[Rezension] Steffi von Wolff – Saugfest

Steffi von Wolff
Saugfest
ISBN 978-3-5961-8595-5
Taschenbuch
8.95 Euro
Inhalt:
Jetzt hat sie auch noch Blut geleckt: der neue Roman der Comedy-Spezialistin Steffi von Wolff.
Helene, 29, die schlechtestgelaunte Taxifahrerin von Hamburg, soll spät nachts an einem abgelegenen Ort Fahrgäste abholen. In einem düsteren Kellergeschoss torkeln leichenblasse Gestalten herum, und ein geheimnisvoller Mann mit einer Stimme wie Zedernholz erwartet sie. Helene ist fasziniert von ihm aber wer sind diese Leute, die nie das Tageslicht sehen und sich einseitig ernähren? Systemadministratoren?
Meine Meinung:
Helene ist Taxifahrerin und total negativ, Männer sind Abschaum, Freundinnen hat sie nur eine und ihre Mutter nervt sie. Sie überlegt pausenlos wie sie am schnellsten sterben kann, ohne ihr zutun. Ihre einzige Freundin ist Ann-Kathrin und diese heiratet Bernie, der eigentlich Bernd heisst, dazu ist Helene natürlich eingeladen und als Freundin soll sie auch Trauzeugin sein, aber vieles kommt anders als sie denkt…
Ich finde dies ist das bisher entäuschenste Buch von Steffi von Wolff das ich gelesen habe, dieses ewig Negative passt gar nicht zu den sonst so lustigen Büchern von ihr und geht einem mit der Zeit auf den Keks. Die Protagonistin Helene ist einfach nur nervig und der Geschichtsverlauf insgesamt sehr merkwürdig, teilweise abgehackt und manche Sachen verstehe ich bis zum Schluss nicht wirklich, die allerdings in der Geschichte eigentlich eine größere Rolle spielen. Ich hatte leichte Probleme reinzukommen was sich zum Schluss aber gegeben hat. Für mich kein buch zum weiterempfehlen und wenn man liest das es ihr erstes Buch in die Richtung war, sollte es für mich das Letzte werden und sie sollte wieder ihre typischen Bücher schreiben.

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