[Rezension] Sean Olin – Weil du mein bist



Sean Olin
Weil du mein bist
ISBN 978-3-570-30981-0
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Edith Beleites
ab 13 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Lilah und Carter sind für alle das perfekte Paar, doch Lilah ist krankhaft Eifersüchtig und leidet unter Depressionen. Carter bemüht sich sehr es ihr recht zu machen, kann dabei aber nur scheitern. Dann lernt er Jules kennen und Carter verliebt sich in sie. Zunächst steht er jedoch zu Lilah, schließlich kann er sie nicht einfach fallen lassen, doch als Lilah von Jules erfährt sieht sie Jules als Problem ihrer Beziehung und setzt alles dran sie los zu werden…

Meine Meinung:
Der Einstieg in diesen Roman ist recht leicht. Der flüssige Schreibstil und auch die von Beginn an fesselnde Story sorgen für einen Page Turner Effekt.

Es wird recht schnell klar das etwas schief läuft zwischen Lilah und Carter und auch wo das Problem liegt. Man merkt das es auch eine verkehrte Art von Hilfe geben kann. Der Autor nutzt die Erzähler-Perspektive und beleuchtet so sämtliche Figuren. So kommen einem Die Personen nahe, da man sich gut in sie hinein versetzen kann. Auch wenn es zu Beginn etwas Gewöhnungsbedürftig ist, wenn es um Nebenfiguren geht.

Der Autor hat Stalking und auch Depressionen als Thema in diesem gewählt, eine brisante Mischung. Leider ist nicht so ganz klar warum genau Lilah so aus der Bahn geworfen wurde, nur von einem Rauswurf aus der Schwimm-Mannschaft ist die Rede. Weswegen dies geschah bleibt unbeantwortet. Ist auch nicht wirklich wichtig. Fakt ist das Lilah Hilfe benötigt, die ihr nur ein Arzt geben kann, aber gewiss nicht Carter und auch nicht ihre Eltern. Doch jeder versucht es selber. Mit verheerenden Folgen.
Carter ist sehr Einfühlsam und geduldig. Er tut alles für seine Freundin, gerät aber an seine Grenzen. Bis zum Ende hin war er mir sympathisch.
Jules ist sehr bedacht und will gar keine Beziehung kaputt machen. Hier merkt man genau das dazu zwei gehören. Jules bleibt ein wenig blass wie ich finde. Erst zum Ende hin bekommt sie eine wirkliche Hauptrolle in dem Roman. Zu Beginn ist sie eher Nebenfigur, ein Auslöser.

Am Schluss bin ich trotz des wirklich spannenden Buches etwas enttäuscht. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht und muss auch sagen das dieses Ende etwas unrealistisch wirkt. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Ereignis einen Menschen wirklich so umkrempelt, aber der Autor hielt das für den richtigen Abschluss. Bis zum Schluss wurde ich jedoch gut unterhalten und hatte einige spannende Lesestunden.

4buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Sean Olin – Weil du mein bist

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