[Rezension] Sharon Bolton – Bluternte

Sharon Bolton
Bluternete
ISBN 978-3-442-54676-3
Klappenbroschur
16,99 €
Erschienen bei Manhattan

Rückentext:
ES GIBT EINE ZEIT ZU LEBEN
Für die Familie Fletcher mit ihren drei kindern müsste der Ort eigentlich das Paradies sein: das stille, von der Zeit vergessene Dorf in Lancashire. Sie ahnen nicht, dass dieses Paradies eine sehr dunkle Seite hat.
EINE ZU STERBEN
Für Gillian Royle ist die Idylle schon längst zerstört. Vor drei Jahren kam ihre kleine Tochter bei einem Brand ums Leben. Aber Gillian hofft noch immer, die lebend wiederzufinden, selbst wenn man sie für verrückt hält. Aber ist sie das wirklich?
UND EINE ZU TÖTEN
Als durch Zufall ein Grab freigelegt wird, in dem die Überreste dreier Mädchen liegen, gibt es keinen Zweifel mehr: Der kleine Ort hütet ein tödliches Geheimnis.
Inhalt:
Durch starke Regenfälle wurde das Grab der kleinen Lucy freigelegt, ein Grab nur für das kleine Mädchen, aber sie liegt nicht alleine da drin: noch zwei kleine Leichen liegen bei ihr und Vikar Harry weiß zumindest von einer wer sie ist.
9 Wochen vorher reist Harry an, der neue Vikar, der die drei kleinen Gemeinden betreuen soll. Er geht in die Kirche und wird von Tom und Joe beobachtet die sich dort aus Angst vor Jake Knowels versteckt halten. Harry entdeckt sie aber und bringt sie nach Hause. Dort trinkt er Kaffee mit Alice, der Mutter der beiden Jungs und erfährt dass das Einleben in der kleinen Gemeinde gar nicht so einfach ist. Auch von den beiden Jungs hat er schon gehört das sie nicht gerade nett willkommen geheißen wurden.
Evi bekommt eine neue Patientin, Gillian hat ihre 27 Monate alte Tochter bei einem Brand verloren, so die offizielle Version, aber die Leiche hat man nie gefunden und genau das ist es was Gillian so fertig macht und sie immer noch nach 3 Jahren im Moor nach dem kleinen Mädchen suchen lässt.
Meine Meinung:
Selten sind Thriller so vielschichtig und mysteriös. Wer das reine „gemetzel“ sucht wird hier nicht fündig werden, denn die Spannung ist sehr unterschwellig und Blutvergiessen gibt es nur sehr selten. Eher ist es spannend weil es überirdisch erscheint, weil man sich selber nichts erklären kann was vorfällt. Man keine Lösung sieht und zumindest ich, bis zum Schluss nicht weiß wer ist der Täter oder die Täterin. das kleine Städtchen Heptonclaough, voll mit Traditionen die einen auch in Sicherheit wiegen. Eigentlich denke ich würde man sich in so einem Städtchen wo es viele Traditionen gibt und man zusammen steht wenn ein Unglück geschieht, gerne wohnen, aber nur wenn man nicht tiefer eindringt und nicht hinter die Fassade schaut.
Sharon Bolton hat mich gefangen genommen, gefangen hinter die Mauern dieses kleinen Städtchens. Sie hat eine Spannung aufgebaut die zum greifen nah war und auch kaum abflaute. Die Personen waren sympathisch und passten perfekt rein in dieses Idyll und das Ende war für mich doch sehr überraschend.

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