[Rezension] Wesley King – Daniel is different

 Wesley King
Daniel is different 
ISBN 978-3-7348-4710-3
Hardcover
17,- €
Übersetzerin: Claudia Max
ab 12 Jahren
Erschienen bei Magellan

Inhalt:
Daniel möchte am liebsten Unscheinbar bleiben. So dass keiner seine Zaps mitbekommt, die ihm das Leben schwer machen. Erst recht nicht Raya, das Mädchen seiner Träume. Er wünscht sich so normal zu sein wie sie. Bis er eine anonyme Botschaft bekommt und merkt das Normal sein auch nicht alles ist

Meine Meinung:
Daniel is Different lautet der Titel dieses Buches und nicht nur Daniel ist es auch das Buch ist etwas anders. Ein Buch ab 12 Jahre das nicht so leicht zu lesen ist.

Das liegt an einem für mich etwas holprigen Schreibstil. Auch empfand ich das Schreiben einer Geschichte von Daniel zwar interessant, aber es sorgte auch für einen Abriss der eigentlichen Geschichte.
Eine Spannung kam für mich erst später auf. Sicher ist es wichtig die Umstände zu kennen und gut gelöst hat der Autor auch die Darstellung der Zaps und was damit einher geht. Auch wenn diese sich immer wiederholen sorgt es nicht für Langeweile im eigentlichen Sinne, denn es wird dann nur noch erwähnt wie Lange so ein Prozess gedauert hat.

Daniel ist augenscheinlich ein normaler Junge, auch nach Außen hin scheint das so und doch ist er Besonders. Der Autor erzählt durch Daniel auch seine eigene Geschichte und wie wichtig es in dem Alter war das keiner von diesen Ticks etwas mit bekam. Jugendliche und Kinder wollen normal sein, nicht aus der Reihe fallen und wenn doch durch Heldentaten wie ein gutes Football Spiel und nicht komischer Angewohnheiten. Daniel ist da nicht anders. Man merkt aber auch wie sich sein Denken mit der Zeit verändert und er lockerer damit umgehen kann.
Das auch durch die anonyme Schreiberin, die ihn ganz unbewusst verändert. Sie weiß was mit ihm los ist und nimmt ihn so wie er ist. Sie fördert und fordert ihn und verhilft ihm zu ein wenig Normalität.
Anders als Raya, sie ist Normal. Sie ahnt nicht was mit ihm los ist und an ihr sieht man das Daniel sich gut verstellen kann. Sie ist nicht oberflächlich und doch ist bis zum Schluss nicht wirklich klar ob sie Daniels Eigenarten akzeptieren könnte.
Enttäuscht war ich ein wenig von der Familie. Ich kann mir kaum vorstellen das hier keiner etwas mitbekommt. Dafür war manches einfach zu auffällig

Insgesamt fand ich die Geschichte jedoch sehr interessant. Sie öffnet die Augen für Zwangsstörungen und zeigt Betroffenen das es gar nicht so schlimm sein muss sich zu outen. Aber sie richtet sich auch an diejenigen die nicht Betroffen sind und sich vielleicht auch über diese menschen lustig machen. Zwangsstörungen sind eine Krankheit und gerade für die Betroffenen gewiss nicht lustig.

4buecher

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