[Rezension] Sabine Kornbichler – Gefährliche Täuschung

Sabine Kornbichler
Gefährliche Täuschung
ISBN 978-3-492-30518-1
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Für Emma beginnt ein ganz normaler Tag und wie drei Mal in der Woche macht sie mit ihrem Fahrrad eine Tour durch die Umgebung. Dort sieht sie einen verunfallten Radfahrer dem sie helfen möchte, doch dies war ein Trick er verschleppt sie und hält sie fünf Tage gefangen. Nach diesen schlimmen Tagen wird sie von ihm frei gelassen. Nun hofft sie das alles vorbei ist bis die Polizei ihr mitteilt das sie nun selber im Fadenkreuz der Ermittlungen steht und verdächtigt wird ihre Entführung insziniert zu haben. Das lässt Emma keine Ruhe und sie begibt sich selber auf die Suche nach dem Täter ohne auf die Gefahren zu achten.

Meine Meinung:
Gefährliche Täuschung beginnt sofort mit besagtem Sommertag. Keine Vorgeschichte auch vieles zur Figur Emma erfährt man erst nach und nach. Das erhöht die Spannung und bringt einen angenehmen Lesefluss.
Die Entführung und die Tage in Gefangenschaft sind sehr anschaulich beschrieben. Auch weil es aus der Sicht von Emma in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Man kann sich gut hineinversetzen wie es ihr geht, was sie aufregt und warum sie so handelt wie sie handelt.
Die Spannung steigert sich bis zum Ende und Längen in der Geschichte konnte ich nicht finden. Alles hat seine Zeit und bekommt diese auch ohne dabei langweilig zu werden oder einen Spannungsabfall herbei zu führen.

Es gibt nur weniger wichtige Figuren in der Geschichte. Manche verschwinden ganz klamm heimlich und ich habe mich im Laufe der Geschichte gefragt ob sie nochmal auftauchen. Ganz besonders fiel mir das beim Doktor von Emma auf der zu Beginn sehr eifrig war und dann auf einmal nicht mehr erwähnt wurde.
Emma ist Kinderbuchillustratorin und freut sich gerade auf einen neuen Auftrag um den sie sehr gekämpft hat. Ihr Ehemodell, will ich es mal nennen, ist recht ungewöhnlich und sorgt unter anderem für die Verdächtigungen der Polizei. Sie wird von einer sehr starken Frau zum Opfer und der Einschnitt ist in allen Facetten spürbar. Doch zeigt sie auch trotz ihrer Ängste starken Willen. Sie ist eine Kämpferin, das merkt man in der ganzen Geschichte.
Emmas Mann Laurenz ist recht unscheinbar. Er ist wichtig und gibt Halt wo er kann und doch kann ich ihn nur wenig greifen.
An Emmas Seite und für mich im Gefühl viel näher sind ihre Eltern und auch ihre Freundin und deren Mann. Alle helfen wo sie können und geben Ratschläge.
Die Gegenseite besteht aus nur wenige Personen über die man auch nur wenig sagen kann. Die Polizei zähle ich jetzt mal dazu auch weil vor allem die Kommissarin Franziska Stengl für mich sehr unsympathisch war und mir bei ihr das nötige Einfühlungsvermögen fehlte.

Das Ende zeichnet sich schon recht schnell ab, oder eher wie es sein könnte und doch hat die Autorin Wendungen und Überraschungen eingebaut die es sehr spannend und interessant gestalten.

5buecher

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