[Rezi-Splitter] Erasmus Herold – Und ich vergebe dir nicht

Erasmus Herold
Und ich vergebe dir nicht: Ein Westfalen-Krimi
ISBN 978-3-8271-9562-3
Taschenbuch
9,95 €
Erschienen bei CW Niemeyer

Inhalt:
In Gütersloh treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er tötet scheinbar wahllos, doch jede aufgefundene Leiche ist mit einem Zahlencode versehen, der auf die Haut gestempelt wurde. Jeden Tag gibt es ein neues Opfer.
Die Kommissare Patrick Gruber und Sarah Berger übernehmen den Fall, für sie ist es der erste Fall als Team. Patrick hat nachdem Tod seines Kollegen einen längeren Urlaub gehabt und Sarah wurde nach Gütersloh strafversetzt.

Meine Meinung:
Lange stand dieses Buch auf meiner Wunschliste. Dank Beate konnte ich es nun lesen. Krimis  sind bei mir immer so eine sache, manche langweilen mich nur weil ich die immer wieder neuen Geschehnisse eines Thrillers mag. Dieses Buch von Erasmus Herold ist ebenfalls als Krimi ausgeschrieben konnte mich aber nach kleineren Anfangsschwierigkeiten begeistern.

Es dauert unheimlich lange bis mal Ermittler auftauchen. Die ersten Seiten sind dem Täter und seinem tun gewidmet. Bis Sarah und Patrick mit den Ermittlungen anfangen dauert schon ein wenig. Meine 50 Seiten die ich sonst einem Buch gebe reichten hier nicht, aber sie machten mich so neugierig das ich nochmal 50 gab um mich zu fesseln.

Der Schreibstil ist flüssig und ohne Probleme zu lesen. Der Autor verliert sich schon mal in Beschreibungen und Automarken mag er ganz besonders. Irgendwann ist mir sogar drin geblieben das Patrick einen Mustang fährt und Sarah einen Honda Concerto. Für das Auto des Täters hätte ich es wichtig gefunden bei den Ermittlern vergesse ich es meistens oder blende es aus. Die Spannung baute sich zu Beginn nur sehr langsam auf. Als sie aber da war blieb sie auch bis zum Schluss.

Die Protagonisten haben viel Tiefe und waren mir sehr sympathisch.
Patrick der Kommissar mit viel Einfühlungsvermögen hat mich am Ende überrascht.
Sarah die taffe Kommissarin die strafversetzt wurde. Sie ist recht forsch, was aber durch die Vorgeschichte durchaus verständlich ist.
Auch der Täter wird begleitet. Er hatte die immer beschriebene miese Kindheit. Wie er zum Mörder wurde ist erkennbar. Da er einen Alias trägt ist bis zum Schluss nicht klar wer es ist.

Am Ende löst sich alles auf und das Buch ist abgeschlossen. Der Krimi überrascht durch viele Wendungen am Schluss. Mich hat das Ende als solches überrascht. Es war ein bisschen plötzlich, was aber auch mit der Auflösung des Täters zusammen hängen kann.

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