[Rezension] Romily Bernard – Find me


Romily Bernard
Find me
ISBN 978-3-570-30967-4
Taschenbuch
12,99 €
Übersetzer: Andreas Brandhorst
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Wick findet vor ihrer Haustür mit dem Tagebuch ihrer ehemaligen Freundin Tessa. Diese hat Selbstmord begangen erfährt sie nach dem Fund. Sie wird neugierig und geht der Frage nach warum ihr das Tagebuch zugespielt wurde.. Zunächst NIcht ahnend das sie selber in großer Gefahr schwebt, denn der Täter hat sich schon sein nächstes Opfer ausgekuckt.

Meine Meinung:
Find me ist ein Thriller ab 14 Jahren und von Beginn an spannend und das nicht nur durch die Geschichte mit dem Tagebuch. Auch das Leben von Wick ist nicht gerade einfach und sorgt für viel Stoff für eine gute Geschichte.

Diese startet schon etwas unheimlich und zeigt somit direkt was in ihr stecken könnte. Jetzt am Ende weiß ich das hier die Potenziale vollkommen ausgeschöpft wurden. Zu Kritisieren gibt es für mich nichts.

Die Kapitel werden immer mit Ausschnitten aus Tessas Tagebuch begonnen, dabei ist die Reihenfolge willkürlich, aber immer passend. Im Tagebuch wird nicht der Name des Täters genannt, was mich dazu anregte natürlich zu rätseln wer es sein könnte. Es gab einige Verdächtige und doch war es am Ende eine Überraschung.

Die Figuren haben Ecken und Kanten. Gerade Wick hat es nicht leicht. Ihre Hintergrundgeschichte ist schon sehr interessant aber auch auch aufregend. Sie lebt nun mit ihrer Schwester Lily bei Pflegeeltern und kann ihr altes Leben aus verschiedenen Gründen nicht loslassen. Auch kann sie sich nicht oder sehr schwer auf Gefühle einlassen, was sie etwas ruppig wirken lässt. Doch mir ist eine ruppige Figur in der Situation lieber, als eine aalglatte perfekte Situation. Wick passt einfach in die Geschichte.
Ihr Pflegeeltern sind dagegen das Vorzeigepaar. Beide mit Job, scheinbar nicht schlecht gestellt nehmen sie Pflegekinder auf weil Bren selber keine Kinder bekommen kann. Todd kümmert sich um traumatisierte Kids und hilft Wicks Mitschülern auch bei der Trauerbewältigung.
Griff ist wie Tessa ein alter Freund von Wick. Sie kennt ihn durch den Computerkurs und lässt ihn näher an sich ran, als jeden anderen außer ihrer Schwester. Er wirkte für mich nicht leicht durchschaubar.

Am Ende fühlte ich mich sehr gut unterhalten und wäre nicht auf die Auflösung gekommen. Es gab schon in der Geschichte einige überraschende Wendungen, doch das Ende setzte dem Ganzen noch Einen oben drauf. Die Altersangabe ab 14 Jahren finde ich sehr gut gewählt. Es ist doch eine etwas unheimliche Geschichte in der zwar nicht viel Gewalt vorkommt, aber bei der man sich auch ein wenig in Wick rein versetzen muss um Wick zu verstehen. Ich denke das ist bei jüngeren Lesern nur bedingt der Fall.

5buecher

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