[Rezension] Ramona Mädel & Axel Saalbach – Sveta und der Junge aus dem Wald

5193kFCrdMLRamona Mädel & Axel Saalbach
Sveta und der Junge aus dem Wald
ISBN 978-1517040598
Ebook
9,95 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei CreateSpace
Leseprobe

Inhalt:
Sveta wird von ihrem Vater in das kleine Dorf Dunkeltann mitgeschleppt. Ihre Eltern haben sich getrennt und ihr Vater wurde in Dunkeltann als Ortsvorsteher eingesetzt. Svetas Alltag ist geprägt von Arbeit und Schelte, denn ihr Vater hält sie wie eine Sklavin und auch ihr Bruder sieht in ihr nur Abschaum. Sie sehnt sich zurück nach ihrer Mutter, hat aber wenig Hoffnung das sie in dieser verlassenen Gegend gefunden wird. Der Alltag ist trist bis sie auf einen Jungen und sein Geheimnis trifft. Nun hat Sveta eine Aufgabe die ihr wichtig ist…

Meine Meinung:
Als Axel Saalbach nachfragte ob ich Lust hätte das Buch zu lesen, war ich zunächst skeptisch. Doch schon die Leseprobe gefiel mir recht gut und ließ mich zusagen.

Der Einstieg fällt hier wirklich leicht. Der lockere und leichte Schreibstil lässt drüber hinweg sehen das Land und Leute russisch sind und somit auch russische Namen haben und auch manche Begriffe wohl russisch oder russisch klingend sind. Es gibt zwar am Ende ein Glossar für die Begriffe, doch beim Reader ist es immer etwas umständlich hin und her zu schauen, doch es störte nicht so sehr das es wirklich negativ auffiel und es waren auch nur wenige Begriffe.

Die Geschichte spielt im Jahr 2193 in Russisch-Europa und am Ende wird auch beschrieben welche Orte für diese Ortschaften aus der Geschichte spielen, so kann man ein wenig erahnen wie weit die Entfernungen auseinander sind. Doch auch das sah ich erst ganz am Ende im Glossar. Doch es war auch so klar das sich eine sechzehnjährige kaum in Dunkeltann wohl fühlt.

Die Figuren haben geläufige Namen.
wobei Sveta da schon für mich eher ungewöhnlich war, ist aber auch eine Abkürzung für Svetlana, ein Name der mir schon eher ein Begriff ist. Sie ist 16 Jahre alt und hat bei ihrem Vater wirklich nichts zu lachen. Die Geschichte beginnt mit der Fahrt nach Dunkeltann und man merkt wie sehr sie schon darunter leidet in dieses hinterste Kaff zu kommen. Schließlich kommt sie aus Berlin. Sie meistert alles mit Bravour und ohne aufbegehren, doch wenn sie das tut, merkt man wie brutal ihr Vater ist. Eine Wende gibt es wirklich als sie auf Sima und Osip trifft, denn nun rebelliert sie im Verborgenen. Sie zeigt sehr viel Mut und macht viel um die die sie mag zu schützen. Es ist nie ungefährlich.
Sima ist ein recht ruhiger Junge und viel erfährt man von ihm nicht, aber gerade das Ruhige fasziniert Sveta. Osip lernt man genauso wenig kennen, doch ist er etwas lebhafter als Sima.
Sergej ist Svetas Vater und ein Tyrann. Sein Lieblingsgetränk ist Wodka und seine Lieblingsbeschäftigung scheint es zu sein, Menschen zu drangsalieren. Selbst sein Sohn Jan ist davor nicht geschützt, obwohl er schon eher in Sergejs Gunst steht wie Sveta.
Es gibt noch Söldner die mit in Dunkeltann sind, der eine sehr brutal, der andere herzlicher als erwartet.

Am Ende fand ich die Geschichte wirklich unterhaltsam, fesselnd und sehr spannend. Ich fühlte mich sehr wohl auch wenn die Situation schon sehr anders war wie in der heutigen Zeit. Sie spielt in der Zukunft, hat aber mehr von der Vergangenheit wie zum Beispiel kein fließendes Wasser, Holz was man zum Heizen holen muss und vieles mehr. Mich haben das Szenario, der Plot und auch die Figuren vollkommen überzeugt so dass ich froh bin hier zugesagt zu haben.5buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Ramona Mädel & Axel Saalbach – Sveta und der Junge aus dem Wald

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