[Rezension] Rachel Ward – Numbers

Rachel Ward
Numbers
ISBN 978-3-551-52007-4
Klappenbroschur
13,95 €
Erschienen bei Chicken House

Rückentext:
Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele.
Doch wenn Jem in fremde Augen blickt,
dieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich.
Denn die Zahl ist ein datum. Der Tag, an dem
ihr Gegenüber sterben wird.
Inhalt:
Jem hat die Gabe oder den Fluch zu sehen wann Jemand stirbt. Die früheste Erinnerung dieses Könnens, hat sie zu der Zeit als sie im Kinderwagen saß und die Zahlen vor sich her sagte. Was diese Zahlen bedeuten die ihr in den Kopf kommen wenn sie jemanden ins Gesicht schaut erfuhr sie als ihre Mutter starb, denn die Zahl die sie sah war das Datum an dem sie gestorben ist. Ihre Mutter starb an einer Überdosis, als Jem gerade mal 7 Jahre alt war. Seitdem war sie in vielen Pflegefamilien und wechselte oft die Schule. Zum Schutz, weil sie nicht sehen will wann die Personen um sie rum sterben, ist sie am liebsten mit sich allein und schaut auch kaum jemanden ins Gesicht. Dann trifft sie auf Spinne und sieht das er wenige Monate später sterben wird, all ihren Vorsichtsmaßnahmen vorher zum Trotz freundet sie sich mit ihm an und verbringt Zeit mit ihm. Nachdem Jem und Spinne einen Penner beobachtet haben bei dem sie das Datum des Tages gesehen hat, ihm hinterherlaufen und er sich so gehetzt fühlt das er auf die Strasse rennt und überfahren wird, stellt sie sich die Frage ob sie Schuld ist an seinem Tod oder ob er sonst anders gestorben wäre. Zur Ablenkung machen sie einen Ausflug und enden am Londoner Riesenrad, als sie dort mehrere Leute mit der selben Zahl sieht, weiß sie das etwas Schlimmes geschehen wird und flüchtet mit Spinne, kurze Zeit später gibt es eine Explosion und Beide werden beim weglaufen gesehen und werden so zu Gesuchten….
Meine Meinung:
Vorneweg ich hätte mir das Buch noch einen tick spannender gewünscht. Als ich bei erscheinen auf so vielen Blogs die Beschreibung las, fand ich das Thema höchst interessant. Ich gehöre zu denen die meinen es gibt keine Zufälle und alles hat seinen Sinn. Somit ist der Gedanke das schon genau fest steht wann wir sterben gar nicht so abwegig, auch wenn ich mein Datum nicht kennen möchte. Es würde mir Angst machen, denke ich, viel mehr als es mir helfen würde. Auf jeden Fall war ich gespannt wie das Thema in diesem Buch umgesetzt wird und stellenweise war es mir dann doch zu langweilig. Auch wenn es nur um ein paar Tage ging, war mir die Flucht zu langatmig, auch wenn sie zum Entwicklungsprozess von Jem gehörte. Ich kann es nicht genau benennen aber ich hätte mir mehr Aufregung gewünscht. Nicht die Aufregung das man erwischt werden könnte….keine Ahnung irgendwas fehlte…Eins hatte ich aber Hoffnung bis zum Schluss dass das Ende nicht so ausgehen wird wie befürchtet, ob die zurecht war oder ich enttäuscht wurde, mag ich dabei nun nicht verraten…nur so viel es war ein Schluss der auf seine Art gut war.
Es war mein erstes Buch von Rachel Ward auch wenn ich gerade nicht weiß ob es ihr Debüt ist. Der Schreibstil war jugendlich leicht und es wurde aus Sicht von Jem erzählt, auch so das man zwischendurch angesprochen wurde, das passierte nicht oft aber die ersten ein zwei Mal hat es mich schon etwas irritiert mehr aber nicht. Der zweite band dieser Trilogie ist schon erschienen und ist auch schon auf meiner Wunschliste gelandet, denn weiterlesen mag ich auf jeden Fall.

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