen Kopf gemacht. Von Beginn an war ich von der Handlung und dem Schreibstil gefesselt. Paul Finch hält sich nicht mit langen Vorreden auf, man beginnt mit der Entführung und erst dann wird es etwas ruhiger. Doch auch das ist nur Vorübergehend, denn eigentlich lässt dieser Thriller kaum Zeit zum durchatmen. Ein Ereignis folgt dem nächste, es gibt kein Zwischengeplänkel und man begibt sich als Leser mit Heckenburg auf eine Jagd die sehr blutig ist. Es gibt massig Tote und Verletzte und auch wenn recht schnell klar ist wer der oder die Täter sind bleibt es spannend auch weil man nur einen Oberbegriff bekommt.

Mark Heckenburg von Freunden Heck genannt ist die Art Polizist die nicht aufgeben kann. Er muss den Fall zu Ende bringen. Das hat vielerlei Gründe und einer davon ist das er etwas sieht was kein anderer sieht. Er ist überzeugt davon Recht zu haben. Auf der Jagd nach dem Täter scheut er vor nichts zurück, aber er hat seine Moralvorstellungen, die sich gerade in Bezug auf Lauren bemerkbar machen. Ich mochte diesen etwas unbequemen Polizisten auch wenn es wieder ein Alleinkämpfer ist in einem Thriller.
Lauren ist die Schwester einer der Entführten, sie ist Soldatin gewesen und hat es sich zur Aufgabe gemacht ihre Schwester zu finden. Ist ist sehr aufbrausend und bringt sich und Heck damit mehr als einmal in Schwierigkeiten. Trotzdem mochte ich sie, sie weiß was sie will lässt sich von keinem abschütteln und beißt sich durch.

Am Ende ist der Fall an sich abgeschlossen und doch bleibt eine Frage offen. Eine für mich sehr wichtige Frage die sich wie ein roter Faden durch das Buch zog und die somit als fieser Cliff Hanger fungiert. Doch auch ohne dieses Ende hätte ich den nächsten Band lesen wollen

4buecher

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