[Rezension] Ralph B. Mertin Nachtigall im Winter

Nachtigall-im-Winter--Thriller-9783426433423_xxlRalph B. Mertin
Nachtigall im Winter
ISBN 978-3-426-43342-3
EBook
4,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Deutschland in der Nachkriegszeit. Ein Waisenhaus wie es zu der Zeit viele gibt, an dem ein neuer Lehrer mit ganz anderen Methoden anfängt. Er hat Erfolg mit dem was er tut, spielt aber auch ein gefährliches Spiel…

Meine Meinung:
Nachtigall im Winter ist mein drittes Buch von Ralph B. Mertin. Seine Bücher sind immer recht kurz und niemals wirklich langweilig und doch konnte noch keins mein Favorit werden. Ich war sehr gespannt ob er es mit diesem Thriller schafft mich zu überzeugen.

Leider kam ich aber schon sehr schwer in die Geschichte rein. Das ganze spielt im Jahr 1959 mit Rückblicken zu 1950/1951. Die Nachkriegszeit. zur besseren Orientierung sind die Daten auch immer über den jeweiligen Abschnitten genannt. Im jahr 1959 erzählt ein Mann einem anderen die Geschichte von vor 8 Jahren. Wer dieser Erzähler ist weiß man als Leser bis fast zum Ende nicht. Der Zuhörer dagegen ist bekannt. Ein Reporter, der damals schon über das Waisenhaus berichtet hat. Die Wechsel finden nicht so oft statt, aber es ist von vielen Personen die Rede und das war gerade am Anfang mein Problem. Es ist denke ich so als wenn man als Lehrer eine ganze Klasse kennen lernen muss. Es gab Personen die mit der Zeit unwichtig wurden, aber auch Personen die ein ähnliches Schicksal teilten und es mir so schwer machten sie auseinander zu halten. Da nützte auch der recht einfache Schreibstil nichts. Eine Spannung wollte sich da nicht aufbauen, aber ein Interesse an der Geschichte. Dieses ließ mich dann auch weiter lesen.

Es gibt hier mehrere Hauptfiguren, die für die Handlung wichtig sind. Diese lernt man auch näher kennen. Manche ähneln sich gerade zu Beginn im Verhalten wandeln sich aber im Laufe der Geschichte. Manche werden immer blasser. Erst als manch eine Figur sich in der Rolle wandelt kam ich mit den vielen Namen klar. Neben den Waisen gibt es da noch den Lehrer, einen zweiten Lehrer. Einen Direktor und dessen Frau.

Es gibt die Haupthandlungen und manch eine Nebenhandlung, die ich nicht immer unbedingt Erwähnenswert fand, aber die Geschichte etwas auflockerte
Ziemlich schnell ahnte ich worauf es hinaus lief. Ich war nur noch Beobachter meiner erahnten Handlung. Hier und da gab es Überraschungen aber insgesamt fand ich diesen Thriller nicht spannend genug.

Am Ende ist alles geklärt, könnte aber trotzdem noch Fortgesetzt werden. Meiner Meinung nach muss das aber nicht sein.

3buecher

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