[Rezension] Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

Sebastian Fitzek
Der Augenjäger
ISBN 978-3-426-19881-0
Gebundene Ausgabe
19,99 €
Erschienen bei Droemer

Inhalt:
Eine Frau ist in der Psychiatrie, so langsam erholt sie sich von den Strapazen die ihr Mann ihr zugefügt hat. Er hat sie gequält und misshandelt und zum Schluss hat er ihr noch ihre Tochter genommen und ist mit einer jüngeren Frau ausgezogen. Da war sie bereits am Boden und dachte es könnte nicht schlimmer kommen. Einen Mann, der immer neben ihr draußen auf der Bank sitzt spricht sie an und fragt warum er da ist. Er sagt ihr wegen ihr, drückt ihr ein Bild von ihrer Tochter in die Hand und erklärt, das sie Schuld ist, weil sie nichts getan hat. Einige Monate später versucht Alina Gregoriev Dr. Zarin Suker Informationen zu entlocken, zu den aktuellen Fällen misshandelter Frauen, aber er erkennt sie und lässt sich auf das Spiel nicht ein….

Meine Meinung:
Der Augenjäger ist der direkte Nachfolger von Der Augensammler und darauf weist Fitzek auch als Erstes hin. Ich fand es gut das die Warnung ausgesprochen wurde denn auch wenn ich den Augensammler gelesen habe, geht es vielleicht dem ein oder anderen so das er ihn nicht kennt und Der Augenjäger ihn in der Buchhandlung zu flog ;-). oftmals erkennt man Reihen ja gar nicht als solche. Dieses Buch baut doch sehr auf den Augensammler auf und der neue Verbrecher und die neuen grausamen Taten sind doch eher im Hintergrund. So habe ich es jedenfalls empfunden. Es wird wieder aus verschiedenen Sichten geschrieben im hauptsächlichen aus Alina´s Sicht und aus der von…..das verrate ich nicht *ggg* Beide Erzählstränge kommen am Ende doch irgendwie zusammen und bekommen Sinn. Stellenweise war ich ganz scharf darauf mehr von dem einen Erzähler zu lesen und fand den anderen eher langweilig, aber das war nur kurz so. Zum Ende hin konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Ende war sehr überraschend und bringt denke ich auch die Reihe zu Ende. Toll fand ich das letzte Kapitel. Großes Lob an Sebastian Fitzek!!! Ach noch etwas fiel mir auf einmal in die Hände, ein Zeitungsausschnitt den ich von da an als Lesezeichen nutzte. Ich kann den Augenjäger uneingeschränkt empfehlen für jeden der es liebt wenn es so richtig heftig wird und dank der Danksagung bin ich nun auch etwas beruhigt was meine Neigung zu: Umso schlimmer umso besser betrifft. denn wenn ich mal zitieren darf:

Auf jeden Fall hat mir eine Psychologin auf einer Lesung in Wien jüngst bestätigt, sind wir die Guten. Die, die kein Ventil haben, die Thriller also weder lesen noch schreiben und alles in  sich hineinfressen, sind eher diejenigen, über die wir uns Gedanken machen müssen

In dem Sinne werde ich weiterhin Thriller lesen und hoffe das neben Windel wechseln und Lesungen abhalten noch Zeit zum Schreiben bleibt 😉

2 Gedanken zu „[Rezension] Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

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