[Rezension]Kristen Proby – Für Happy Ends gibt´s kein Rezept

 Kristen Proby
Für Happy Ends gibt´s kein Rezept
Band 1

ISBN 978-3-95649-633-2
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzer: Ralph Sander
Erschienen bei Mira Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Seduction heißt das Restaurant von Addie und ihren vier Freundinnen. Es ist richtig gut angelaufen fehlt nur das gewisse Etwas und das soll Live Musik sein. Einer der Bewerber ist Jake Knox, er ist ein berühmter Rockstar und sehr gefährlich für Addie, denn Rockstars konnte sie noch nie widerstehen.

Meine Meinung:
Mich hat an diesem Buch das Cover geflasht. Ich liebe Handlettering und beneide jeden der das kann. Das Cover passt gut zu einem Restaurant und ist somit perfekt für das Seduction.

Ich habe eine Liebesgeschichte erwartet und auch bekommen. Für Happy Ends gibt´s kein Rezept ist der Start einer Serie von Kristen Proby. Das Buch war von Beginn an leicht und flüssig zu lesen und fesselte mich recht schnell. Man liest wie viel Pech Addie schon mit Männern hatte, welche besondere Freundschaft sie und die vier anderen Mädels zusammen hält und auch wie es im Restaurant so läuft. Dann kommt Jake und es beginnt etwas Neues.

Mir gefiel das Jake und Addie immer im Wechsel die Geschichte erzählten. So bekam man die Gedanken und Wünsche beider Protagonisten mit. Doch es gab stellen da hätte mir weniger auch gereicht. Dazu aber später mehr.

Die Figuren sind schon durch die Mädels Clique zahlreich, dazu kommen aber noch Freunde von Jake, die genauso wichtig sind. Den Überblick habe ich trotzdem nicht verloren, auch wenn es hier und da schonmal schwer fiel.
Addie ist jemand der offensichtlich alles hat was sie will. Tolle Freundinnen, zunächst einen Freund, eine Arbeit die ihr Spaß macht. Doch im Laufe der Zeit merkt man als Leser hinter der Fassade doch etwas anders aus sieht.
Jake ist der Rockstar der mal berühmt war und nun im Hintergrund arbeitet. Er sehnt sich jedoch nach dem Publikum und möchte wieder auftreten. Doch auch er trägt einigen Ballast mit sich rum den er nur schwer los wird.
Die  vier Freundinnen stehen Addie in jeder Situation zur Seite. Sie wissen was sie braucht und wie es ihr geht. Es ist ein unsichtbares Band das sie verbindet.
Doch auch Jake hat Freunde um sich herum. Christina ist seine beste Freundin. Max Bandkollege und Freund in einem. Sie wollen ihn wieder glücklich sehen.
Die Figuren haben nicht wirklich viel Tiefe. Das erwarte ich bei einem Liebesroman aber auch nur bedingt. Mir gefiel hier das nicht alles holterdiepolter ging. Sondern beide sich sehr bewusst waren was es für einen Schritt bedeutet sich auf den anderen einzulassen.

Doch ich habe es weiter oben schon erwähnt. Es gab etwas das mich doch sehr störte. Wie oft in Liebesromanen gab es auch hier erotische Szenen. Diese waren nicht zu oft doch für mich manchmal zu lang. Ich mag diese Bettgeflüster einfach nicht und finde manche Begriffe nicht antörnend sondern eher albern. So war es auch hier. Während Dialoge außerhalb des Bettes witzig und gut zu lesen waren, neigte ich bei den erotischen Szenen dazu zu überfliegen. manchmal ist weniger einfach mehr.

Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Band der bereits im Juli erscheint und in dem es über Ami und Landon geht. Wer mag kann am Ende dieses Buches in das nächste rein lesen. Außerdem gibt es als kleines Goodie noch tolle Rezepte aus der Geschichte

4buecher

4 Gedanken zu „[Rezension]Kristen Proby – Für Happy Ends gibt´s kein Rezept

  1. Ich bin jetzt fertig damit. Ich sehe es ähnlich wie du und habe auch 4 Punkte vergeben. Deine Kritikpunkte kann ich nachvollziehen.

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