[Rezension] Sarah Lukas – Der Kuss des Engels

Sarah Lukas
Der Kuss des Engels
ISBN 978-3-492-70205-8
Gebundene Ausgabe
19,95 €
Erschienen im Piper Verlag

Rückentext:
Sophie und Rafael begegnen sich in Paris. Sie ist ein Mensch, er ein gefallener Engel. Und ein gefährliches Geheimnis verbindet sie.
Es ist der Beginn einer unsterblichen aber verbotenen Liebe und des größten Abenteuers unserer Zeit…
Inhalt:
Sophie ist Deutsch und nach Paris ausgewandert, sie möchte in der Stadt der Liebe Arbeiten und macht gerade ein Fremdsprachenseminar. Paris, deswegen, weil sie sich dort mit Rafe verlobt hat, der bei einem Hilfseinsatz ums Leben gekommen ist. Sie steht auf der Brücke und spielt mit dem Gedanken zu springen, als sie auf einem Schiff einen Mann sieht, der Rafe sein muss. Spielt ihr ihr Gedächnis einen Streich oder ist er es tatsächlich??? Um das raus zu finden sucht sie nach dem vermeintlichen Doppelgänger…
Meine Meinung:
Das Buch fing schon sehr lahm an, ehrlich gesagt. Die ersten 100 Seiten passiert nicht viel und auch die nächsten sind voll von Strassennamen und sonstigen Nebensächlichkeiten, weswegen die eigentliche Geschichte schon fast unter geht. Immer wieder hat das Buch erhebliche Längen und auch wenn am Anfang des Buches der Stadtplan von Paris zu sehen ist, finde ich die Strassennamen für das Geschehen vollkommen überflüssig und nehmen der Geschichte die Spannung. Die fehlt auch leider fast komplett. Der Grund warum ich es überhaupt zu Ende gelesen habe war: Ich habe 20 Euro dafür bezahlt, außerdem habe ich noch den zweiten Band hier liegen und wollte natürlich die Vorgeschichte wissen.
Mich konnte der Kuss des Engels nicht überzeugen, was aber nicht am Schreibstil lag, der war sehr leicht. Die Geschichte an sich wäre in der Version vielleicht schon bei der Hälfte der Seiten erzählt gewesen. Einzig der Schluss war dann etwas aufregender und kam dann doch sehr plötzlich, aber dafür gibt es ja den zweiten Teil: Der Kuss des Jägers. Ich hoffe einfach das der nun etwas besser ist, denn die Charaktere sind schon sehr anschaulich beschrieben und man kann sich gut in Sophie reinversetzen.

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