[Rezension] S.D. Robertson – Solange ich in deinem Herzen bin

 S.D. Robertson
Solange ich in deinem Herzen bin
ISBN 978-3-95967-073-9
Klappenbroschur
14,- €
Übersetzerin: Wallys Olsen
Erschienen bei Harper Collins
Leseprobe

Inhalt:
Will hatte seiner Tochter Ella versprochen sie niemals zu verlassen, doch dann hat er einen tödlichen Unfall und die Kleine wird zur Vollwaise. Will kann nicht loslassen und nutzt jeden Moment als Seele aus um an ihrer Seite zu sein. Doch er weiß er muss eine Entscheidung treffen die ihm nicht leicht fällt.

Meine Meinung:
Solange ich in deinem Herzen bin ist ein sehr Gefühlvolles und bezauberndes Buch. Es geht um das Leben nach dem Tod, Versprechen und die Liebe. Eine Mischung die es stellenweise etwas melancholisch macht.

Wer fragt sich nicht was wohl nach dem Tod geschieht. Gibt es wirklich einen Himmel in dem unsere Lieben warten und wenn ja kommt dort jeder hin? Oder ist es einfach nur ein Wunschgedanke geliebte Menschen irgendwann wieder treffen zu können. Dieses Buch handelt genau davon. Nur nicht aus Sicht der Lebenden sondern aus Sicht von Will, dem gerade Verstorbenen. Denn wenn es uns schwer fällt loszulassen wo wir im Idealfall ja noch liebe Menschen um uns herum haben. Wie soll es den Verstorbenen in dem Fall gehen, denn das sie nicht mit uns kommunizieren können ist ja offensichtlich.

Das Buch beginnt mit dem Unfall und erzählt dann die Geschichte von Will. Es gibt Sachen in  seiner Vergangenheit auf die er nicht stolz ist. Was es genau ist wird mit der Zeit klar. Ebenso klar ist von Beginn an das Ellas Mutter schon verstorben ist, aber auch hier wird erst später klar wieso und weshalb.
Es ist durchweg fesselnd von Will zu lesen, hier und da empfand ich Stellen als zu langatmig. Auch fand ich manches zu viel für ein Buch, aber das würde nun die Handlung von später vorweg nehmen. Insgesamt jedoch fühlte ich mich gut unterhalten und raste nur so durch diese Geschichte.

Die Figuren sind sehr überschaubar, auch der Radius der selbigen ist recht gering.
Will, die Hauptfigur und Vater von Ella. Er erzählt seine Geschichte. Er ist ein liebevoller Vater und möchte sein Versprechen halten. Manches Mal wirkt der Wunsch etwas egoistisch, doch ich kann durchaus verstehen das diese Entscheidung nicht leicht fällt.
Ella ist sechs Jahre alt und hat in ihrem Leben schon viele Verluste erlitten. Klar das ihr der Vater fehlt. Ich empfand sie aber auch als recht tapfer.
Es gibt noch andere wichtige Personen im Leben von Will und Ella. Seine Eltern, ihre Großeltern die nun nicht nur ihren Sohn verloren haben, sondern sich auch um Ella kümmern. Und seine Schwester Lauren, die weiter weg wohnt, aber da ist um zu helfen.
Insgesamt augenscheinlich eine Familie wie man sie sich wünschen würde, aber auch hier brodelt es unter der Oberfläche.

Das Ende ist lange Zeit nicht so richtig vorherzusehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten die der Autor sich auch fast bis zur letzten Seite offen lässt. Etwas was die Spannung erhält und das Buch neben dem Plot und trotz der kleineren Schwächen lesenswert macht.

4buecher

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