[Rezension] Teri Terry – Gelöscht

Teri Terry
Gelöscht
ISBN 978-3-649-61183-7
Hardcover
17,95 €
Erschienen bei Coppenrath
Leseprobe

Inhalt:
Kayla befindet sich im Krankenhaus, aber nicht weil sie krank ist. Sie wurde geslated. All ihre Erinnerungen wurden ausgelöscht. So sollte es sein, aber sie hat Alpträume die sehr real sind. Alpträume oder grausame Realität? Warum wurde sie geslated?

Meine Meinung:
Geslated ist der original Titel des Buches und auch das was mit Jugendlichen geschieht die eine zweite Chance bekommen sollen und noch keine 16 sind. Als ich las das es um ausgelöschte Erinnerungen geht war ich sehr gespannt auf dieses Buch und ich wurde nicht enttäuscht, denn einmal angefangen zu lesen konnte ich es nicht mehr zur Seite legen.

Kyla ist ein Slater, eine Jugendliche deren Erinnerungen ausgelöscht wurden und nun nicht nur an eine vermutlich neue Schule geht und neue Eltern zugewiesen bekommen hat sondern auch alles wieder von Grundauf lernen muss. Selbst das Messer scharf sind. Doch recht schnell stellt Kyla fest das sie anders ist als die anderen Slater. Sie fragt sich warum ihre Erinnerungen gelöscht wurden. Was sie verbrochen hat, denn es ist so das nur derjenige geslated wird der sich nicht an Gesetze gehalten hat.
Um das Leben nach dem Slaten geht es in diesem ersten Teil und es ist sehr authentisch und spannend geschrieben. Als Leser lernte ich Kyla noch im Krankenhaus kennen als sie auf ihre Mum und ihren Dad wartet, diese kommen mit Amy ihrer Schwester, aber all diese Menschen kennt Kyla gar nicht und das Leben außerhalb der Krankenhausmauern muss sie erstmal kennen lernen. Dabei konnte ich Kyla begleiten. Wie sie sich zurecht findet, was für Einschränkungen ein Slater hat und wie sie sich zu verhalten hat. Ich erlebe als Leser ihre Ängste mit, ihre Gefühle für den ebenfalls geslateten Ben und auch ihre Skepsis die irgendwann kommt. Denn Kyla ist anders und das merkt sie auch recht schnell als sie wieder unter Menschen darf. Die Figur Kyla hat sehr viel Tiefe.

Aber wir lernen nicht nur Kyla kennen, es gibt wie oben erwähnt noch einen Slater den ich als Leser kennen lernen konnte: Ben. Von Beginn an Kyla und auch mir sehr sympathisch entwickelt sich erst eine Freundschaft und dann auch etwas wie eine erste Verliebtheit. Er wird zu ihrer Stütze außerhalb. Ein Vertrauter für Kyla was auch ich recht gut fühlen konnte.
Dazu gibt es noch viele wichtige Personen die mehr oder weniger auftreten und von denen man bis zum Ende nicht weiß sind sie gut oder böse. Da ist die Schwester Amy, die sich freut nun nicht mehr alleine zu sein, aber es mit den Regeln manchmal zu genau nimmt zumindest wenn es um Kyla geht. Dann die Eltern, der Vater meistens wegen der Arbeit unterwegs, die Mutter auch arbeiten aber immer da wenn es nötig ist. Viel erlebt weiß ich sie bis jetzt nicht richtig einzuschätzen.
Dann Lehrer, Aufsichtspersonen und Ärzte. Bei manchen hatte ich das Gefühl, sie wissen was vor sich geht und stehen zu Kyla, aber dann machten sie im nächsten Moment alles zunichte.

Die Autorin schaffte es mich von Beginn an zu fesseln mit ihrem Schreibstil, mit der GEschichte die natürlich nicht nur darum geht das Kyla nun keine Erinnerungen mehr haben sollte, sondern da rum wie sie sich zurecht findet, wie sie auch angefeindet wird und das Wichtigste das eben nicht alles so ist wie es scheint. Da Kyla ein kluges Köpfchen ist merkt sie das auch.

Am Ende ist viel passiert, aber nicht alles Beantwortet. Es geht weiter im Frühjahr steht in großer Schrift unter dem Ende und ich verfluche gerade das mein Englisch nicht so berauschend ist denn dann müsste ich gar nicht warten. In Englisch ist der zweite Band schon draußen. Nur dann würde ich ja auch warten müssen bis der Nächste Band kommt. Also brav bis Frühjahr warten und dieses Buch erstmal sacken lassen

Danke an Vorablesen und Coppenrath

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