[Rezension] Rachel Ward – Schwimm schneller als der Tod

"buchhandel.de/Rachel Ward
Schwimm schneller als der Tod
ISBN 978-3-551-52063-0
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzer: Uwe- Michael Gutzschhahn
ab 12 Jahren
Erschienen bei Chicken House
Leseprobe

Inhalt:
Nicola liebt das Schwimmen auch wenn ihr Vater sie am liebsten vom Wasser fern halten würde. So heiß wie es ist ist sie froh im Schwimmteam zu sein, denn dass ist der einzige Ort zu dem ihr Vater sie lässt. Als immer mehr Mädchen ertrinken steigert sich die Panik ihres Vaters weiter und Nicola fragt sich was dahinter steckt. Außerdem fragt sie sich von wem die Stimme kommt, die sie im Wasser hört.

Meine Meinung:
Rachel Ward hat mich mit Numbers begeistert und Drowning habe ich verschlungen. In Schwimm schneller als der Tod geht es wieder um Wasser und auch hier hat sich die Autorin eine tolle Geschichte einfallen lassen.

Der Einstieg fiel mir hier wieder sehr leicht. Als erstes erfährt man etwas über das Fast-Ertrinken eines kleinen Mädchens im Jahr 2017. Dann gibt es einen Zeitsprung ins Jahr 2030 und man lernt die Protagonistin Nicola kennen. Zunächst alles recht unscheinbar. Man fragt sich als Leser was Prolog und die spätere Geschichte miteinander zu tun hat und liest leicht und flüssig weiter. Eine Erklärung hatte ich von Anfang an und war natürlich gespannt was weiter geschehen wird.

Die Spannung baut sich dann allmählich auf und hat mit einem Geheimnis zu tun was Nicolas Eltern vor ihr haben und mit einer Stimme. Für meinen Geschmack wurde aber gerade zu Beginn etwas lange damit gewartet die ersten Puzzlesteinchen raus zu geben oder ich war zu ungeduldig, denn natürlich wollte ich wissen warum auf einmal Reihenweise Mädchen umfallen, ertrinken und anderweitig ums Leben kommen. Denn gestorben wird hier doch recht viel, auch wenn im  Bereich dessen was für die Altersangabe angemessen und vertretbar ist.

So lernt man auf dem Weg von Anfang bis Ende, vom Prolog bis zur Auflösung einige Personen kennen.
Nicola natürlich an erster Stelle. Aus ihrer Sicht sind die recht kurzen Kapitel erzählt und somit geschrieben. Sie macht sich Sorgen um ihre zukunft, ihre Verganganheit und um ihre Eltern. Eine Sechszehnjährige, die sich um vieles einen Kopf macht und sich selbst dabei fast vollkommen außer acht lässt. Sie hat Angst, das spürt man, aber sie ist auch mutig, weil sie sich ihrer Angst und dem was kommt stellt.
Die Eltern von Nicola haben ein großes Geheimnis. Sie sind verschwiegener als eine Leiche, wenn sie sich nur nicht ab und an vor ihrer Tochter in die Haare bekommen würden und diese damit neugierig machen. Viel mehr erfährt man bis zum Ende nicht.
Milton ist der Junge aus der Nachbarschaft, Nicolas Helfer und Unterstützer. Außerdem für sie ein wirklich guter Freund und Halt.

Gut fand ich das hier in einem Nebenstrang die Sache mit den freizügigen Fotos aufgegriffen wurde. Hier wird ganz nebenher auch eine Warnung ausgesprochen, die die Kids beim Lesen hoffentlich auch verstehen.
Die Altersangabe ab 12 Jahren finde ich vollkommen in Ordnung. Alles ist gut erklärt, die Kapitel sind kurz und laden zum weiterlesen ein und es gibt trotz Toten nichts wirklich Brutales in dieser Geschichte.

4buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Rachel Ward – Schwimm schneller als der Tod

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