[Statistik] Mai 2018

Da ist sie. Die erste Statistik seitdem ich mich von so gut wie allen Verlagen abgemeldet habe. Viel Zuspruch bekam ich. Unter anderem auch zwei Angebote woanders zu rezensieren, wenn ich dann doch wieder will. Scheinbar hängt auch mein Mann an meinem Blog, denn er will ihn zunächst nicht löschen ^^ so wird er auf jeden Fall bis Oktober bestehen bleiben. Allerdings wird es nur sporadisch Rezensionen geben und eben nur einmal im Monat die Statistik.

Die Entscheidung war wirklich befreiend. Ih habe viele Bücher von meinem SuB befreit und wenn leider ein  paar nur angelesen wurden bin ich dennoch zufrieden. 11 Bücher mit insgesamt 4234 Seiten habe ich beendet. 8 Bücher nur angelesen. drei Bücher habe ich noch rezensiert und ein RE liegt auch noch hier, weil der Verlag so lieb war es mir trotzdem zu schicken. Die Rezension wird Ende Juni erscheinen.

Mein SuB ist gesunken. 12 Bücher kamen an, 11 habe ich gelesen zudem die 8 die ich abgebrochen habe und Folgebücher die damit auch raus geflogen sind. Ich bin mal gespannt wie es sich weiter entwicklelt.

Gelesen:
Perfect Memories von Holly Cave {350 Seiten} -> 3 Sterne
Deathline 2: Ewig wir von Janet Clark {392 Seiten} -> 5 Sterne
Engelsgleich von Martin Krist {569 Seiten} -> 3 Sterne
Die Tiefen deines Herzens voN Antje Szillat {299 Seiten} -> 5 Sterne
Paper Princess von Erin Watt {380 Seiten} -> 5 Sterne
Verloren zwischen den Welten von Sara Oliver {413 Seiten} -> 4 Sterne
Nur drei Worte von Becky Albertelli {310 Seiten} -> 5 Sterne
Keep me safe von Sarah Alderson {384 Seiten} -> 4 Sterne
Teufelsfeuer von Micha Krämer {331 Seiten} -> 4 Sterne
Das große Mix-Kochbuch für die Familie {189 Seiten} -> 5 Sterne
Mariposa von Nicole C. Vosseler {443 Seiten} -> 2 Sterne
Die Tage die ich dir verspreche von Lily Oliver {363 Seiten} -> 5 Sterne

Angelesen:
Das rote Mädchen von Marissa Meyer
Der tote Schlüssel von D.M. Pulley
Dancing Queens von Jana Fuchs
Welche Farbe hat die Angst von Barbara Rose
Battle Island von Peter Freund
Herzslam von Jaromir Konecny
Das Skript von Arno Strobel
gehen, immer weiter von Sigird Zeevaert

Rezensionsexemplare:
Das große Mix-Kochbuch für die ganze Familie von daniela & Tobias Gronau

Getauscht:
Wenn wir fallen von Ava Reed
I knew u were trouble von Kami Garcia
Paper Prince von Erin Watt
Fanatisch von Patricia Schröder
True North 1: Wo auch immer du bist von Sarina Bowen

Gekauft:
Never never von Colleen Hoover & Tarryn Fisher
Soul Mates 1: Flüstern des Lichts von Bianca Iosivoni
Salzige Sommerküsse von Leila Howland
Liebe ist wie Drachensteigen von Ashley Herring Blake
Spinnenfieber von Jennifer Estep

Gewonnen:
100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren von Carrie Mac

Mein aktueller SuB: 322 Bücher

[Rezension] Daniela & Tobias Gronau – Das große Mix-Kochbuch für die Familie

Daniela & Tobias Gronau
Das große Mix-Kochbuch für die ganze Familie
ISBN 978-3-517-09683-4
Hardcover
20,- €
Erschienen bei Südwest Verlag
Leseprobe

Inhalt:
Über 100 Rezepte für die ganze Familie. Einfach zubereitet im TM 31, TM 5 oder in anderen Geräten dieser Art.
Viele Kategorien bei denen bestimmt jeder etwas findet. Sowohl für den Sommer wie für den Winter, für Groß und Klein.

Meine Meinung:
Seitdem ich meinen Monsieur Cousine habe bin ich ein wenig Rezeptsüchtig. Ich schaue regelmäßig nach guten Büchern und Zeitschriften, aber auch auf Webseiten und bei Facebook finde ich immer wieder neue Anregungen. So habe ich mich auch auf dieses Kochbuch sehr gefreut. Die Beschreibung klang schon vielversprechend und so freute ich mich sehr als das Buch endlich in der Post war.

Das Cover passt perfekt zu den Vorgängern, die auch bei mir im Schrank stehen. Nun gibt es schon ein Mix-Kochbuch, doch dieses hier ist noch ein wenig anders.

Unterteilt ist es in verschiedene Kategorien: Frühstück, Schnelle Küche, EXTRA Salate, EXTRA Babybreie, Wochenendküche, rezepte für Familienfeste, Kindergeburtstage und fürs Grillen. Außerdem ein Marinadenspezial. Jede Rubrik hat bekannte aber auch neue Rezepte.

Zudem gibt es wieder ein Vorwort und auch eine Rubrik wie man mit dem Thermomix arbeiten kann. Kenner werden diese Sachen wissen, doch für Neulinge ist es doch recht interessant. Hier wird auch beschrieben was gemeint ist wenn zum Beispiel geschrieben steht das man das Messer reinigen soll. Oder auch nur den Topf ausspülen. Sicher erklärt sich manches von selbst, aber vielleicht bei einigen auch nicht.

Die Rezepte sind fast alle bebildert und so kann man sich direkt Appetit holen. Ich habe auf Anhieb einiges gefunden was ich ausprobieren möchte und habe die vergangene Woche direkt angefangen. Es gab bei uns eine All in One Pasta, die selbst bei meinen Männern gut angekommen ist und einen Bratwursteintopf, dessen Zutaten ich so vielleicht gar nicht kombiniert hätte, aber den es spätestens im Herbst wieder geben wird. Außerdem habe ich mir einen Suppengrundstock gemixt, der nicht nur gut ist für Suppen, sondern auch für Soßen. Alle Erklärungen waren sehr einfach gehalten und ohne Probleme zu verstehen. Die Zeiten der Zubereitung haben sogar beim ersten Probieren gestimmt und das obwohl man da ja noch etwas öfter nachliest. Ich jedenfalls.

One Pot Pasta al Pomodoro

Abschließend gibt es noch ein Rezeptregister, so findet man seine Lieblingsrezepte sehr schnell. Gut finde ich das die Nährwertangaben unter den Rezepten stehen, nur die Portionsanzahl fehlt mir so ein wenig, so dass ich von vier Portionen als Standard ausgegangen bin. Insgesamt jedoch ist ein ein Kochbuch das ich jedem Einsteiger empfehlen kann. Mit tollen Gerichten und einfachen Zutaten, die man wirklich in fast jedem Laden finden kann.

[Rezension] Sara Oliver – Verloren zwischen den Welten

Sara Oliver
Verloren zwischen den Welten
Band 2

ISBN 978-3-473-40149-9
Hardcover
16,99 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Ravensburger
Leseprobe

Inhalt:
Der MTP ist abgestellt und das Wurmloch ist zu, doch dann wird Ves Mutter schwer krank. Die einzige Möglichkeit ihr Leben zu retten ist eine Reise ins Paralleluniversum. So gefährlich es für die Welt und auch für die Gefühle von Ve ist bleibt ihr keine andere Wahl.

Meine Meinung:
Als ich den ersten band beendet hatte stand schon fest das ich den nächsten auch wieder lesen möchte. Recht schnell nach Erscheinen wurde er bestellt und stand nun im Regal.

Wieder von Ve und Nicky zu lesen war gar nicht so schwer wie erwartet. Es gab ein bisschen Rückblick was das Erinnern etwas leichter machte, doch für mich hätte es auch gar keinen geben brauchen, Gefangen zwischen den Welten war noch recht präsent.

In der Fortsetzung wird es einem wirklich leicht gemacht. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig zu lesen, doch daran hatte ich auch keinen Zweifel.
Es gibt auch keine wirklich neuen Personen. Natürlich geht es zum einen um Trade und das Wurmloch, zum anderen aber auch um die Liebe von Ve und Finn. man könnte meinen das es manchmal etwas verwirrend wird, doch ich hatte damit keine Probleme.

Abgeschlossen ist die Trilogie aber natürlich noch nicht, auch wenn es wieder ein kleiner Abschluss ist. Ich bin sehr gespannt was die Autorin sich hat einfallen lassen und bin froh das Zerrissen zwischen den Welten schon hier steht.

4buecher

[Rezension] Janet Clark – Deatline 2: Ewig Wir

Janet Clark
Deathline 2: Ewig Wir
Band 2

ISBN 978-3-570-16514-0
Hardcover
17,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbj
Leseprobe

Inhalt:
Josie vermisst Ray nachdem er über die magische Deathline gegangen ist. Sie wünschte sich sie könnte ihn noch spüren, doch langsam verblasst die Verbindung.
In ihrer Heimatstadt geht es derweil weiterhin drunter und drüber und Josie muss Ray erreichen, schafft sie das nicht ist nicht nur die Liebe zu ihm verloren sondern auch ihr Zuhause dem Untergang geweiht.

Meine Meinung:
Ewig Wir ist der zweite Band der Dilogie und schaffte es mich sofort abzuholen.

Dabei war ich mir zu beginn gar nicht mehr so sicher ob mir das weiterlesen ohne Probleme gelingt, denn manche Sachen aus dem ersten band waren auch bei mir verblasst. Ein Rückblick zu Beginn macht es aber wirklich leicht wieder rein zu finden, reicht aber nicht aus um direkt mit dem zweiten Band zu beginnen.

Der Einstieg war also eine Wiederholung der Ereignisse aus Ewig dein und packte mich so sehr, dass ich das Buch nicht mehr weg legen wollte. Ich las es in einem für mich derzeitigen schnellen Tempo und beendete es leider schon heute.
Die Ereignisse in dem Städtchen ließen die Spannung ansteigen, auch die Geschichte von Ray und Josie, die hier weiter geht sorgte dafür das ich wissen wollte welches Ende sich Janet Clark ausgedacht hat.

So trifft man auf viele alte Bekannte, aber auch auf neue Figuren.
Josie ist natürlich am Boden zerstört, dass sie Ray so schnell verloren hat, nachdem sie sich doch gerade erst in ihn verliebt hat. Doch ist er wirklich ganz verloren? Eine Verbindung besteht und gibt Josie Kraft. Die braucht sie auch dringend, denn auf ihr lastet eine große Verantwortung.
Ray erscheint auch in der Geschichte und nimmt eine sehr große Rolle ein. Er ist immer irgendwie da, selbst wenn man nichts von ihm liest.
Dana, Gabriel und Patrick sind natürlich auch wieder mit von der Partie und stärken Josie. hinzu kommt Serena, ein Gast auf der Farm mit besonderen Fähigkeiten. Eine große Hilfe.
Manch eine Figur hat mich in diesem Teil wirklich überrascht und sorgte für einige Wendungen die ich nie vorher gesehen hätte.

So war das Ende vollkommen überraschend, doch wirklich passend. Es war der perfekte Abschluss dieser Dilogie. Ewig Wir ist eine gelungene Fortsetzung von Ewig Dein und kann durch Wendungen und Spannung überzeugen.

[Rezension] Anne Freytag – Nicht weg und nicht da

Anne Freytag
Nicht weg und nicht da
ISBN 978-3-453-27159-3
Hardcover
16,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Heyne fliegt
Leseprobe

Inhalt:
Luise hat vor kurzem erst ihren Bruder durch Selbstmord verloren und muss seit einem Vorfall in der Schule zum Therapeut. Doch dieser kann ihr doch sowieso nicht helfen, denn ihren Bruder bringt er nicht zurück.
Jakob beobachtet Luise schon eine Weile, das ruhige Mädchen das ihm immer wieder über den Weg läuft und ihn fasziniert.
Kristopher hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht um seiner Schwester die Zeit nach seinem Tod etwas leichter zu machen, denn wie immer ist er nicht weg aber auch nicht da.

Meine Meinung:
Drei Menschen die in dieser Geschichte untrennbar miteinander verbunden sind. Drei Figuren die hier ihre Geschichte schreiben.

Das erste Buch, dass ich von Anne Freytag gelesen habe war Mein bester letzter Sommer und schon da konnte sie mich durch ihren Schreibstil und vor allem ihre Gefühlvolle Erzählweise überzeugen. So war es auch hier. Ich habe das Buch begonnen und wollte es gar nicht zur Seite legen. Jakob & Luise haben mich direkt rein gezogen in ihre Geschichte und ließen mich nicht mehr los. Es ist eine Geschichte über manische Depressionen und die Folgen für den Betroffenen aber auch für die Familie. Eine Geschichte die so einfühlsam erzählt wurde und so die Krankheit auch näher bringt. Es ist aber auch die Geschichte eine Selbstmords und des Trauerns.

Es gibt hier in der Geschichte drei ganz wichtige Personen.
Luise ist die die trauert. Um ihren Bruder und das Leben mit ihm. Sie hat eine Mauer um sich herum aufgebaut und wird es alleine auch nicht mehr heraus schaffen. Als sie an ihrem 16. Geburtstag die erste Email von ihrem Bruder bekommt ist die Trauer noch größer, aber auch Freude ihn noch nicht ganz verloren zu haben und die Hoffnung dass das was er schreibt wirklich wahr ist und sie ihn irgendwann wieder sehen kann.
Jakob ist der Junge der Luise zunächst nur beobachtet und sich dann aber irgendwie für sie verantwortlich fühlt. Es entsteht eine ganz besondere Freundschaft die auch ihm hilft über seine Vergangenheit hinweg zu kommen.
Kristopher ist immer Präsent. In den Erzählungen von Luise, in seinen Emails und auch wenn er eigentlich gerade gar nicht Thema ist. Es muss so ähnlich sein, wie zu Lebzeiten, als er immer der Mittelpunkt war. Doch durch seine Emails hilft er Luise zu verarbeiten.

Am Ende bleibt nicht viel zu sagen. Mann kann schon vorher ahnen wie alles ausgeht, doch der Weg dorthin ist eine wunderschöne Geschichte, bei der man die Taschentücher nicht zu weit weg legen sollte.

[Rezension] Holly Cave – Perfect Memories

Holly Cave
Perfect Memories
ISBN 978-3-0388-0010-1
Taschenbuch
18,- €
Übersetzerin: Stefanie Ochel
Erschienen bei Arctis

Inhalt:
Isobel ist Himmelsarchitektin, dass heißt sie erstellt Himmel für Menschen die bald sterben müssen, damit sie die Erinnerungen behalten können, die sie behalten möchten. Einer ihrer Kunden ist Jarek. Er hat einen Gehirntumor und wird bald sterben, zuvor möchte er seinen Himmel erstellt bekommen. Isobel ist von ihm recht schnell fasziniert und es entwickelt sich mehr, doch dann stirbt Jarek und zurück bleibt die Frage ob er immer ehrlich zu ihr war.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte klang interessant, denn wer hofft nicht ein wenig auf ein Leben nach dem Tod. hier wird daraus eine Zeit nur mit den Erinnerungen die man mitnehmen mag, eine himmliche Zeit irgendwie.

So war auch genau das für mich wichtig, der Fantasy-Part in dem es um das Erschaffen des Himmels ging, doch als Leser bekommt man nicht nur das. Es ist ein Fantasyroman mit schwächen, eine Liebesgeschichte mit Überraschungen und ein Krimi mit fehlender Spannung. Keine so gute Mischung, denn hätte sie die Autorin nur um die Erinnerungen gekümmert und da das Potenzial voll ausgeschöpft, wäre die Geschichte gewiss interessanter gewesen.
So gab es mehrer Highlights bei denen mich das Buch auch richtig gehend fesselte, aber eben auch die Abschnitte die ich echt Langweilig fand.

Zudem störten mich die vielen Figuren zu Beginn.
Isobel ist die Hauptfigur. Jedoch ist sie eine Figur die mir nie wirklich Nahe kam. Ich konnte mit ihr einfach nichts anfangen. Es war eine Erzählung aus ihrem Leben, die mich nur bedingt berührte. Man lernt sie einfach zu wenig kennen und sie wirkte zeitweise auch recht gefühllos auf mich. Selbst bei den Abschnitten mit Jarek kam kaum Gefühl auf und auch hinterher wirkte sie oft gleichgültig.
Jarek ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, denn eigentlich geht es hauptsächlich um ihn. Das auf verschiedenen Weisen. Zu Beginn um seinen Himmel, dann um die Beziehung zu Isobel und am Ende um sein Geheimnis und auch er blieb mir fremd, weder Sympathie noch Antipathie könnte ich hier benennen.
Wie oben schon erwähnt störten mich ein wenig die vielen Figuren. Neben Isobel und Jarek gibt es noch eine Freundin von Isobel, Kollegen, Ermittler und Personen die mit Jareks Leben zu tun haben. Da mir keine Figur wirklich nahe kam war es zeitweise schon schwierig Namen zuzuordnen.

Etwa die letzten gut 50 Seiten in dem es um die Aufklärung ging waren für mich mit die Besten. Nicht nur weild as Ende nahte, sondern weil die Autorin es da geschafft hat ein wenig Spannung aufzubauen, doch für den Gesamteindruck hat das leider nicht gereicht.

Perfect Memories könnte eine interessante Geschichte sein, wenn manche Sachen mehr in die Tiefe gehen würden und man „näher ran“ käme.

 

[Statistik] April 2018

Heute schreibe ich Euch die Statistik für den April. Ich habe ja schon angekündigt das ich nicht mehr weiter bloggen werde, zumindest nicht in dem Ausmaß. Ob es weiterhin Statistiken geben wird, weiß ich nicht.
Da ich den Blog mal für mich begonnen habe, werde ich ihn vermutlich auch weiter für meine Listen nutzen. Allerdings wird es nur noch zwei drei Rezensionen geben, dann ist es hier erst einmal ruhig. Schon alleine die Entscheidung hat mich befreit und ich freue mich auf all die schätze im Regal ^^ Auf die neuen Möglichkeiten, die es mir bietet.
Mein mann will die Domain erst einmal behalten und auch der Blog wird so noch bis Oktober stehen bleiben. Falls ich doch nochmal Lust habe etwas zu schreiben….sagt er ^^. Die Rezensionen von Nicht weg und nicht da von Anne Freytag, Ewig Wir von Janet Clark und Perfect Memories werden auf jeden Fall hier erscheinen. Beim Haus der Mädchen weiß ich es noch nicht, die kommt eventuell bei Katze mit Buch.
Im April habe ich 7 Bücher gelesen und eins angefangen ;-) Perfect Memories werde ich wohl morgen oder übermorgen besprechen. Das waren insgesamt 2752 Seiten nicht eine meiner Topp Leistungen aber für mich reicht es ;-)

Ich Danke all meinen Lesern auch für die lieben Worte. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut und ich bin nicht aus der Welt. Auf den Plattformen bleibe ich erhalten.

Gelesen:
Die Unmöglichkeit des Lebens von Robin Stevenson {232 Seiten} -> 4 Sterne
Die Verwunschenen von Iris Stobbelaar {475 Seiten} -> 5 Sterne
Mr. Griswolds Bücherjagd 1: Das Spiel beginnt von Jennifer Chambliss Bertman {346 Seiten} -> 5 Sterne
Invisible von Ursula Poznanski & Arno Strobel {366 Seiten} -> 4 Sterne
Zartbittertod von Elisabeth Herrmann {472 Seiten} -> 5 Sterne
Nicht weg und nicht da von Anne Freytag {476 Seiten} -> 5 Sterne
Barfuß im Sommerregen von Angelika Schwarzhuber {385 Seiten} -> 5 Sterne

Angelesen:
Ein Sommer wie Limoneneis von Marie Matisek

Rezensionsexemplare:
Nicht weg und nicht da von Anne Freytag
Barfuß im Sommerregen von Angelika Schwarzhuber
Ewig Wir von Janet Clark
Perfect Memories von Holly Cave
Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann

Getauscht:
Vergiss nicht das du tot bist von Angela Mohr
In my dreams von Claudia Siegmann
Liebe und der erste Blick von Josh Sundquist
Kisses & Lies von Julie Cross
Sonntags fehlst du am Meisten von Christine Drews
17 Erkenntniss über Leander Blum von Irmgard Kramer
Für immer auf den ersten Blick von Hanna Linzee
Landliebe von Jana Lukas
Wetten dass wir uns lieben von Orna Landau
Den Freund der Schwester klaut man nicht von Sophie Ranald
Himmelstiefe von Daphne Unruh
Die Erbin von Simona Ahrnstedt
Ein Meer aus Tinte und Gold von Traci Chee

Mein aktueller SuB: 332 Bücher

[Rezension] Angelika Schwarzhuber – Barfuß im Sommerregen

Angelika Schwarzhuber
Barfuß im Sommerregen
ISBN 978-3-7341-0553-1
Klappenbroschur
9,99 €
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe

Inhalt:
Romy ist ganz schön in Bedrängnis. Sie hat keinen Job und muss aus ihrer Wohnung raus, da kommt der Aushang bei dem eine Haushaltshilfe gesucht wird gerade Recht. Kostenloses Wohnen und sich nur um den noch rüstigen Onkel Alfred kümmern, doch der ist zunächst gar nicht begeistert.
Mit der Zeit gewöhnt er sich jedoch an den Gedanken und Romy möchte gar nicht mehr weg. Doch dann holt sie die Vergangenheit ein und alles scheint wieder auf der Kippe zu stehen.

Meine Meinung:
Auf die Bücher von Angelika Schwarzhuber bin ich vor langer Zeit zufällig gekommen, doch nach dem ersten Buch wusste ich schon, dass sie zu den Autoren gehören wird von denen ich alles lesen möchte. So freute ich mich sehr das nun endlich ein neues Buch erschien.

Barfuß im Sommerregen klingt schon recht romantisch und wenn man dann den Rückentext liest merkt man schnell das es auch romantisch werden könnte. ein romantisches Landleben.
Von beginn an war ich gefesselt von der Geschichte. Es war Romy die mich in ihren bann zog und ihre Geheimnisse, aber auch die Spannung ob Alfred sie wirklich auf dem Hof leben lässt und natürlich was es mit Hannes auf sich hat.

So las ich mich durch unterhaltsame Kapitel und konnte zeitweise kaum aufhören. Die Zeit verging wie im Flug und die knapp 400 Seiten waren, leider, recht schnell vorbei.

Romy und ihr Sohn Tommi sind sehr liebenswerte Figuren. Romy hat Angst vor allem und ist sehr auf Sicherheit bedacht. Warum sie so ist wird im Laufe der Geschichte klar und von der anfänglich ängstlichen Übermutter ist am Ende kaum noch etwas zu spüren. Denn dafür das sie so viel Angst hat ist sie irgendwie auch sehr mutig. Alles stehen und liegen zu lassen und von der Stadt aufs Land zu ziehen.
Die andere, für mich total tolle, Figur ist Alfred. Der grummelige Alleinstehende Hofherr, der das Herz einfach auf dem rechten Fleck hat und mit der Zeit für Romy wie Familie ist.
Hannes macht zunächst auch einen eher überheblichen Eindruck, doch auch er kann sehr einfühlsam sein. So hat man viele herzliche Figuren und ein wunderschönes Idyll von das jeder träumt.

Ein Leben in voller Glück. Schwarze Wolken gibt es kaum. fast schon zu viel des Guten, denn wer schon mal auf dem Land gelebt hat, weiß das es nicht nur gute Seiten hat, wie Nachbarschaftshilfe und schnelle Kontakte. Da gibt es normalerweise auch Neid, Missgunst und die Gerüchteküche. Die schlug hier nur einmal zu und das so eher nebenher. Doch am Ende steht ein sehr unterhaltsamer und auch gefühlvoller Roman, der den Leser in eine traumhafte Welt bringt.

[Rezension] Elisabeth Herrmann – Zartbittertod


Elisabeth Herrmann
Zartbittertod
ISBN 978-3-570-16513-3
Hardcover
18,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbj
Leseprobe

Inhalt:
Mias Eltern betreiben eine Chocolaterie in Meißen, dort hängt schon immer ein Bild von ihrem Urgroßvater Jakob als Kind und seinem Lehrherrn. Daneben ein Schokoladen-Nashorn und genau dazu möchte Mia nun, für eine Aufnahmeprüfung an der Journalistenschule,  die Geschichte herausfinden. Wie kam ihr Urgroßvater als schwarzes Kind mit seinem weißen Lehrherrn nach Deutschland und warum. Ihre Recherche führt sie in die Kolonialzeit und zu den Herders, wo sie mit ihren Fragen für ganz schön viel Wirbel sorgt.

Meine Meinung:
Ich liebe Schokolade und ich lese sehr gerne die Jugendbücher von Elisabeth Herrmann. So war es nur ein logischer Schluss dass ich Zartbittertod lesen wollte.

Die Schokolade wird aber recht schnell nebensächlich, denn es geht um alte Schuld, die Kolonialzeit und die Zukunft von Mia. Ganz schön viel auf einmal. aber total spannend und fesselnd und das von Beginn an.

Elisabeth Herrmann schafft es wiedermal mit ihrem Schreibstil zu überzeugen und mich als Leser direkt in den Bann der Geschichte zu ziehen. Es gibt keine große Einleitung und genau das ist gut so. Als Leser ist man fast so unwissend wie Mia selbst und so bleibt vieles ein Rätsel.
Zugleich wird ein Thema behandelt, dass heute noch aktuell ist, denn auch heute noch werden Länder ausgebeutet um für uns billig zu produzieren und das nicht nur bei Kakao. So geht es hier nicht nur um spannende Unterhaltung, sondern auch ein wenig um Moral. Eine Geschichte die im nachhinein noch zum nachdenken und vielleicht auch umdenken anregen soll. Ob das bei der Zielgruppe sinnvoll ist, sei dahin gestellt. Es wäre aber wünschenswert.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind gespickt mit Seiten aus einem Tagebuch. Die Geschichte ist frei erfunden, hat aber geschichtliche Bezüge und kommt einem so schon Nahe. Sie spielt in der Gegenwart, zeigt aber das schon vor der Nazi-Zeit nicht alles in Ordnung war.

Die Figuren sind recht überschaubar. Es gibt Mias Eltern, eine Namibische Delegation, Die Herders und ihr Personal, dazu noch Ermittler. Alles in allem kann man die Figuren aber gut auseinander halten. Ich kam nie durcheinander, selbst bei den Nebenfiguren nicht.
Mia ist neben Will die Hauptfigur der Geschichte. Sie möchte mehr über ihre Familiengeschichte herausfinden und hätte nie gedacht was sie damit auslöst. Sie wirkt manchmal klein und schwach und empfindet sich wohl auch selber so, doch eigentlich ist sie recht stark und mutig.
Will ist zwar der Sohn der großen Herders, doch wer hier ein arrogantes Papasöhnchen erwartet liegt falsch. Er hat mich in der Geschichte wirklich überrascht.

Am Ende geht es um die Begleichung von Schuld, um das Aufzeigen von Dingen, die auch heute noch falsch Laufen, um Moral und Ausbeutung.
All das zusammengefasst in einer sehr spannenden Geschichte um die Aufklärung einer Vergangenheit, die manche Leute lieber unter den Tisch kehren würden.

[Rezension] Ursula Poznanski & Arno Strobel – Invisible

 Ursula Poznanski & Arno Strobel
Invisible
Band 2

ISBN 978-3-8052-0015-8
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Rowohlt
Leseprobe

Inhalt:
In Hamburg geschieht eine Serie von grauenvollen Morden, die den Ermittlern Daniel Buchholz und Nina Salomon Rätsel aufgeben, denn ein Motiv gibt es nicht und jeder Täter, der befragt werden kann, gibt an, unfassbar wütend auf das Opfer gewesen zu sein, ohne es wirklich zu kennen. Was steckt hinter diesen Morden?

Meine Meinung:
Invisible ist bereits der zweite Fall für das Ermittlerteam Buchholz & Salomon und so fühlte ich mich auch direkt wohl in der Geschichte. Es war wie ein zurück kommen in eine bekannte Umgebung.

Die Morde werden recht lange behandelt und ich empfand es schon fast als zu lange bis es mal tiefer in die Ermittlungen geht. Eine Spannung war recht schnell da, doch konnte diese sich für mich nicht immer halten. Zum Ende hin jedoch stieg sie so sehr an, das ich das Buch auch unbedingt beenden wollte.

Wie aus dem Vorgänger gewohnt begleitet man als Leser die Kommissare im Wechsel. Ab und an taucht noch eine andere Schrift am Ende des Kapitels auf, bei der erst mit der Zeit klar wird ob es sich um Täter oder Opfer handelt. Die abwechselnde Sicht lockert die Ermittlungen auf und machen diese interessant.

Es gibt schon zahlreiche Figuren, die man aber recht gut auseinander halten kann. Nur bei den Opfern hatte ich da meine Probleme, aber da war es auch nicht ganz so wichtig
Nina Buchholz ist gewissenhaft aber auch impulsiv. So manches Mal dehnt sie Dienstvorschriften etwas aus, doch der Erfolg gibt ihr leider recht.
Daniel Buchholz ist dagegen vollkommen Regelkonform und sehr vorhersehbar. Allerdings drücken ihn private Probleme und eine Gereiztheit von der er nicht weiß woher sie kommt. Das machte seine Parts zeitweise etwas anstrengend.

Am Ende war für mich nicht vorhersehbar wer der Initiator war. Das wie war mir schon recht schnell klar und zielt auf viele Dinge im Netz über die sich viele so gar keine Gedanken machen, aber das Wer wurde erst ziemlich zum Ende hin wirklich klar. Etwas gestört hat mich jedoch die Geschichte zum Motiv, oder eher wie sie eingebracht wurde. Außerdem gab es da noch zwei drei andere Sachen wo ich den Zusammenhang oder Sinn nicht so ganz sah. Dennoch ist es ein gut geschriebener und fesselnder Thriller.

4buecher