[Rezension] Samantha Hayes – Das Dunkel in dir



Samantha Hayes
Das Dunkel in dir
ISBN 978-3-7341-0210-3
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Sabine Schilasky
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Das kleine beschauliche Dorf Radcote wurde vor zwei Jahren von einer Selbstmordserie erschüttert. So langsam läuft nun alles wieder in den üblichen Bahne, als schon wieder Tode von jungen Männern, offensichtliche Selbstmorde das kleine Dörfchen erschüttern. Lorraine besucht zu der Zeit gerade ihre Schwester, doch als Detective kann sie nicht die Augen vor dem verschließen was dort geschieht. Erstrecht nicht als ihr Neffe Freddie verschwindet und vermisst wird. Wird er der Nächste sein? Alles deutet darauf hin…

Meine Meinung:
Ich habe bereits den Vorgänger von Samantha Hayes gelesen und war sehr gespannt was sie sich diesmal hat einfallen lassen.

Zu Beginn wurde es auch direkt spannend, das hielt sich auch bis zu einem Gewissen Zeitpunkt. Flachte dann etwas ab und stieg zum Ende hin wieder an. Trotzdem wurde es mir nie langweilig.

Nur zu viele Personen waren hier involviert. Die verschiedenen Jungs, die gestorben sind, mehrere Mädchen, Verwandte und Freunde, die Detectives. Da kann man schonmal ein wenig den Überblick verlieren.

Ich bekam es schon einigermaßen hin, die Hauptfiguren auseinander zu halten, doch habe ich selber gemerkt das ich auch auf Grund der wenigen Tiefe der Figuren, hier und da genauer überlegen musste, was ein wenig den Lesefluss störte.
Lorraine ist nur zu besuch in dem kleinen Dorf und kann nicht aus ihrer Haut als sie von den Selbstmorden hört. Ihre Schwester Jo ist die Mutter vom verschwundenen Freddie. Freddie wurde gemobbt, ein Grund sich umzubringen, wenn man das ganze drumherum noch betrachtet. Trotzdem habe ich manches nicht nachvollziehen können was er getan oder eben nicht getan hat.
Lana ist die Freundin von Freddie und schützt nicht nur ihn.
Dann gibt es noch die Eltern von Lana Sonia und Tony und die Eltern von Freddie Jo und Malcolm.

Also insgesamt recht viele doch oberflächlich beschriebene Figuren. Einzig Gil, ein Autist und der Onkel von Lana wird ausführlicher beschrieben. Das hätte ich mir auch bei den anderen Protagonisten gewünscht.

Das Ende wirkte für mich zu sehr konstruiert und verwirrte mich ein wenig. Es gab Sachen die von Beginn an bis zum Ende im Dunkeln blieben und diese Auflösung war anders als erwartet und für mich nicht so sehr schlüssig. Bis zum Ende gibt es einige Wendungen und Überraschungen, die jedoch teilweise halbherzig wirkten und so die Glaubhaftigkeit nahmen.

Mein Fazit: Als Thriller würde ich dieses Buch eher weniger sehen auch wenn es wirklich spannende Stellen gab. Eher ein Drama. Trotz der Kritikpunkte habe ich mich überwiegend gut unterhalten gefühlt.

3buecher

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