[Rezension] Steve Mosby – Kind des Bösen

Steve Mosby
Kind des Bösen
978-3-426-51367-5
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Eine Frau wird brutal zugerichtet und tot aufgefunden. Detective Hicks glaubt nicht an Zufälle und zunächst den Exfreund in Verdacht. Dann taucht eine zweite Leiche auf und der Exfreund der ersten Toten hat ein Alibi. Nun muss Hicks umdenken denn mit Logik kommt er in diesem Fall nicht weiter…

Meine Meinung:
Kind des Bösen beginnt mit einem kleinen Jungen von dem man zunächst nicht weiß wer er ist. Es geht um einen Mord in seinem Elternhaus, dieser Junge taucht zu Beginn jedes Teils des Thrillers auf und mit der Zeit hört man mehr von dem Fall und zum Ende hin weiß man auch wer dieser Junge ist.

Hauptaugenmerk hat aber der Fall der brutal zugerichteten Leichen. Hicks steht hier vor einem Rätsel und das er einen Brief vom Täter bekommt bringt auch kein Licht ins Dunkel.

Steve Mosby hat recht schnell eine Spannung aufgebaut. Einmal durch die Geschichte des kleinen jungen, die mit einem Cliffhanger endet und dann natürlich mit den Leichen die scheinbar wahllos ermordet wurden. Ich mochte das Buch von beginn an kaum aus der Hand legen.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Hicks erzählt. Später kommen noch andere Perspektiven. zum Einen die des Täters, aber auch die von einem Nebendarsteller, der Hicks aus einem früheren Fall kennt.
Alles lässt sich leicht und flüssig lesen. Es gibt durch die vielen Opfer viele Namen und mir war auch Hicks und sein Team noch nicht bekannt, aber ich kam nicht durcheinander und hatte keine Verständnisprobleme .

Der Fall ist sehr interessant gestaltet. Morde in zufälliger Reihenfolge mit zufälligen Opfern, dazu sehr brutal. Die Morde selber gehen teilweise an die Psyche, man fragt sich als Leser ob wirklich jemand zu sowas fähig ist, aber ich befürchte schon. Das macht es dann noch umso schlimmer auch wenn dieses Buch fiktiv ist.

Hicks und sein Umfeld ist derjenige der am besten beschrieben wird. Von ihm erfahren wir auch einiges über sein Privatleben und die Probleme die er hat. Auch merkt man von Anfang an das ihm etwas auf der Seele liegt was dieses Buch von zwei Seiten interessant macht. Hicks wirkt am Anfang etwas stur, ist es aber gar nicht. Er versucht den Mörder zu verstehen und zu denken was der Täter denkt, was in diesem Fall äußerst schwer ist.
Vom Täter erfährt man nur sehr wenig und auch von den restlichen Protagonisten ist nur wenig beschrieben was nicht zum Fall gehört. Dadurch bleibt es beim Täter spanend und bei den anderen beteiligten etwas blass. Was ich aber nicht als störend und Abwertung empfand.

Das Ende hat mich sehr überrascht. Steve Mosby hat mich bis zum Ende hin im Dunkeln tappen lassen und hat mir neben großem Lesespaß auch einen Rätselspaß beschert den ich nur verlieren konnte.

Mein Fazit: Kind des Bösen ist ein Thriller bei dem nichts so ist wie man vermuten würde.

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