[Rezension] Susan Mallery – Mein Herz sucht Liebe

 Susan Mallery
Mein Herz sucht Liebe
ISBN 978-3-95649-668-4
Klappenbroschur
10,99 €
Übersetzerin: Ivonne Senn
Erschienen bei Harper Collins
Leseprobe

Inhalt:
Courtney möchte die Hochzeit ihrer Mutter so schön wie möglich ausrichten. So versucht sie alle ihre Wünsche zu berücksichtigen. Doch mit der Planung steht sie so ziemlich alleine da, denn ihre Schwestern Rachel und Sienna haben gerade ihre eigenen Probleme.
Keine der drei Schwestern glaubt wirklich an die große Liebe, doch dann trifft Courtney auf Quinn. Kann er ihr zeigen was Liebe ist?

Meine Meinung:
Wer romantische Bücher mag ist hier genau richtig. Wer nur die Fool´s Gold Reihe kennt, könnte hier etwas enttäuscht sein.

So ging es mir, zumindest zeitweise, denn ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet. Eine recht klare Linie. Eine kurzweilige Geschichte mit viel Humor, die mich von Beginn an fesselte.
Das ist Herz sucht Liebe nicht so ganz. Es gibt immernoch witzige Stellen, der Humor kommt also nicht zu kurz, auch gibt es Liebe in diesem Buch, doch die muss man erst einmal finden. Zunächst gibt es jede Menge Beziehungskrisen. Und leider hatte ich einen etwas zähen Einstieg, doch mit der Zeit wurde es viel besser und ich fand mich in einem für mich typischen Mallery-Lesefluss. Irgendwann kam dann auch für mich der Punkt an dem ich das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte.

Ein Grund für den schwierigen Einstieg dürften die vielen unbekannten Personen gewesen sein, aber auch die Wechsel in der Geschichte, denn jede Schwester hat ihre eigenen Abschnitte.
Es sind drei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Courtney ist so ein wenig die unverstandene, die die in den Augen der anderen nichts weiter ist als ein Zimmermädchen, die von Sienna auch teilweise recht abwertend behandelt wird. Sie macht eine Wandlung durch die man so ein wenig vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan nennen kann, nur das es hier nicht ums Aussehen geht, sondern um ihr Selbstbewusstsein. Quinn der Sohn ihrer Chefin trägt da einen großen Teil bei.
Rachel ist die älteste der Schwestern und diejenige, die das Gefühl hat immer alles selber machen zu müssen, damit alles gut läuft. Doch ihre Ehe ist gescheitert und die Treffen mit ihrem Exmann Greg sind ganz oft merkwürdig. Auch sie lernt viel in dieser Geschichte und wandelt sich.
Sienna ist die Mittlere. Sie kann manchmal schon fies sein und scheint auch nicht wirklich zu wissen was sie will, wenn es nicht um ihren Job geht. Männer gibt es in ihrem Leben und doch weiß sie nicht was oder wen sie wirklich will. Sie traut ihren eigenen Gefühlen nicht.
Maggie ist die Mutter der drei Schwestern und die Braut von Neil. Die Geschichte geschieht in den ganzen Hochzeitsvorbereitungen. Man lernt Maggie aber nicht so wirklich kennen, sie ist für mich die einzige Figur die etwas an der Oberfläche bleibt und wird so eher zur Randfigur als zur Hauptperson.

Das Ende war für mich keine Überraschung. Bis dorthin gibt es einige Wendungen und doch endet alles genauso wie ich es erwartet und auch erhofft hatte. Bis auf den etwas schwierigen Einstieg war es für mich ein toller Roman um den es nicht nur um die Liebe in Bezug auf Partner geht, sondern auch um die Liebe in einer Familie.

4buecher

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