[Rezension] Susan Mallery – Ein Cowboy küsst selten allein

Susan Mallery
Ein Cowboy küsst selten allein
Band 19

ISBN 978-3-95649-643-1
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Ivonne Senn
Erschienen bei MIRA Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Zane ist Sauer auf seinen kleinen Bruder. Hat dieser doch einen Viehtrieb im Internet angeboten, so dass Zane nun mit vielen unerfahrenen Leuten diesen statt finden lassen muss. Ein Lichtblick ist Phoebe, sie verzaubert ihn recht schnell mit ihrer Art und ihrem Lächeln. Doch eine Beziehung kommt für ihn als Einzelgänger nicht in Frage. Liebe ist viel zu gefährlich. Doch so ein Viehtrieb kann lang sein…

Meine Meinung:
Es ist bereits der 19. Band der Fool´s Gold Reihe und für mich müsste diese Reihe auch nicht Enden. Nach dem letzten etwas schwächeren Band war ich sehr gespannt ob mich die neue Geschichte wieder begeistern kann …und sie konnte.

Ich denke das lag auch daran das sie vollkommen anders ist als die Vorgänger. Während bei den vergangenen Bänden alles in dem kleinen Städtchen statt fand ist die Ranch um die es hier geht vor den Toren von Fool´s Gold. Außerdem ist der Viehtrieb in den Gebieten rund um Fool´s Gold und somit kommt man kaum in Berührung mit der Stadt der Liebe. Was manch einen wohl stört fand ich mal erfrischend anders.

Bis auf Gladys und Eddie gibt es auch keine Einheimischen die diesen Viehtrieb mitmachen und so muss man sich mit ein paar neuen Personen bekannt machen. Da es aber nicht viele waren, war das gut möglich. Dafür hatten sie alle ihre kleine Geschichte und nahmen einen wichtigen Teil auf dieser Reise ein.
Zane ist Züchter und großer Bruder, doch hat er das Gefühl Chase den Vater ersetzen zu müssen und dieser Viehtrieb soll ihm eine Lektion sein. Er wirkt zu Beginn sehr streng und unnachgiebig, doch im Laufe der Geschichte lernt auch er dazu und wird weicher.
Ob das mit Phoebe zusammenhängt, man weiß es nicht. Phoebe kommt aus L.A. und ist nur dabei weil Maya sie um ihre Begleitung gebeten hat. Sie sind Freundinnen und Phoebe hat ein Helferkomplex, so hat sie widerwillig zugestimmt. Sie hat aber Spaß an der Sache, nicht nur wegen dem knackigen Zane, sondern auch weil ihr das Leben in der Natur anfängt zu gefallen und sie eine besondere Bindung zu dem Leitochsen Manny aufbaut. Phoebe wirkt zu Beginn etwas naiv, weiß aber schon recht gut was sie will. Sie hat ein großes Herz und es gibt nichts Negatives, das ich über sie sagen könnte.
Neben den oben genannten Schwesternpaar sind noch Touristen bei dem Viehtrieb dabei. Thad und C.J. ein kinderloses Pärchen das zwei Pflegekinder dabei hat. Auch sie haben ihre Geschichte zu erzählen. Andrea und ihr Mann Martin, sie bringen einiges an Chaos in die Geschichte. Dazu kommen Maya und Chase, die Geschwister von Zane die eine besondere Bindung zueinander haben. Nicht zu vergessen Cookie, der Koch, der etwas ruppiger sein kann.
Auch Bewohner von Fool´s Gold tauchen auf, doch diese eher als Randfiguren mit kurzen Szenen.

In diesem Band wird es nie langweilig. Die Geschichte fesselte mich von Beginn an und es ist lange her, dass ich eine  Fool´s Gold Geschichte so verschlungen habe. Natürlich ist das Ende vorhersehbar und das in allen Bereichen, doch bis dahin gibt es viele aufregende Momente und Ereignisse die den Weg zum Schluss wirklich lesenswert machen

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