[Rezension] Sam Hepburn – Die Akte Elysium

Sam Hepburn
Die Akte Elysium
ISBN 978-3-551-52062-3
Klappenbroschur
14,99 €
Ab 12 Jahren
Übersetzer: Michaela Kolodziejcok
Erschienen bei ChickenHouse
Leseprobe

Inhalt:
Joe hat gerade seine Mutter durch einen Autounfall verloren. Der Unfallverursacher ist flüchtig und von dem Fahrer des Wagens hat Joe noch nie etwas gehört. Es verdichten sich die Hinweise das der Unfall ein Mordanschlag war und Joe macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei begibt er sich selber in Gefahr.

Meine Meinung:
Die Akte Elysium beginnt schon sehr interessant und baut dann recht schnell Spannung auf, die bis zum Ende stetig ansteigt und auch bis zum Ende nicht unterbrochen wird.

Joe, der Junge ohne Mutter und mit Vater der verschwunden ist lebt nun bei seiner Tante und die macht es ihm nicht gerade leicht. Sie sieht in ihm einen Nichtsnutz. Kein Wunder das er da raus möchte. Doch zunächst möchte er raus finden was mit seiner Mutter wirklich geschah. Joe ist verbissen und Stur. Er ist ehrgeizig und handelt ohne Rücksicht auf Verluste. Allerdings ist er auch sehr verschwiegen wenn es sein muss und hält zu seinem Freund. So auch umgekehrt. Doch finde ich ihn schon ein wenig leichtsinnig. Er weiß das er sich mit den falschen Leuten anlegt und tut es trotzdem. Dabei hat er gewissermaßen Unterstützung von Bailey, seinem Freund und Nina ein Mädchen was er bei seiner Recherche kennen gelernt hat.
Bailey ist eher der Nerd. Mit Technik hat er es und hilft Joe auf diesem Weg, sofern Joe ihn lässt. Nina ist tough und verbissen. Sie ähnelt Joe sehr. Alle Figuren auf der Seite von Joe, bis auf die Tante waren mir sehr sympathisch.

Im Laufe der Geschichte werden zunächst keine Fragen beantwortet sondern immer mehr aufgeworfen. Doch auf alles gibt es am Ende eine Antwort. Nichts bleibt offen.

Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen und fesselnd. Die Erzählung aus Sicht von Joe ist hier sehr förderlich. Andere Perspektiven gibt es nicht und so bekommt man nur das mit was Joe mit bekommt. Noch ein Punkt der dieses Buch sehr spannend gestaltet.

Die Akte Elysium ist ein sehr spannender Jugendroman, den ich nicht mehr zur Seite legen wollte. Auch die Empfehlung ab 12 Jahren finde ich vollkommen passend. Es gibt hier keine unnötigen Wendungen dafür jede Menge Überraschungen.

5buecher

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