[Rezension] Sina Beerwald – Mordsmöwen

Sina Beerwald
Mordsmöwen
ISBN 978-3-95451-135-8
Taschenbuch
9,90 €
Erschienen bei Emons

Inhalt:
Ahoi ist Späher der Möwenbande am Crêpestand. Standbesitzer Knut taucht nicht auf, auch als die Möwenbande bei ihm zu Hause nachsieht finden sie nur eine verwüstete Wohnung und einen Abschiedsbrief. Wo ist Knut hin? Die Möwen machen sich auf die Suche, denn ihnen ist klar wer einen Abschiedsbrief schreibt stellt nicht noch Teig für den Crêpes Stand her.

Meine Meinung:
Sina Beerwalds Mordsmöwen ist für mich mal etwas ganz anderes. Erst war ich etwas skeptisch einen Tierkrimi zu lesen. Der letzte dieser Art sagte mir nicht so zu. Nun mag ich aber die Art wie Sina Beerwald schreibt und es Klang sehr interessant. So ließ ich mich darauf ein.

Heute morgen begann ich dann zu lesen und musste mehrmals herzhaft lachen. Ich würde dieses Buch als Krimikomödie bezeichnen, denn was den Möwen so alles passiert. Was für Sprüche sie raus hauen ist erstens lustig aber auch spannend.

Sina Beerwald hat es wirklich geschafft sich gut in die Möwe Ahoi rein zu versetzen, denn aus seiner Sicht ist diese Geschichte erzählt. Er ist verliebt und natürlich immer auf Futtersuche. Dazu möchte er mit den anderen Möwen seiner Bande aufklären wo Knut geblieben ist und geht mehreren Spuren nach. Nun ist das aber nicht immer leicht, denn die Möwen haben eigentlich bisher nur ein gemeinsames Interesse gehabt die Crêpes von Knuts Stand und nachdem es den nicht mehr gibt sind manche Möwen auf der Suche nach anderen Möglichkeiten. Sei es einen Brutpartner zu finden oder als Fotomodel auf einem Kreuzfahrtschiff anzuheuern.

Spannung ist hier nur bedingt vorhanden, denn eigentlich finde ich ist es ein Geschichte rund um die Möwen auf Sylt, die Knut wieder finden möchten. Die Suche wäre schnell erzählt, wenn die ganzen Nebenschauplätze und anderen Szenen nicht wären, aber genau die machen dieses Buch so lesenswert und unterhaltsam.

Die Protagonisten sind die Möwen. Sei es Ahoi der versucht die Bande zusammen zu halten und so verliebt ist, sei es Harry der alleinerziehende Vater oder Scheffe, der eigentliche Chef der Bande. Balthasar der Möwerich der gerne auf die Universität gehen möchte um ein paar „SIlvester“ zu studieren. An den liebevoll ausgearbeiteten Figuren sieht man schon wo die Richtung hin geht.

Mein Fazit: Wer hier einen reinen Krimi erwartet hat die Beschreibung nicht gelesen. Wer aber einen Krimi lesen möchte und dabei auch gerne mal lacht ist hier genau richtig.

Danke an Sina Beerwald und Emons

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