[Rezension] Robin Wassermann – Skinned

Robin Wassermann
Skinned
ISBN 978-3-8390-0106-6
Gebundene Ausgabe 
16,90 €
Erschienen bei Script 5

Inhalt:
Lia Kahn ist reich, schön und beliebt bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.


Meine Meinung:
Lia stirbt bei einem Unfall, eigentlich, uneigentlich lebt sie, in einem Mech-Körper, beschimpft als Skinner, nicht angesehen in der Gesellschaft in der sie lebt. Ihr Eltern konnten oder wollten sie nicht sterben lassen und so wurden nur ihre Gedanken so weit wie möglich auf eine Festplatte gespeichert und ihr ein neuer Körper gegeben. Sie muss lernen damit klar zu kommen, was sich als gar nicht leicht herausstellt, wenn man von allen damaligen freunden nicht mehr akzeptiert ist. Als Mech kann man eben nicht einfach weiter machen wo man als Mensch aufgehört hat. Das muss auch Lia rausfinden… Danke erstmal an Steffi, sie hatte auch dieses Buch auf ihrem Blog rezensiert und ich fand die Geschichte an sich schon so interessant das ich es gerne lesen wollte und dank der Leihgabe von ihr auch lesen konnte. Ich habe gestern morgen angefangen und eben aufgehört und selten habe ich ein Buch so schnell durch. Man fliegt quasi durch diese Geschichte um Lia und ihr Leben als Mech. Für manch einen mag ja ein ewiges Leben sehr erstrebenswert sein und wenn man eigentlich sterben würde, weiter zu leben, in einem anderen Körper, mag dann für viele nur das geringere Übel zu sein, aber diese Geschichte verdeutlicht auch was einem alles fehlen würde, weil man es als Menschlich Denkender Roboter einfach nicht mehr machen kann. Angefangen von Schmerzen und Geruchssinn bis hin zu Berührungen. Lia und ihr „neues“ Leben führt es vor wie es ist und das man in der Gesellschaft nicht als Mensch angesehen wird sondern als Freak. Die Geschichte spiegelt alle Risiken wieder, aber zeigt auch die positiven Seiten. Alles lässt sich leicht nachvollziehen warum Menschen in Lia´s Umgebung so denken wie sie es tun, aber auch warum Mechs als das akzeptiert werden möchten was sie sind. Es ist eine Art Rassenkonflikt nur nicht schwarz gegen weiß sondern Mensch gegen Maschine.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.