[Rezension] Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Sebastian Fitzek
Der Augensammler
ISBN 978-3-426-19851-3
Gebundene Ausgabe
16,95 €
Erschienen bei Droemer Knaur

Rückentext:
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt die 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Inhalt:
Alexander Zorbach war Polizist, bis er bei einem Einsatz eine Frau erschossen hat, auch wenn ihn keine Schuld traf, verzeiht er sich das selber nicht. Nun arbeitet er als Polizeireporter und ist dabei auch ziemlich erfolgreich. Er ist noch verheiratet aber getrennt lebend und hat einen Sohn. Als er mit seinem Sohn Spielzeug in ein Hospiz bringt fällt ihm auf das er seine Brieftasche verlegt hat und geht zurück zum Auto, dort hört er im Polizeifunk, das der Augensammler wieder zugeschlagen hat und fährt sofort zum Tatort. Dort wird er von Kommissar Stoya gefragt woher er wusste das ein Mord geschehen ist, als Zorbach sagt das er es über Funk gehört hat, stellt sich raus dass das gar nicht sein kann, weil die Meldungen die den Augensammler betreffen nur noch über gesicherste Leitungen bekannt gegeben werden. Zorbach denkt er hätte halluziniert, aber dann wird auch noch seine Brieftasche am Tatort gefunden….
Meine Meinung:
Ich bin fertig und es war echt heftig, verworren und genial. Ein Fitzek eben.
Das erste was auffällt ist das es Rückwärts geschrieben ist, soll heißen es beginnt mit dem Epilog und endet mit dem Prolog, die Kapitel und die Seiten werden ebenfalls rückwärts gezählt. Was aber alles nicht irritiert finde ich. Man kann sich quasi vorstellen das ein Film mit dem Ende beginnt und dann in der Vergangenheit mit der Erzählung begonnen wird, wobei….nee so ganz richtig ist das auch nicht…schwer zu beschreiben 😉 Auf jeden Fall kann keiner behaupten er wäre nicht gewarnt worden vor dem Wahnsinn den dieser Thriller ausmacht. Die Spannung herrscht von Anfang bis Ende und eigentlich auch darüber hinaus. Auch wenn man zum Schluss den Täter kennt ist es nicht wirklich zu Ende, aber das könnte ich nun nicht erzählen ohne zu Spoilern und nööö ich will euch ja nicht den Spaß am Buch verderben 😉
Die Figuren sind sehr interessant, der ehemalige Kommissar Zorbach, kann einem eigentlich leid tun, was er so alles mitmachen muss. Die Blinde Alina erstaunlich was sie alles kann (ja auch ich unterschätze Blinde :-/) den Kommissar Scholle, boah wat ein Fiesling, dafür aber Kommissar Stoya der sich nicht nur von Indizien lenken lässt. All die Figuren machen das Buch aus. Außerdem auch der Schreibstil und die verschiedenen Sichten, aus denen geschrieben wird. So ist man immer dabei up to date sozusagen. Ein rundum gelungener Thriller!!! Für mich vollkommen zu empfehlen.

3 Gedanken zu „[Rezension] Sebastian Fitzek – Der Augensammler

  1. ich bin gespannt, wie es dir gefällt. Ich konnte den Wirbel um dieses Buch leider nicht verstehen, aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden. Viel Spannung wünsche ich dir. Liebe Grüße, Petra

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