[Rezension] Mit jedem Tag ein neues Wunder

 Dr. med Franziska Rubin
Mit jedem Tag ein neues Wunder
GTin 40-14489-11466-6
Hardcover
10,- €
Erschienen bei Ars Edition

Inhalt:
Mit jedem Tag ein neues Wunder ist ein Babyalbum für das erste Lebensjahr. Nicht nur zum Eintragen von Meilensteinen, sondern auch mit nützlichen Tipps von Dr. med Franziska Rubin

Meine Meinung:
Für mich gehört zu jedem Neuankömmling auf dieser Welt auch ein Baby Album. Ich habe für meine drei Kids eins geführt und möchte dieses auch für meine Enkelin versuchen. Ich finde es einfach schön auch später noch darin blättern zu können um zu sehen wann entscheidende Ereignisse passiert sind. Nicht nur für mich ist es ein schönes Erinnerungsstück. Auch meine jetzt schon Erwachsenen Kids haben sich über das Album zu ihrem 18. Geburtstag gefreut.

Mit jedem Tag ein neues Wunder ist aber nicht nur ein einfaches Babyalbum in dem man diese Meilensteine des ersten Jahres eintragen kann. Es ist auch voll mit tollen Zitaten zum Thema Kind und mit Tipps von Dr. med Franziska Rubin.

Schön finde ich das jede Seite mit dem Datum und dem Gewicht anfängt. Woche für Woche könnte man dieses hier eintragen, wenn man das denn will. Es gibt Platz für Bilder und auch für Fragen und Antworten. Dazu gibt es Hinweise zu wichtigen Ereignissen in dem Alter und auch zu den Vorsorge Untersuchungen. So kann man diese auch nicht so leicht vergessen.

Dieses Album ist jedoch mehr Ratgeber als Erinnerungsalbum. Sicher ist beides vereint, aber es hört nach einem Jahr auf. Ich hätte mir noch ein paar leere Seiten gewünscht um auch andere wichtige Dinge im Leben des Kindes eintragen zu können und auch um weiter Vorsorge Untersuchungen fest zu halten. Es ist ein Tagebuch fürs erste Jahr und um später nicht zu viele Lücken zu haben muss man es wöchentlich führen. Das fällt oft schon schwer wenn es nur bei den Meilensteinen zur Hand genommen wird. Wer kennt sie nicht, die Lücken in den Babyalben der eigenen Kinder.

Das Design von Außen führt sich innen fort. Es wirkt etwas nostalgisch, was es im Grunde ja dann auch in ein paar Jahren sein wird. Dieses Album spricht aber doch eher Eltern als Omas oder Paten an und ist somit in der Nähe des Babies gut aufgehoben.

4buecher

[Zuwachs] KW 42

Letzte Woche gab es wieder ganz tollen Zuwachs. Das Highlight ist natürlich der Tolino den ich nun für Katze mit Buch testen darf. Viele viele Gewinnspiele habe ich dazu mitgemacht und nie hatte ich Glück. Nun ist er endlich Mein und es fehlt ihm nur noch ein schönes Kleid. Das ist schon ausgesucht und wird in nächster Zeit kommen. Doch auch die Printbücher sind toll. Dash & Lily habe ich ertauscht weil der zweite Band ankam und ich natürlich in Reihenfolge lesen möchte. Susan Mallery ist ein Must Have und Ziemlich beste Mütter klang zu interessant. Zum Tolino gehört auch Origin von Dan Brown. Ich muss aber ehrlich gestehen das ich nicht weiß ob ich es lesen werde. Einfach weil mir bisher Dan Brown nicht lag, aber vielleicht überrascht er mich ja.

Dash & Lilys Winterwunder von Rachel Cohn & David Levithan (GT)
Zuckerguss und Mistelzweig von Susan Mallery (RE)
Ziemlich beste Mütter von Hanna Simon (GT)
Origin von Dan Brown (GS)

Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …

Eine Weihnachtshochzeit zu organisieren klingt für Madeline wie die reinste Freude – bis sie herausfindet, dass sie eng mit dem sexy Bruder der Braut zusammenarbeiten muss. Jonny Blaze, der Hollywoodstar, für den sie schon so lange schwärmt. Wie soll ein Kleinstadtmädchen wie sie sich dagegen wappnen, sich in diesen heißen Traumtypen zu verlieben? Vor allem, wenn an jeder Ecke Mistelzweige hängen, unter denen man sich einfach küssen muss?

Wir können alles – außer Männer

Marie zieht nach Berlin, als der Vater ihres Sohns ihr nach 6 Jahren und 24 Quartalsbeziehungen eröffnet, dass er die Winter-Freundin heiraten wird. Aber auch hunderte Kilometer von ihm entfernt ist das Leben nicht leicht. Florians Einschulung ist die Schulhof-Version von Hölle: nur überehrgeizige Super-Mamis. Gut, dass es da noch Alexa, Katrin und Olivia gibt. Zusammen kann man wunderbar die anderen perfekt sein lassen. Aber gelingt es ihnen auch, Katrin bei ihrem Kinderwunsch zu unterstützen, Alexas Bindungsangst zu besiegen, die Mobbing-Attacken gegen Florians Lieblingslehrerin abzuwenden und vor allem: für Marie endlich eine neue Liebe zu finden?

Witzig, authentisch und mit hohem Identifikationspotential: vier Frauen unter Übermüttern

Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner „bahnbrechenden Entdeckung“, das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

[Buchmesse] FBM – Der Samstag

Samstag ist immer der Tag an dem Publikumsbesucher zugelassen sind und der Tag an dem Meine Mutter mit fährt. Somit war ich heute nicht mit Anette und Julia unterwegs und habe sie leider auch gar nicht gesehen.

Viele Termine mache ich am Samstag eigentlich nicht. Meine Ma hat bestimmt auch nicht immer Lust alleine irgendwo rum gammeln zu müssen 😉 Doch dem ein oder anderen Termin konnte ich nicht widerstehen. Beim Frech Verlag hat es leider nicht geklappt, dabei hätte mich das Handlettering so sehr interessiert, doch man kann  nicht alles haben.

Zunächst sind wir durch die Halle 3 geschlendert. Wir fingen im Gang A an um uns langsam Richtung Ende zu bewegen und blieben dann auf einmal im Stau stecken. Joey Kelly und Till Lindemann sollten ihr Buch signieren und obwohl es erst kurz vor elf war und die Signierstunde erst um 14 Uhr begann saßen dort schon Leute die sich ein Autogramm abholen wollten. Ich bin die Letzte die etwas dagegen hat, aber es war vom Verlag äußerst unklug sie nicht wenigstens drauf hinzuweisen das sie nicht den ganzen Gang blockieren sollen und dementsprechend zu handeln. Erstaunlicherweise sollte es aber zunächst das einzige Nadelöhr bleiben. Diese Schlange weitete sich später noch auf die Agora aus. Wirklich riesig und nicht zu fassen.

Meine Ma und ich ließen uns nicht beirren und besuchten Micha und auch das Autorensofa. Ich wollte mal schauen ob ich Melisa Schwermer treffe und wer sich dort noch so tummelt, beim ersten Zwischenstopp begegnete ich noch keinem, mir bekannten, Gesicht. Erst später hatte ich das Glück auf Melisa zu treffen und auch auf Claudia Winter und Silvia Konnerth, deren Buch Ein Törtchen zum verlieben mich neugierig machte. Sie luden uns zu einer Häppchenlesung später ein, was wir uns auch fest vor nahmen. Doch zunächst ging es weiter hier und da schauen.
Das Autorensofa hatte aber magische Anziehungskraft, denn auch später tauchten wir dort nochmal auf. Sprachen auch mit Horst Drosten, der uns die Bücher von Julia Drosten anpries. ich muss sagen das ich schon lange nichts Historisches mehr lese und da ich recht genau weiß was ich mag und was nicht. Ich ließ ich mich auf ein Kompromiss ein. Ich sollte die Leseprobe lesen und wenn sie mir gefällt sollte ich mich nochmal melden. Doch kam auch die Sprache auf die anderen Bücher und da gab es eins in der Gegenwart das mich dann wirklich interessierte – Die Honigprinzessin. Horst Drosten war so nett es mir mitzugeben und so dürft ihr Euch später auf eine Rezension freuen. Ich bin sehr gespannt. Danke an dieser Stelle.
Das blieb aber nicht das einzige Buch das ich mitnehmen durfte. Beim schlendern gingen wir auch beim Glückschuh Verlag vorbei und ich bekam erst eine schöne Postkarte und dann ein nettes Gespräch. Ich wurde gefragt ob ich Interesse hätte ein Buch zu rezensieren und da ich in Zukunft sowieso mehr Kinderbücher rezensieren möchte, sagte ich gerne zu. Die kleine Aurelia (Kleiner Dreckspatz Aurelia) durfte mit nach Hause. Ein zauberhaft freches Mädchen mit einer tollen Geschichte. Die Rezension folgt Mittwoch.

Als nächstes ging es zu Amazon, beim Autorensofa hat es etwas länger gedauert als geplant und so waren beim Bloggertreffen schon alle Plätze belegt. Es wurden die Autoren und ihre Bücher vorgestellt, wovon ich einen Autor schon kannte und der Rest mich ehrlich gesagt, nicht wirklich reizte. Es ist schön das Amazon sich da so viel Mühe gibt, aber dieses Jahr hat es einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

Im Anschluss hofften wir auf ein paar schöne Minuten mit Sitzeplatz bei der Häppchenlesung. Es lasen noch mehr Autorinnen aus ihren Büchern und ein paar sind damit auch auf meiner Wunschliste gelandet. Ganz oben die Törtchen zum verlieben ^^ Leider konnten wir nicht bis zum Ende bleiben, denn der Termin auf den ich mich wirklich schon den ganzen tag freute, stand an. Das Bloggertreffen mit Andreas Winkelmann vom Rowohlt Verlag. ich hatte das Glück das ich 2013 zum Deathbook schonmal fu eine Pressekonferenz von ihm konnte. Doch blieb da keine Zeit zum Reden, das habe ich nun nachgeholt, denn mir vielen erstaunlich viele Fragen ein, doch nicht nur mir auch die anderen Blogger waren sehr wissbegierig und so entstand ein tolles Gespräch mit viel Humor und vielen Infos. Ein paar davon habe ich mitgeschrieben. Eine Aufnahme mit dem Handy hätte wohl nichts gebracht, da es doch recht laut an den anderen Ständen war. So gibt es hier ein paar Fragen und Antworten die ich in meinem Wortlaut wiedergebe

Wieviele Personen ist Andreas Winkelmann?
So 2 oder 3 Hundert Personen sind es schon

Woher kommen die Ideen?
Die erste Antwort war „Keine Ahnung“ doch dann erzählte er das es Alltagsituationen sind, die meist auch recht unscheinbar sind. Diese triggern bei ihm die Idee zu einem neuen Thriller. Im Housesitter zum Beispiel wollte er einfach einen Guten zum Bösen machen (was ihm ja auch wirklich gut gelungen ist)

Es gibt Autoren die haben zuerst die Figur im Kopf und konstruieren ihre Geschichte drumherum. Wie ist das bei Dir?
Zuerst ist da die Grundidee, diese wird weiter ausgearbeitet. Wirklich geplant ist da nichts. Die Geschichte nimmt einfach ihren Lauf.

Wird es nochmal etwas wie das Deathbook geben?
Er wäre gerne wieder bereit dazu auch weil es viel Spaß gemacht hat, doch ist es ein immenser Aufwand und so ist es eher unwahrscheinlich

Welches ist Dein Liebling von Deinen Büchern?
Blinder Instinkt, denn damit kam der Erfolg.

Weißt Du schon mit welcher Angst Du als nächstes spielen wirst?
Ja weiß ich und zwar…werde ich das nicht erzählen. Das nächste Buch kommt im Frühjahr 18 und es werden Frauenängste angesprochen

Was liest Andreas Winkelmann gerne?
Sein Lieblingsautor ist Andreas Eschbach, die letzte Biografie die er gelesen hat war die von Bruce Springsteen. Er liest auch gerne Thriller und hat keine Angst das es sich zu sehr vermischt. Als 12-13 Jähriger hat er Sinclair gelesen, auch in der Schule unter der Bank, was ihn einige Hefte gekostet hat.

Gibt es feste Zeiten zum Schreiben, oder ist das immer dann wenn ein Einfall kommt?
Die kreative Phase ist vormittags, da wird am neuen Buch geschrieben. Angedacht sind so 10 Seiten am Tag zu schreiben. An einem schlechten Tag sind es 7-8 und an einem guten sogar 15 Seiten. Es gibt aber auch Tage da geht gar nichts, das wird dann am nächsten Tag aufgeholt.
Abends dann wird das Buch überarbeitet was als nächstes erscheint.

Wie viel Seiten hat das fertige Buch bevor es nochmal überarbeitet wird? Wieviele Seiten fallen weg?
Am Ende sind es etwa 600 Seiten wovon er 80 in etwa selber streicht und ungefähr 10 noch durch das Lektorat weg fallen. Am Ende bleiben dann ca.  500 Seiten.

Gibt es Figuren im Buch, die Figuren der Realität nachempfunden sind?
Ja hier gibt es einige. Diese Menschen aus seiner Umgebung sind aber eher stolz drauf als böse zu sein weil er sie im Buch beschreibt. Er lebt so auch seinen Unmut aus und lässt sie auch mal die Treppe runterfallen.

Du sagst Du musst und kannst Dich in die Täter hinein versetzen Hast Du manchmal vor Dir selber Angst?
Ja manches Mal ist es dann doch zu heftig und er braucht erst einmal eine Pause.

Warum ein Pseudonym für Frank Kodiak? Hat es mit den verschiedenen Verlagen zu tun?
Genau das ist der Grund. Es ist ja auch kein wirkliches Geheimnis das Andreas Winkelmann auch Frank Kodiak ist.

Es gibt noch so viel mehr was er erzählt hat. Ich habe mich auch als Figur vorgeschlagen und auch wenn ich eher nicht damit rechne bin ich gespannt ob ich irgendwann als Kopf kürzere Bloggerin in einem Buch auftauche ^^ Fakt ist Andreas Winkelmann ist ein toller sehr sympathischer Autor der jede Frage beantwortet hat. Frank Kodiak tauchte nur ganz kurz auf, aber es sollte ja auch lustig bleiben 😉
Hier ein ganz dickes Danke an Andreas Winkelmann und dem Rowohlt Verlag.

Am Ende ging es nochmal zu Micha Krämer um das neuste Werk mitzunehmen. Für mich gab es In Idem und für meine Ma Mordsfang, aber dann ging es total glücklich nach Hause

[Rezension] Freda Wolff – Nichts ist kälter als der Tod

 Freda Wolff
Nichts ist kälter als der Tod
Band 3

ISBN 978-3-7466-3332-9
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Aufbau
Leseprobe

Inhalt:
Der Reisebus einer Theatergruppe ist im Eis eingebrochen und im See versunken. Drinnen waren 14 Personen aus der Psychiatrie, die in einem Theaterstück mitspielen. Kristina bitte Jan-Ole um Hilfe, denn alles sieht danach aus dass die Unfallstelle manipuliert war. Doch wer wollte die 14 Menschen Tod sehen.
Derweil hat Merette nicht nur mit ihrer Reha sondern auch mit Dämonen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Sie bekommt täglich anonyme Anrufe und ahnt wer am anderen Ende der Leitung sein könnte. Ihr kann nur helfen endlich reinen Tisch zu machen.

Meine Meinung:
Dies ist nun der dritte Band mit der Psychologin Merette Schulman und ich muss gestehen das mir die Vorgänger nur noch wenig geläufig waren. Doch es wurden genug Hinweise auf die Vergangenheit eingestreut, dass mir alles wieder bekannt war und ich so dend neuen Fall vollends genießen konnte.

Das Buch ist in vier Abschnitte, Bücher und das Vorspiel unterteilt. Jeder Abschnitt beginnt mit einem Zitat. Als Leser ist einem recht schnell klar was genau passiert ist, denn da wird kein Geheimnis draus gemacht, jedoch kennt man das Motiv nicht. Dann  gibt es aber Wendungen bei denen man echt überlegen muss ob man zu Beginn nun so falsch gelegen hat. Dadurch blieb die Spannung auch fast bis zum Ende vorhanden. Am Ende des dritten Abschnitts hatte ich einen leichten Durchhänger, auch wenn es dann nochmal richtig fesselnd wurde. Für mich war zu dem Zeitpunkt alles erzählt und ich konnte mir kaum vorstellen was da noch kommen soll. Doch das Autoren Duo hat mich überrascht und konnte mich zum Schluss nochmal begeistern.

Die Figuren sind keine Unbekannten mehr wenn man die Vorgänger kennt. Jeder taucht wieder auf. Selbst Personen mit denen man nicht unbedingt gerechnet hätte. Für mich hätten diese aber nicht wirklich sein müssen. Merette hat viel mit ihrer Reha zu tun und sie wird hier schon fast zur Randfigur. im Fokus stehen Jan-Ole und Kristina die am aktuellen Fall zusammen arbeiten. Hier fehlte mir ein wenig der Bezug zu. Obwohl ich nun auch schon den dritten Band beendet habe fand ich keinen wirklich Zugang zu den Figuren.

Am Ende war es ein guter und solider Thriller, der zu Beginn vielleicht etwas zu viel verrät um wirklich durchgehend spannend zu bleiben. Ich halte auch nicht unbedingt etwas davon in einem Buch zwei unterschiedlich Fälle, die fast nichts miteinander zu tun haben, zu Ende zu bringen. Zumindest in diesem Buch hielt ich es für überflüssig. Da ich nicht spoilern möchte kann ich nicht näher darauf eingehen. Doch ich denke das hier nun alles erzählt ist und wir, als nächstes, wenn überhaupt, einen gänzlich neuen Fall erzählt bekommen.

4buecher

[Buchmesse] FBM – Der Freitag

Erstaunlicherweise recht erholt ging es in den Messe Freitag. Eigentlich ist es ja so das es von Tag zu Tag anstrengender wird. Ich hatte das Gefühl das es von Tag zu Tag besser ging.

Gestartet hat das Katze mit Buch Team dieses Mal bei DTV und Dora Heldt. Julia hatte ein Interview Termin mit ihr, das ihr gewiss auch bald bei Tealicious Books lesen könnt.
Ich habe noch nichts von Dora Heldt gelesen, aber verschiedene Bücher sind natürlich auch mir ein Begriff. Es war recht laut und nicht immer alles gut zu verstehen, aber trotzdem war es ein recht interessantes Interview auf das ihr Euch da freuen könnt.

Danach wollte ich unbedingt zu Epubli, denn dort hatte Martin Krist ein Autorengespräch über sein nächstes Buch (böses Kind, ET 20.11.), Selfpublishing und den Autor als Marke. Ich war früh genug um ihn vorher schon sehen zu können und war damit schon Happy. Kennt ihr das – Es gibt Autoren die sieht man nur auf Facebook. Lesungen sind meist viel zu weit weg und auch sonst gibt es kaum Gelegenheit sie zu treffen. So geht es mir unter anderem mit Martin Krist. Ich folge ihm schon lange auf Facebook und auch auf Instagram. Ich habe fast jedes seiner Bücher gelesen und die die ich noch nicht gelesen habe subben hier im Regal. Er war mir von Beginn an sympathisch und gehörte zu meinem Bloggerleben dazu, dann ist es umso schöner ihn endlich zu treffen. Doch auch das Gespräch war sehr interessant und streichelte die Bloggerseele, da er hier nochmal sagte das Blogger wichtig sind *Danke* (solltest du das hier lesen ^^)
Sein nächstes Buch kommt bald heraus und ich bin schon sehr gespannt drauf.

Der nächste große Termin war das Interview mit Mario Fesler bei Magellan. Dieses hat Anette geführt und ich kam gerade noch rechtzeitig. Wenn ihr Lust habt könnt ihr es bei Katze mit Buch lesen (-> Link) Mario Fesler war für den Jugendliteraturpreis als Newcomer nominiert und das Interview machte mit richtig Lust auf Lizzy Carbone. Übrigens hat er am Ende auch den Preis gewonnen 😉

Mein Abschluss machte das Oetinger Bloggertreffen. Ich muss gestehen das ich nicht viele Jugendbuch Verlage habe die mit mir zusammen arbeiten. Vieles geschieht dann auch über die Agentur von Katja so dass es kaum Kontakte dort hin gibt. Oetinger hat sich da dieses Jahr eingeschlichen und ich war sehr gespannt auf das was uns erwartet. Und ich war neugierig auf Lea Wiebusch, die die Veranstaltung moderierte.
Den Anfang machte Paul Maar. Ich wusste sofort wer es ist und was er geschrieben hat und ich denke den meisten anderen ging es genauso. Das Sams ist Paul Maar sein Werk und ich habe es als Kind gerne gelesen. Für meinen Mann ist es sogar das einzige Buch das er bisher gelesen hat (in der Schule) und auch mein Junior kennt das Sams aus der Schule. Somit ist es schon eine große Persönlichkeit, die für uns ein wenig aus dem Nähkästchen plauderte. Ich hätte ihm wirklich stundenlang zuhören können, doch leider blieb ihm nicht viel Zeit. Neu war für mich das es mittlerweile acht Sams Bücher gibt und das 9. nun erschienen ist. Ein Weihnachtssams.
Im Anschluss bekamen wir das neue Programm zu sehen über das ich aber gar nicht viel schreiben will. Es gibt hier viele Fortsetzungen die interessant sind und auf die ich mich sehr freue. Den Abschluss machten Marah Woolf und Andreas Götz. Es gab ein Quiz das unsere Gruppe knapp gewann und bekamen einen Alea Aquarius Beutel. Danach hatten wir die Möglichkeit Bücher signieren zu lassen oder die Autoren zu löchern.

Für mich ging es dann Richtung nach Hause. ich hatte kurz überlegt noch Udo Lindenberg zuzuhören, doch wollte ich nicht zu müde auf die Autobahn. Im nachhinein ärger ich mich darüber etwas, denn mein absoluter Lieblingssänger Daniel Wirtz war auch dort um mit Udo Lindenberg ein Duett zu singen *grummel* Besänftigt bin ich nur weil im November das neue Album von Wirtz raus kommt und er nächstes Jahr auf Tournee geht ^^

[Rezension] Krystal Sutherland – Unsere verlorenen Herzen

 Krystal Sutherland
Unsere verlorenen Herzen
ISBN 978-3-570-16497-6
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzerin: Petra Koob-Pawis
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe

Inhalt:
Henry ist 17, in der Abschlussklasse und war noch nie verliebt. Nun bekommt er den ersehnten Job als Redakteur der Schülerzeitung, doch nicht alleine an seiner Seite ist Grace. Ein Mädchen unscheinbar und doch faszinierend. Doch genauso unnahbar oder gibt es eine Chance für Henry?

Meine Meinung:
Das Buch und der Klappentext klingt ganz nach einer schönen Liebesgeschichte mit Herzschmerz, doch beim Lesen geht es viel tiefer.

Ich habe begonnen und wollte kaum aufhören, da die Geschichte mich sofort in ihrem Bann zog. Die Frage was mit Grace los ist umtrieb mich und machte mich neugierig auf den Fortgang der Story. genauso natürlich ob Henry wirklich Chancen hat.
Es gab viele Überraschungen und Wendungen, von denen, meiner Meinung nach, nicht alle hätten sein müssen.

Die Personen war recht speziell.
Henry der Junge, der noch nie verliebt war, aber ein intaktes Zuhause hat in dem es sehr harmonisch und lustig zu geht. Sein Gefühlsleben ist von Beginn an klar und so erlebt man mit ihm eine Achterbahn der Gefühle.
Grace ist die Geheimnisvolle. Sie gibt nur das von sich preis das sie möchte. Das ist natürlich vollkommen in Ordnung, doch verlangt sie von Henry gleichzeitig so viel mehr, das es zeitweise ungerecht wirkt. Zudem gab es Momente im Buch in dem ich ihr Verhalten nicht mehr nachvollziehbar fand.
Lola ist die beste Freundin von Henry und Sadie seine Schwester. beide geben ihn den Halt um die ein oder andere Situation zu meistern. Es gibt immer wieder Situationen zwischen Henry und seinen Freunden Lola und Muz die ich sehr ungewöhnlich, aber dennoch irgendwie cool fand. So stand hier die Liebe im Vordergrund, aber auch die Freundschaft war wichtig und wurde durch verschiedene Situationen sehr speziell dargestellt.

Am Ende kann ich sagen das ich eine tolle Geschichte lesen durfte. An der ich nicht alles gut fand und mir manches anders gewünscht hätte. Die jedoch genauso wie sie ist auch gut passt und lesenswert ist

4buecher