[Rezension] Sara Gran – Die Stadt der Toten

Sara Gran
Die Stadt der Toten
ISBN 978-3-426-22609-4
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Droemer

Inhalt:
Claire DeWitt wird soll den verschollenen Staatsanwalt Vic Willing finden und das im durch Hurrikan Katrina verwüsteten New Orleans. Der Neffe hat ihn das letzte Mal vor der großen Katastrophe gesprochen und macht sich nun Sorgen. Claire DeWitt nimmt den Auftrag an und versucht ihn, auch mit Hilfe unkonventioneller Methoden, zu finden. Was wird sie auf ihrer Suche erwarten? Und ist Vic nur untergetaucht oder bei der Katastrophe umgekommen?

Meine Meinung:
Erstmal zum Positiven, das Buch kommt schon außergewöhnlich daher. Die Ecken sind nämlich rund und nicht eckig (hört sich unlogisch an, weiß aber gerade nicht wie ich es besser beschreiben soll) Die Klappenbroschur ist so geklebt das Leserillen fast unmöglich sind und der Rückentext und auch der Klappentext liest sich gut, ABER, ja nun kommt das Aber für mich hat es definzit an Spannung gefehlt. Erstmal wirkte alles genauso chaotisch wie es wohl in New Orleans nach Katrina war. Auch Claire deWitt war für mich nur Chaos. Ich hatte mir vorgestellt das sie mit ihrer außergwöhnliuchen Ermittlungsweise mehr Spannung und auch ein wenig Witz reinbringen kann, aber da lag ich falsch. Der Schreibstil war doch arg holprig. Gerade am Anfang wurde der Fall für mich viel zu sehr zu Nebensache und ich merkte das genau das mir die Spannung nahm. Sicher war einiges davon wichtig, aber vieles auch vollkommen überflüssig und so nahm es mir nicht nur die Spannung sondern auch den Spaß am Lesen. Es ist aber ein mir netterweise zur Verfügung gestelltes Rezensionexemplar und so wollte ich es natürlich auch beenden. Bis dahin hatte ich aber noch einiges vor mir, stellenweise wirklich interessant, stellenweise für mich aber zum Gähnen langweilig. Die Spannung schaffte Sara Gran nicht zu halten. Aber vielleicht habe ich ihre Art auch zu wenig verstehen können. manchmal nervte sie schon mit ihren Gedankensprüngen oftmals kam ich nicht mehr mit. Das Ende allerdings war für schon etwas anders als erwartet, was man ja schon als Pluspunkt werten kann. Vielleicht war es auch einfach nur kein Buch für mich und jemand anderes mag es verschlingen und wartet das sehnsüchtig auf den nächsten Band, denn es soll der Auftakt einer Serie sein. In dem Fall allerdings nicht für mich.

Danke an Droemer

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