[Rezension] Petra Busch – Zeig mir den Tod

Petra Busch
Zeig mir den Tod
ISBN 978-3-426-51124-4
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Die Geschwister Marius und Rebecca verschwinden spurlos. Erst nach einiger Zeit stellt es sich als Entführung raus und der Vater, Ein Schauspieler der bald vor seinem großen Durchbruch steht bekommt SMS mit Rätselaufgaben. Die Antwort auf diese Aufgaben soll Günter Assmann, der Vater der Beiden auf der Bühne darbieten. Kommissar Ehrlingspiel verlässt sich nicht darauf das die Geschwister dann frei kommen und versucht sie vorher zu finden, schon alleine deswegen da die kleine Rebecca Zuckerkrank ist und dringend ihr Insulin benötigt…

Meine Meinung:
Wieder ein Fall für Kommissar Ehrlingspiel und diesmal für mich Klasse von Anfang bis Ende.

Hatte ich beim zweiten Fall noch Probleme in die Geschichte zu kommen und fand das drumherum zu viel, hat Petra Busch es hier geschafft genau die richtige Dosis Privatleben mit zu dem Fall zu geben.
Im Fokus steht die Entführung der Geschwister und drumherum kommen immer mehr Sachen ans Licht die in dieser Familie nicht so ganz richtig gelaufen sind.  Eine Familie die offenkundig Geld hat und wenn man hinter die Fassade schaut viele Lügen auftauchen. Da sieht man das Geld und Erfolg alleine nicht glücklich machen.

Die Protagonisten sind uns zum Teil schon aus den vorherigen Bänden bekannt. Kommissar Ehrlingspiel, der gerade mit seiner Freundin zusammen zieht, aber für den trotzdem der Job an erster Stelle steht. Sein Kollege Freitag, der Familie hat und beides gut unter einen Hut bekommt.
Familie Assmann bestehend aus dem Vater für den die Schauspielerei scheinbar über alles geht, selbst über Frau und Kinder. Frau Assmann das Hausmütterchen das einfach alles akzeptiert.
Marius der stille achtzehnjährige, der nicht ohne Grund ohne Freunde durchs Leben geht und die kleine Rebecca, zuckerkrank und tierlieb.
Auch wenn man die Ermittler weiterhin begleitet, die Figuren der Familie bleiben schon etwas oberflächlich, außer Günther Assmann, ihn lernt man wirklich gut kennen. Von den anderen Foguren hätte och mir noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht.

Der Plot ist sehr interessant und spannend gestaltet. Durch Kapitel bei denen der Leser nicht weiß wer dort erzählt wird man zum Rätseln animiert. Diese sind kursiv geschrieben und eine Lösung wer dort eigentlich seine Gedanken preis gibt gab es doch erst ziemlich zum Schluss.
Auch hat die Autorin genug Sackgassen eingebaut. Es gab einige Figuren die die Schuldigen hätten sein können und am Ende war es dann eine Überraschung wie es aufgelöst wurde.

Mein Fazit: Meiner Meinung nach hat Petra Busch hier eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorgänger gebracht und ich habe nicht bereut dieses Buch gelesen zu haben.

Danke an Knaur

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