[Rezension] Wolfgang Burger – Tödliche Geliebte

Wolfgang Burger
Tödliche Geliebte
ISBN 978-3-492-06006-6
Klappenbroschur
14,99 €
Band 11
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Alexander Gerlach wird von der Bewohnerin eines Hauses gebeten im Dachgeschoss nach dem Nachbarn zu schauen. Dieser rührt sich auf ihr klingeln nicht und es stinkt nach Benzin. Gerlach geht dem nach und findet den jungen Physiker tot vor. Angesteckt und wieder gelöscht wurde er durch einen Schuss getötet. Warum ist unklar. Die Suche nach seiner Freundin beginnt und sie wird nicht nur von der Polizei gesucht.

Meine Meinung:
Der Fall beginnt recht ruhig aber sehr spektakulär. Wer steckt ein Opfer an und löscht es dann wieder. Warum wurde das Opfer überhaupt getötet hat es mit dem Job zu tun oder doch private Gründe. Wo ist die Freundin die die Nachbarin beschreibt und wie vom Boden verschluckt ist und warum wird sie noch von anderer Seite her gesucht. Fragen über Fragen die auf 416 Seiten so langsam aufgeklärt werden.

Wolfgang Burger zu lesen ist wie nach Hause kommen. Alexander Gerlach und seine Fällt begleite ich nun schon eine Weile und kenne ihn und sein Umfeld. Doch was recht alltäglich und vielleicht auch langweilig klingt wird immer wieder spannend durch ungewöhnliche Fälle und Ereignisse in seinem Privatleben die alles etwas aufmischen. Da frage ich mich nun ob Wolfgang Burger vielleicht selber eine Schreibblockade hatte wie die Geliebte von Gerlach, die den Tipp bekommt von Prostitution zu schreiben (das geht immer).

Wolfgang Burger bringt neben der Spannung auch einigen Witz mit in die Geschichte und scheut sich auch nicht sich selber bzw. seine Krimis ein wenig auf die Schippe zu nehmen. Das sorgt dafür das man neben einem spannenden Fall mit einigen unerwarteten Wendungen auch was zum Schmunzeln hat.

Diesmal war es die Mutter die auftaucht und das Leben von Gerlach und seinen Töchtern durcheinander bringt. Eine Sache die auch bis zum Ende dieses Buches nicht ganz ausgestanden ist. Überhaupt ist mein größter Kritikpunkt hier das Ende. Es kam sehr plötzlich, das Buch wirkt dadurch unfertig und die ein oder andere Frage bleibt offen, wenn auch eher auf privater Ebene.

4buecher

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