[Rezension] Veronika Bicker – Optimum Bd.1: Blutige Rosen

Veronika Bicker
Optimum, Band 01: Blutige Rosen
ISBN 978-3-86396-044-5
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei egmont INK
Leseprobe

Inhalt:
Rica ist neu in der Daniel-Nathans-Akademie und hat von Beginn an das Gefühl das etwas nicht stimmt mit dieser Schule. Die Schüler verhalten sich anders, gesitteter, kontrollierter. Außerdem sind die meisten von ihnen ungewöhnlich begabt. Manche können andere Schüler nur durch Beeinflussung beruhigen, andere prügeln sich grundlos. Das alles findet Rica doch sehr ungewöhnlich und als dann noch eine ihrer Mitschülerinnen tot aufgefunden wird, geht Rica der Sache auf den Grund….

Meine Meinung:
Optimum ist der Beginn einer Trilogie, was ich bei einem Thriller in der Form schon recht ungewöhnlich finde. Mich sprach es auf der Messe an und nun konnte ich es lesen.

Die ersten Seiten konnte ich ruck zuck weg lesen. Da war noch die Neugier was als Nächstes passiert, aber irgendwie gab es dann für mich einen Spannungsabfall. es war zwar noch interessant und natürlich wollte ich weiter lesen um zu wissen was an dieser Schule los ist, aber bis es mal zu dem beschriebenen auffinden der Leiche kam sind schon die ersten 100 Seiten von 350 gelesen. So zieht es sich stellenweise doch sehr, bevor es gegen Ende wirklich wieder richtig spannend wird. Für mich war das hier eher ein Roman mit etwas mehr Spannung als ein Thriller und so passt er dann auch wieder in die Trilogie Sparte.

Die Geschichte wird aus Sicht von Rica im hauptsächlichen und Eliza, ab und an, geschrieben. Das sind auch die beiden Hauptfiguren der Geschichte, neben einer Therapeutin, die eine wichtige Rolle spielt und dem Mitschüler Robin. Andere Schüler tauchen mal auf sind aber nicht so nah dran an dem Geschehen.
Rica ist die Neue an der Schule und nicht nur deswegen Außenseiterin. Sie tat mir anfangs doch sehr leid. Schließlich musste sie umziehen von ihren Freunden weg. Doch sie merkt das die Schule vielleicht doch gar nicht so schlecht ist, zunächst. Als dann das tote Mädchen gefunden wird ändert sich das und auch schon vorher kommt ihr einiges seltsam vor. Sie verbeißt sich darin rauszufinden was geschehen ist. Was ich einerseits sehr mutig finde, denn sie zahlt doch einen sehr hohen Preis, andererseits aber auch etwas naiv, denn sie denkt nie über die Folgen ihres Handelns nach. Ich denke ein typischer Teenager, der sich noch nicht viel Gedanken darum macht was Geschehen kann.
Eliza ist da anders. schon Jahre an dieser Schule wurde sie warum auch immer so unterdrückt das sie sehr ängstlich und zurückgezogen ist. Sie kommt im laufe des Buches ein wenig mehr aus sich raus und wächst auch über sich hinaus.
Eliza und Rica könnten unterschiedlicher nicht sein und passen deshalb so gut zusammen. Gegensätze ziehen sich an bewahrheitet sich auch hier wieder.
Auch wenn man die Figuren schon ein wenig kennen lernt fehlt dann doch noch ein wenig die Tiefe, aber das liegt denke ich am Plot im Allgemeinen. Als Leser soll man nicht mehr wissen wie Rica und so bekommt man auch immer nur das zu lesen was Rica raus findet und nichts darüber hinaus.

Das Ende ist dann eigentlich schon was einen Teil angeht abgeschlossen, aber trotzdem sind da noch viele Fragen was die Schule betrifft und so bin ich sehr neugierig auf den zweiten Band der schon im Frühjahr erscheinen wird.

Das Cover: Über das Aussehen spreche ich ja nur in seltenen Fällen, aber hier muss ich es erwähnen. Das Cover ist recht schlicht, aber der schnitt ist mit dem Geäst bedruckt das man auch auf dem Cover sieht und macht es schon zu etwas besonderem

Mein Fazit: Ein interessanter Einstieg in eine neue Trilogie von der ich mir mehr Spannung erhofft hätte

Vielen Dank an egmont INK

 

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