[Rezension] Tim O´Rourke – Ich sehe was, was niemand sieht Teil 1 bis Teil 3

Dies wird mal eine andere Art  von Rezension da ich dieses Buch in drei Teilen lese. So kann ich es früher lesen und es ist mal etwas anderes. Ich bin gespannt ob es spannend bleibt und ob mir diese Art zu lesen gefällt. Dieser Beitrag wird bei jedem neuen Teil wieder nach oben geholt und erst am Ende für die Gesamtausgabe editiert.

Tim O´Rourke
Ich sehe was was niemand sieht Teil 1
ISBN 978-3-646-92721-4
EBook
3,49 €
Übersetzer: Frank Böhmert
Teil 1
Ab 14 Jahren
Erschienen bei Chicken House

Inhalt:
Charley sieht immer wieder diese Blitze, seit ihre Mutter gestorben ist geht das so. Die Blitze bedeuten Bilder, bis auf ihre verstorbene Freundin Natalie glaubt ihr keiner. Als sie eines Nachts wieder Blitze sieht sieht sie den Tod von Kerry einem Mädchen etwa in ihrem Alter. Von dem Polizisten Tom erfährt sie das ihre Blitze einen Mord gesehen haben, das Mädchen Kerry gibt es wirklich….

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit der Beerdigung von Natalie, das einzige Mädchen was Charley geglaubt hat und ihre Freundin war. Es ist ein Anfang der schon direkt neugierig macht auf diese Blitze, das Sehen, aber auch zeigt wie wenig ihr geglaubt wird, da dies noch nicht mal ihr Vater tut.

Zunächst lernt man in den Kapiteln, die mit Zeit und dem Namen der Person versehen sind, die man als Leser gerade begleitet, Charley kennen. Später kommt noch der Cop Tom dazu. Beide Figuren sind mir sehr sympathisch. Als Charley die Visionen von dem Mord hat geht der Fall richtig los und kommt in Fahrt. Der Autor hat von Beginn an eine Spannung aufgebaut, die im ersten Teil erhalten bleibt und sich noch zum Ende hin steigert.
Der Schreibstil ist flüssig und locker. er ist einfach gehalten ohne das man ins holpern kommen würde.

Die Figuren der Geschichte sind die beiden Hauptpersonen Charley und Tom.
Charley ist 17 1/2 Jahre alt und ziemlich alleine. Für sie gab es ihre Freundin Natalie und gibt es ihren Vater. Natalie glaubte ihr, ihr Vater nicht. Charley ist sehr vorsichtig geworden was ihre Gabe angeht, ahnt aber das die Visionen wahr sind und bekommt das ja auch bestätigt. Das Mädchen Charley wirkt verlassen und wie in einem Kokon. Sie lässt kaum jemanden an sich ran, weil sie schon viele schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist aber mutig genug um mehr raus zu bekommen über ihre Visionen und Kerry.
Tom ist ein 20 Jähriger Polizist bei der Kripo. Er ist unkonventionell und frisch in der Abteilung. Sein Start ist nicht einfach und schon sein junges Alter bringt manchen seiner Kollegen gegen ihn auf. Er ist verständnisvoll und Charley ziemlich schnell zugetan. Seine Art mag ich.
Es gibt noch die ein oder andere Nebenfigur auf die ich eingehen möchte. Zum Einen Charleys Vater. Er scheint zerrissen was Charley betrifft. Er sieht wie seine Tochter leidet, schafft es aber nur schwer ihre Visionen Ernst zu nehmen. Doch merkt man seine Sorge um sie.
Zum Anderen Jackson, ein Kollege von Tom, der mir mit seiner besserwisserischen und überheblichen Art von Beginn an auf den Geist geht. Sein Verhalten ist sowohl Tom gegenüber inakzeptabel wie auch einem Zeugen gegenüber. Ich befürchte das wird nicht besser werden, aber mal sehen was noch kommt.

Mein Fazit zu Teil 1: Ein spannender Start, der Lust macht direkt weiter zu lesen. Leider muss ich damit bis Mitte Februar warten.

5buecherRezension zu Teil 2:

Tim O´Rourke
Ich sehe was was niemand sieht Teil 2
ISBN 978-3-646-92721-4
EBook
3,49 €
Übersetzer: Frank Böhmert
Teil 2
Ab 14 Jahren
Erschienen bei Chicken House

Meine Meinung:
Auf den Inhalt verzichte ich, möchte ja nicht am Ende die ganze Geschichte verraten und auch sonst gibt es nur wenig zu sagen.

Die Figuren bleiben sympathisch und ihrer Linie treu. Hier in dem Teil gefällt mir besonders die Entwicklung untereinander. Sowohl von Charley zu Tom, wie auch von Tom zu seinem Vorgesetzten Harker.

Es bleibt spannend. Charley bekommt immer mehr Bilder zu sehen und ich ahne wer der Täter sein könnte, ob es so ist oder ob ich am Ende vom Autor überrascht werde wird sich am 13. Februar zeigen, wenn der letzte Teil erscheint.

Auch hier hätte ich am liebsten direkt weiter gelesen. Doch obwohl so lange Pause dazwischen war und auch einige andere Bücher kam ich gut wieder in die Story rein. Also in drei Teilen lesen ist nicht so störend bei einer guten Geschichte wie ich immer dachte, doch ist es gerade weil die Geschichte gut ist auch eine Qual

5buecher

Rezension zu Teil 3:

Tim O´Rourke
Ich sehe was was niemand sieht Teil 3
ISBN 978-3-646-92723-8
EBook
3,49 €
Übersetzer: Frank Böhmert
Teil 3
Ab 14 Jahren
Erschienen bei Chicken House

Meine Meinung:
Der letzte Teil ist die Auflösung des Ganzen. Eine Auflösung die ich selber sehr interessant und gut finde, die mich aber auch überrascht hat. Den Täter habe ich zu keiner Zeit vermutet und habe mich vom Autor aufs Glatteis führen lassen.

Mein Fazit zu diesem Buch und die Art es in drei teilen zu lesen ist durchweg positiv. ich war bisher jemand die durch Leserunden geflogen ist weil ich eben nur hintereinander weg lese. Das wird sich jetzt wohl ändern, denn bei einem guten Buch kann dazwischen kommen was will, man bleibt in der Geschichte drin. So war es hier. Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende begeistert und sie in jedem Teil treu geblieben. Die Figuren waren nicht so zahlreich, dafür aber klar ausgearbeitet. Ein Buch das alles hat was es braucht und haben sollte.

5buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Tim O´Rourke – Ich sehe was, was niemand sieht Teil 1 bis Teil 3

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