[Rezension] Sven Koch – Totenmond

Sven Koch
Totenmond
ISBN 973-3-426-50856-5
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Eine Frauenleiche wird gefunden. Bei Vollmond getötet, bestialisch zugerichtet. Es sieht aus als ob ein Raubtier über sie hergefallen ist. Alexandra von Stietencron wird vom Täter über die Taten informiert. Sie bekommt Briefe mit Liedtexten die mit dem Mond zu tun  haben und doch kann sie nicht so frei ermitteln wie sie möchte, denn sie bekommt eine neue Chefin, für die Teamplay ein Fremdwort ist. Als es dann um das Leben einer Frau geht muss Alexandra doch selber handeln und entscheiden ob sie ihr Leben gibt…

Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Sven Koch gelesen und gerade die Reihe mit Alexandra von Stietencron mag ich besonders. So habe ich mich sehr gefreut als Totenmond raus kam und sie dabei war.

Ich war von Beginn in der Story. Sie ist spannend von Anfang bis Ende und zieht einen in den Bann. Ich kam zwar nicht so oft zum Lesen wie ich das gerne gehabt hätte, aber das war nicht schlimm. Trotz das ich das Buch über 5 Tage gelesen habe (für mich eine Ewigkeit) blieb mir die Spannung und Neugier erhalten und ich kam auch nie raus. Die Geschichte bleibt direkt in Erinnerung. Den Faden habe ich nie verloren.

Die Mordfälle eine Serienkillers sind sehr speziell und brutal. Man bekommt sie hier und da beschrieben, aber auch das ist nicht zu viel. Das Buch ist als Krimi beschrieben, hat aber für mich doch eher etwas von einem Thriller, denn gerade am Ende geht es nochmal richtig zur Sache.
Neben den Mordfällen geht es um Kompetenzgerangel (aber nur wenig) und um das Privatleben von Alexandra. Das nicht zu viel und nicht zu wenig. Es ist schön zu lesen das sie Privat einen Ausgleich gefunden hat.

Alexandra von Stietencron ist topp in ihrem Job. An der Arbeit kann ihr kaum jemand das Wasser reichen auch wenn sie manchmal zu sehr auf eigene Faust arbeitet und dadurch bei ihrer neuen Vorgesetzten leichte Probleme hat. Aber der Erfolg gibt ihr Recht. Privat arbeitet sie langsam ihr Trauma auf und es ist schön zu sehen das sie da was entwickelt. Bei so viel negativen Seiten im Fall, Morde sind schließlich nie positiv, ist es entspannend was positives im Privatleben zu lesen.
Es gibt einige Figuren in diesem Fall. Natürlich die Mitermittler Schneider und Reineking, aber auch im Privatleben Jan und Mia. Allesamt rücken sie aber ziemlich in den Hintergrund.

Mein Fazit: Spannend von Anfang bis Ende mit einer guten Mischung aus Fall und Privatleben.

5buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Sven Koch – Totenmond

  1. Hi Natalie,
    das Buch klingt auf jeden Fall sehr spannend. Ich mag es wenn das Privatleben erwähnt wird, aber nicht zu sehr in den Vordergrund rückt. Serienkillerstorys packen mich immer wieder und so wie du das beschreibst, ist es eher ein Thriller, wie du schon schreibst 🙂
    lg Ramona 🙂

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