[Rezension] Renee Knight – Deadline


Renee Knight
Deadline
ISBN 978-3-442-31406-5
Klappenbroschur
12,99 €
Übersetzer: Andreas Jäger
Erschienen bei Goldmann
Leseprobe

Inhalt:
Catherine liest ein Buch und erkennt sich und ihre Geschichte wieder. Doch sie hat keinem erzählt was vor zwanzig Jahren geschehen ist und sie weiß auch nicht wer es nieder geschrieben haben sollte. Doch der Verfasser dieses Buches weiß es und er will Rache für die Ereignisse von damals….

Meine Meinung:
Zuerst fällt auf das dieses Buch mit Psychologischer Spannungsroman betitelt wurde und anders könnte man es auch nicht wirklich beschreiben. Es erinnert ein wenig an die Romane von Charlotte Link. Eine Frau mit Vergangenheit hinter der die Leser nach und nach kommen sollen und etwas Unheilvolles was jederzeit über sie einbrechen kann.

Leider ließ die Spannung etwas auf sich warten. Gleich zu Beginn lernt man alle Beteiligte kennen, auch den Verfasser des Buches. Das nimmt schon bisschen Spannung die zu Beginn aufgebaut wurde. Die Geschichte war für mich trotzdem fesselnd. Fing aber auch irgendwann an zu nerven. Meine Neugier wollte wissen was passiert ist vor zwanzig Jahren, was in diesem Buch steht von dem man als Leser nur sehr wenig zu lesen bekommt. Erst etwa ab der zweiten Hälfte kommt ein wenig Klarheit rein und diese bringt dann auch die Lesefreude zurück.

Die Figuren bleiben mir fern. Ich weiß nicht woran es liegt, aber so wirkliche tiefe und Sympathie kann ich bei keiner Figur empfinden. Es wirkt alles so aufgesetzt, das da keine Emotionen rüber schwappen. Deswegen lässt sich auch wenig über die einzelnen Protagonisten schreiben.
Catherine hat ein Geheimnis, das sie bereits seit 20 Jahren mit sich rum schleppt. Ihr Mann weiß nichts davon und als er es erfährt hat er mich in seiner Handlungsweise etwas enttäuscht. Der Sohn ist 25 und sticht nicht besonders hervor. Er hat bisher aus seinem leben nicht viel gemacht, hängt mit den falschen Leuten ab und konsumiert Drogen.
Stephen der Verfasser des Buches wirkt irre, das würde auch sein handeln erklären.

Am Ende bin ich über vieles in diesem Buch enttäuscht und kann manch eine Handlungsweise auch nicht nachvollziehen. Ich hatte eben was ganz anderes erwartet. Mehr von der Geschichte aus dem Buch, mehr Authentizität mit dem wie man normalerweise reagieren oder handeln würde. Die Auflösung war für mich dann irgendwie noch aufgesetzter und auch so das ich im Nachhinein die Reaktion von Catherine auf dieses Buch nicht verstand.

Insgesamt war es ein Buch das mich schon interessierte aber mich irgendwie nicht abholte. Mir fehlte Spannung und mich störte das Ausgesetzte in der Geschichte. Ein wirklicher Pluspunkt war da das es sich leicht und flüssig lesen ließ.

3buecher

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