[Rezension] Elisabeth Herrmann – Zartbittertod


Elisabeth Herrmann
Zartbittertod
ISBN 978-3-570-16513-3
Hardcover
18,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbj
Leseprobe

Inhalt:
Mias Eltern betreiben eine Chocolaterie in Meißen, dort hängt schon immer ein Bild von ihrem Urgroßvater Jakob als Kind und seinem Lehrherrn. Daneben ein Schokoladen-Nashorn und genau dazu möchte Mia nun, für eine Aufnahmeprüfung an der Journalistenschule,  die Geschichte herausfinden. Wie kam ihr Urgroßvater als schwarzes Kind mit seinem weißen Lehrherrn nach Deutschland und warum. Ihre Recherche führt sie in die Kolonialzeit und zu den Herders, wo sie mit ihren Fragen für ganz schön viel Wirbel sorgt.

Meine Meinung:
Ich liebe Schokolade und ich lese sehr gerne die Jugendbücher von Elisabeth Herrmann. So war es nur ein logischer Schluss dass ich Zartbittertod lesen wollte.

Die Schokolade wird aber recht schnell nebensächlich, denn es geht um alte Schuld, die Kolonialzeit und die Zukunft von Mia. Ganz schön viel auf einmal. aber total spannend und fesselnd und das von Beginn an.

Elisabeth Herrmann schafft es wiedermal mit ihrem Schreibstil zu überzeugen und mich als Leser direkt in den Bann der Geschichte zu ziehen. Es gibt keine große Einleitung und genau das ist gut so. Als Leser ist man fast so unwissend wie Mia selbst und so bleibt vieles ein Rätsel.
Zugleich wird ein Thema behandelt, dass heute noch aktuell ist, denn auch heute noch werden Länder ausgebeutet um für uns billig zu produzieren und das nicht nur bei Kakao. So geht es hier nicht nur um spannende Unterhaltung, sondern auch ein wenig um Moral. Eine Geschichte die im nachhinein noch zum nachdenken und vielleicht auch umdenken anregen soll. Ob das bei der Zielgruppe sinnvoll ist, sei dahin gestellt. Es wäre aber wünschenswert.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind gespickt mit Seiten aus einem Tagebuch. Die Geschichte ist frei erfunden, hat aber geschichtliche Bezüge und kommt einem so schon Nahe. Sie spielt in der Gegenwart, zeigt aber das schon vor der Nazi-Zeit nicht alles in Ordnung war.

Die Figuren sind recht überschaubar. Es gibt Mias Eltern, eine Namibische Delegation, Die Herders und ihr Personal, dazu noch Ermittler. Alles in allem kann man die Figuren aber gut auseinander halten. Ich kam nie durcheinander, selbst bei den Nebenfiguren nicht.
Mia ist neben Will die Hauptfigur der Geschichte. Sie möchte mehr über ihre Familiengeschichte herausfinden und hätte nie gedacht was sie damit auslöst. Sie wirkt manchmal klein und schwach und empfindet sich wohl auch selber so, doch eigentlich ist sie recht stark und mutig.
Will ist zwar der Sohn der großen Herders, doch wer hier ein arrogantes Papasöhnchen erwartet liegt falsch. Er hat mich in der Geschichte wirklich überrascht.

Am Ende geht es um die Begleichung von Schuld, um das Aufzeigen von Dingen, die auch heute noch falsch Laufen, um Moral und Ausbeutung.
All das zusammengefasst in einer sehr spannenden Geschichte um die Aufklärung einer Vergangenheit, die manche Leute lieber unter den Tisch kehren würden.

[Rezension] Ursula Poznanski & Arno Strobel – Invisible

 Ursula Poznanski & Arno Strobel
Invisible
Band 2

ISBN 978-3-8052-0015-8
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Rowohlt
Leseprobe

Inhalt:
In Hamburg geschieht eine Serie von grauenvollen Morden, die den Ermittlern Daniel Buchholz und Nina Salomon Rätsel aufgeben, denn ein Motiv gibt es nicht und jeder Täter, der befragt werden kann, gibt an, unfassbar wütend auf das Opfer gewesen zu sein, ohne es wirklich zu kennen. Was steckt hinter diesen Morden?

Meine Meinung:
Invisible ist bereits der zweite Fall für das Ermittlerteam Buchholz & Salomon und so fühlte ich mich auch direkt wohl in der Geschichte. Es war wie ein zurück kommen in eine bekannte Umgebung.

Die Morde werden recht lange behandelt und ich empfand es schon fast als zu lange bis es mal tiefer in die Ermittlungen geht. Eine Spannung war recht schnell da, doch konnte diese sich für mich nicht immer halten. Zum Ende hin jedoch stieg sie so sehr an, das ich das Buch auch unbedingt beenden wollte.

Wie aus dem Vorgänger gewohnt begleitet man als Leser die Kommissare im Wechsel. Ab und an taucht noch eine andere Schrift am Ende des Kapitels auf, bei der erst mit der Zeit klar wird ob es sich um Täter oder Opfer handelt. Die abwechselnde Sicht lockert die Ermittlungen auf und machen diese interessant.

Es gibt schon zahlreiche Figuren, die man aber recht gut auseinander halten kann. Nur bei den Opfern hatte ich da meine Probleme, aber da war es auch nicht ganz so wichtig
Nina Buchholz ist gewissenhaft aber auch impulsiv. So manches Mal dehnt sie Dienstvorschriften etwas aus, doch der Erfolg gibt ihr leider recht.
Daniel Buchholz ist dagegen vollkommen Regelkonform und sehr vorhersehbar. Allerdings drücken ihn private Probleme und eine Gereiztheit von der er nicht weiß woher sie kommt. Das machte seine Parts zeitweise etwas anstrengend.

Am Ende war für mich nicht vorhersehbar wer der Initiator war. Das wie war mir schon recht schnell klar und zielt auf viele Dinge im Netz über die sich viele so gar keine Gedanken machen, aber das Wer wurde erst ziemlich zum Ende hin wirklich klar. Etwas gestört hat mich jedoch die Geschichte zum Motiv, oder eher wie sie eingebracht wurde. Außerdem gab es da noch zwei drei andere Sachen wo ich den Zusammenhang oder Sinn nicht so ganz sah. Dennoch ist es ein gut geschriebener und fesselnder Thriller.

4buecher

[Neues im] Mai 2018 oder Bye bye

Eigentlich sollten hier heute nur die Neuerscheinungen aus dem Mai stehen, doch dann kam es anders.

Seit langem schon überlege ich ob ich den Blog nicht aufgeben soll. Ich lese immernoch sehr gerne habe aber immer weniger Zeit dafür und die Rezensionen klingen irgendwie auch alle gleich, habe ich das Gefühl. Zudem lese ich nicht mehr so viel wie zu Beginn meiner Buchblog Karriere. Eigentlich machte ich es nicht mehr aus dem Spaß heraus wie zu Beginn, sondern aus Pflichtbewusstsein und auch weil ich wusste das einiges Wegfallen würde was mir Spaß macht.

Es ist toll Bücher recht schnell lesen zu könne, weil Verlage so nett sind sie zur Verfügung zu stellen. Für mich ist das immernoch Bezahlung genug.
Es ist toll auf die Buchmesse zu können ohne dafür zahlen zu müssen und sich Samstags durch Massen kämpfen zu müssen und es ist toll viele liebe Menschen kennenzulernen die alle das gleich Hobby haben….Lesen.

Doch es gibt bei mir mittlerweile auch eine Kehrseite.

Ein Blog macht arbeit und ist eine Aufgabe die man gewissenhaft erledigen sollte.
Ich will mir selber treu bleiben. Für mich sollte der Spaß am Lesen nicht verloren gehen und ich merke dass genau das langsam passiert. Ich greife zu einem Buch was ich unbedingt lesen möchte und denke schon dran das ich es hinterher auch rezensieren muss. Ich sehe meine ganzen Buchschätze auf dem SuB und weiß mittlerweile nicht mehr wann ich dazu kommen soll.

Die dsgvo habe ich soweit ich weiß weitestgehend umgesetzt, die ist also hier nicht der Störenfried. Eher das ich heute gesehen habe das ich Mitte des Monats erst drei Bücher mit gut 1000 Seiten gelesen habe. Die habe ich in den Anfängen an drei bis vier Tagen gelesen. Ich habe noch 5 Bücher hier die ich angefragt habe, drei die einfach ankamen und ich merke das ich es nicht mehr in meiner (eigens) festgesetzten Frist schaffen kann. Ich setze mich also langsam unter Druck.

Nun habe ich eine Bekannte angeschrieben, weil noch ein RE aussteht und ich das über sie bekomme. Sie meinte lass den Blog doch nur Ruhen, aber ich weiß wenn ich diesen erstmal krassen Schritt nicht mache, dann komme ich nie aus der Spirale raus, denn wie man weiter unten sieht gibt es immer wieder Bücher die mich interessieren und die ich gerne lesen WILL und somit anfrage und dann Rezensieren muss.

Hier ziehe ich einen Schlussstrich. Nach 12 Jahren Bloggerzeit und 8 Jahren Bücherblog geht meine Bloggerei erstmal zu Ende. Die nächsten Tage werden noch die ausstehenden Rezensionen kommen. Außerdem wird der Blog nicht gelöscht. Er bleibt solange bestehen wie die Domain meine eigene ist. Hin und wieder wird man vielleicht auch etwas von mir lesen, aber das weiß ich noch nicht. Erst einmal wird es hier sehr ruhig werden.

Danke an alle Verlage und Leser dieses Blogs, die mich bis hierhin unterstützt haben. Danke für eine tolle Zeit, deren Ende zu setzen mir nicht so leicht fällt wie es vielleicht den Anschein macht.

Für heute aber noch der vorbereitete Neuerscheinungspost ^^ Die Bücher werden jetzt vielleicht nicht so schnell zu mir kommen, doch werde ich sie vielleicht mit weniger Druck lesen können, wenn sie irgendwann da sind

Immerwelt von Gena Showalter (Harper Collins)
Wenn´s einfach wär würd´s jeder machen von Petra Hülsmann (Lübbe)
Weil es dir Glück bringt von Viola Shipman (Krüger)
Stirb zuerst von Frank Kodiak (Knaur)
Final Girls von Riley Sager (DTV)

Das grosse Mix-Kochbuch für die Familie (Südwest)

[Rezension] Jennifer Chambliss Bertman – Mr. Griswolds Bücherjagd 1: Das Spiel beginnt

Jennifer Chambliss Bertman
Mr Griswolds Bücherjagd 1: Das Spiel beginnt
Band 1

ISBN 978-3-35854-065-1
Hardcover
14,90 €
Übersetzerin: Elisa Martins
ab 10 Jahren
Erschienen bei Mixtvision
Leseprobe

Inhalt:
Emily liebt die Bücherjagd. Egal wo sie bisher gewohnt hat, diese Jagd tröstete sie darüber hinweg, die gewohnte Umgebung wieder verlassen zu müssen. Sie ist in ihrer Kindheit schon sehr oft umgezogen und ihr neuster Wohnort ist San Francisco, die Stadt in dem der Bücherjagd Erfinder Mr Griswold lebt und sein Verlagshaus hat. Als sie ein Buch findet ahnt sie jedoch zunächst nicht das sie es mit seinem neuen Spiel zu tun hat und wie gefährlich es für sie werden kann.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Erklärung zu Mr Griswolds Bücherjagd und als Bücherwurm bekommt man direkt Lust mitzumachen. So trifft es sich sehr gut das es natürlich genau darum in diesem Buch geht und man ein Teil des Spiels sein darf.

Obwohl es ein Buch ab 10 Jahren ist ist die Schrift recht klein gehalten. Das war etwas was mir irgendwie sofort auffiel, denn ich dachte ein Kinderbuch ab 10 Jahren wird nicht viele Seiten haben und lässt sich schnell noch dazwischen schieben. Doch mit 346 Seiten ist es schon eine ordentliche Geschichte, die von Beginn an Spaß macht.

Nach der Einführung in die Bücherjagd geht es um Emilys Leben und die Umzüge. Es ist schon eine traurige Kindheit, wenn man sich nicht einmal traut Freunde zu suchen weil man nie weiß wann man wieder umziehen muss. Umso schöner, dass es diesmal anders ist.

Mich fesselte bereits die Idee der Bücherjagd doch es kam noch spannender. Ausruhen ist hier kaum, wobei man das beim Rätselraten hier und da schon kann. Die Geschichte ist gespickt von verschiedenen Rätseln und Chiffren und mit Geschichten von und über Edgar Allen Poe. Hier gibt es für die Kids nicht nur ein tolles Abenteuer sondern auch einiges an Wissen.

Am Ende des Buches sieht man schon das es einen weiteren Band geben wird und ich hatte schon Bedenken wegen, dass es ein offenes Ende gibt. Doch da wurde ich positiv überrascht, denn die Geschichte ist abgeschlossen und alle Fragen wurden geklärt. In einem Nachwort erzählt die Autorin auch wie sie auf die Ideen kam und was wirklich wahr ist in der Geschichte

Für mich ist Mr Griswolds Bücherjagd auf jeden Fall ein Buch für all diejenigen die gerne Bücher lesen und Rätsel lieben. Ein tolles Abenteuer für jung und alt.

[Foto-Freitag] Wirtz …nochmal

Auch wenn es kein dolles Foto ist, ist dieses Foto Teil einer schönen Erinnerung.

Seit 2013 helfe ich jedes Jahr im E-Werk beim Open Flair. Es gibt immer wieder richtige Highlights für mich. 2015 war es dann Wirtz. Kurz nach dem Konzert in Berlin konnte ich ihn gleich wieder genießen. Diesmal in Eschwege zusammen mit meiner Schwester.

Wie oben schon  geschrieben. Das Bild ist nicht doll, aber es steht für ein tolles Wochenende mit lieben menschen und Klasse Künstlern

[Rezension] Iris Stobbelaar – Die Verwunschenen

 Iris Stobbelaar
Die Verwunschenen
ISBN 978-3-407-82356-4
Hardcover
17,95 €
Übersetzerin: Birgit Erdmann
ab 11 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Jakob muss immer auf seine kleine Schwester Katie aufpassen. Egal ob er etwas vor hat oder nicht, seine Eltern drücken sie ihm aufs Auge. Als Samstags ein Fußballturnier ansteht soll er wider erwarten wieder aufpassen. Nun hat er genug. Er geht einfach ganz früh ohne Katie und wünscht sie irgendwohin wo er sie nicht wieder sehen muss ohne zu ahnen was er damit anrichtet. Das bemerkt er erst am Abend als Katie nicht Zuhause ist und er auf einmal in einer fremden Welt landet

Meine Meinung:
Überlege gut was Du Dir wünschst, denn es könnte in Erfüllung gehen. Zumindest ist genau das Jakob passiert und ehe er sich versieht steckt er mittendrin in einem gefährlichen Abenteuer.

Wer kennt das jedoch nicht? Es gibt Leute die einen Nerven und die man am liebsten zum Mond wünscht. In der Geschichte landen sie in der Welt für Verwunschene und müssen dort bleiben, wenn sie niemand abholt. Eine Welt die sehr bildlich dargestellt ist und vor der man schon beim Lesen Angst bekommen kann.

Und das nicht nur durch die Beschreibungen. Der Weg von Jakob zu seiner Schwester ist sehr steinig und für den Leser sehr spannend, doch gab es auch Abschnitte bei denen ich mir über die Altersangabe nicht ganz sicher war. Ab 11 Jahren fand ich da schon fast zu früh. Manche Szenen sind wirklich sehr brutal und sind für zart besaitete Kinder vielleicht nicht so gut zu verkraften. Jemand der allerdings schon etwas härter gesotten ist kann auch diese Geschichte gut ertragen.

Es gibt einige Figuren in der Geschichte, doch lassen sie sich, durch ihre Eigenheiten, recht gut auseinander halten.
Jakob ist der Junge der nun das Abenteuer bestehen muss. Er macht eine gute Entwicklung auf dem Weg zu seiner Schwester durch. Diese Geschichte ist ein Lernprozess und zeigt vielleicht gerade Geschwisterkindern das man aufpassen muss was man sich wünscht. Jakobs Eltern, allerdings, fand ich auch etwas extrem. Die einzige die nichts für die Situation konnte war die kleine Katie, die mit ihren fünf Jahren alles ausbaden muss.
In der Welt der Verwunschenen wird es stellenweise schon mal schwieriger mit dem auseinander halten, denn hier gibt es viele Figuren. Die Sonneborns, Kait und Nasta, der König und Agades. Außerdem Monster die schon fast vermenschlicht wurden kommen noch hinzu. Doch auch wenn man hier und da überlegen muss, waren es nicht zu viele Figuren. Jedoch sind nicht alle wohl gesonnen und man weiß nie wer es wirklich gut meint.

Am Ende kann ich diese Geschichte aber guten Gewissens empfehlen. Sie hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten und hat außerdem noch einen Lerneffekt für jung und alt.

[Zuwachs] KW 14

Letzte Woche gab es keinen Zuwachs, dafür aber diese Woche wieder. Eigentlich hätte es sogar mehr sein können, aber Hermes schafft es nicht ein Paket auszuliefern das bereits vor 10 Tagen los geschickt wurde. Donnerstag sollte es das erste Mal zugestellt werden. Hier war den ganzen Tag jemand Zuhause, ein Paket kam nicht. Samstag das gleiche. Also bei Hermes angerufen. Der Fahrer hat es beide Male angeblich aus zeitlichen Gründen nicht geschafft. Für Donnerstag lass ich das nochmal gelten, aber Samstag hätte er doch dann mich mit als erstes anfahren müssen. Dienstag dann der Gipfel, der Fahrer fährt drei mal an mir vorbei obwohl ich ihm zuwinke von meiner Terrasse aus. Und Abends stand drin nicht angetroffen. Wieder angerufen. Beschwerde vermerkt. Paket umgeleitet zum nächsten Hermes Shop. Vor Donnerstag wird das aber nichts…grmpf. Also Donnerstag um 17 Uhr dort angerufen. Wollte mich ja nicht umsonst ins Auto setzen. Kein Paket da, auch bis Geschäftsschluss nicht. Nochmal Hermes angerufen. Kann auch gar nicht ankommen, höre ich da, das Paket ist immernoch in dem anderen Auto das nur Privatpersonen anfährt. Nun nochmal alles aufgenommen und Montag soll es im Hermes Shop sein, sprich morgen. Ich bin sehr gespannt und langsam wirklich auf 180. Nie hatte ich so Probleme mit Hermes wie in dem letzten halben Jahr. Wechselnde Fahrer ist man ja schon gewohnt, doch jetzt wechseln nicht nur die Fahrer, selbige verstehen und können kein Deutsch außer vielleicht guten Tag. Ich finde gut wenn jemand arbeiten möchte, aber die Auslieferung von Paketen ist da vielleicht keine gute Idee.
Genug gemeckert. Die Post hat es wenigstens geschafft die Büchersendungen zuzusenden. Außerdem habe ich ein Goodie Bag von Sarah Saxx bei Livethemoment, dem neuen Blog von Katja und Sandra gewonnen. Vielen Dank!!!

Nicht weg und nicht da von Anne Freytag (RE)
Barfuß im Sommerregen von Angelika Schwarzhuber (RE)
Vergiss nicht das du tot bist von Angela Mohr (GT)

Auf Grund der dsgvo wird mein Blog in Zukunft ein wenig umgestellt, das bedeutet auch ich werde nun Verlagsbilder für die Beschreibungen nehmen, sofern diese schon auf https umgestellt haben. Das haben nämlich noch nicht alle ;-)

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken …

»Kostenloses Wohnen auf dem Bauernhof. Gegenleistung: Unterstützung unseres noch rüstigen Onkels Alfred.« Als Romy den Aushang im Supermarkt entdeckt, scheint das die Lösung all ihrer Probleme zu sein, denn die Singlemama aus München hofft auf einen Neuanfang auf dem Land. Alfred ist zwar wenig begeistert, doch nach anfänglichen Schwierigkeiten entsteht eine ganz besondere Freundschaft zwischen Romy und ihm. Zusammen entwickeln sie dann auch eine Geschäftsidee, die dem Hof finanziell auf die Beine helfen soll – unterstützt durch Hannes, der Romy nicht gerade kaltlässt. Doch dann taucht der Vater ihres Sohnes auf und stürzt Romy in ein Gefühlschaos.

Sabina hat ein zweites Leben geschenkt bekommen. Das neue Herz, das in ihrer Brust schlägt, ist wie ein Wunder. Doch seitdem gehen unheimliche Veränderungen in ihr vor. Veränderungen, die ganz normal sind, sagen die Ärzte. Aber Sabina spürt mit jeder Faser ihres Körpers, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Dass jemand hinter ihr her ist – und ihr Kampf ums Überleben noch lange nicht vorbei.

[Foto-Freitag] Das erste Mal…Wirtz

Seit über 10 Jahren bin ich Wirtz Fan. Die ersten Jahre habe ich nur seine Alben rauf und runter gehört, doch 2015 bekam ich von meinen Eltern und meinem Mann Tickets für ein Konzert in Berlin geschenkt. Zusammen mit einem Wochenende dort.

Das waren gleich zwei tolle Überraschungen auf einmal. Denn ich wollte unbedingt mal wieder nach Berlin und dann noch zum Wirtz Konzert…WOW. Micha hatte alles gut geplant. Das Hotel sollte sogar direkt gegenüber vom Konzert sein. Doch dann haben sie das Konzert verlegt und wir mussten doch ein wenig laufen.

Nicht so wild. Es war jeden Schritt Wert. Wirtz zum ersten Mal live, dann in einer Vergleichsweisen kleinen Halle…so nah. Der Wahnsinn. Der einzige Nachteil war die Luft in dieser Halle, so dass wir beim letzten Titel schon raus gegangen sind. Dennoch war es eins der besten Konzerte überhaupt. Danach kann man süchtig werden

[Rezension] Robin Stevenson – Die Unmöglichkeit des Lebens

 Robin Stevenson
Die Unmöglichkeit des Lebens
ISBN 978-3-407-82294-9
Klappenbroschur
13,95 €
Übersetzerin: Inge Wehrmann
ab 14 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Als Mel von Jeremy angesprochen wird ist es ihr zunächst unangenehm. Wer ist der Junge der vom Tod spricht. Doch die Gespräche mit ihm sind interessant und auf einmal redet man von Selbstmord. Was für Mel eher ein makaberer Spaß war wird für Jeremy immer ernster. Doch wie soll man das Ahnen?

Meine Meinung:
Hier an dem Buch hat mich der Titel neugierig gemacht, denn jeder hat Phasen wo er das Leben oder auch zu Leben fast unmöglich findet. Natürlich wusste ich auch das es um Selbstmord geht, ein Thema das man nicht oft genug besprechen kann, solange es nichts verherrlicht und zum nachdenken anregt.

Das schafft dieses Buch. Es geht um einen gemeinsamen Selbstmord und die Frage was passiert wenn einer es doch nicht Ernst meint. Kann man sich sicher sein dass man seine Meinung nicht irgendwie geändert hätte? Gibt es nicht immer Hochs und Tiefs im Leben, die man einfach durch stehen muss?

Die Geschichte von Mel und Jeremy spielt sowohl in der Gegenwart wie auch „davor“ man blickt chronologisch zurück und kommt immer weiter zum Kern der Geschichte. In der Gegenwart erlebt man was danach passiert. Jedes Kapitel beginnt mit der Gegenwart und landet dann auch in der Vergangenheit. Eine Spannung ist immer greifbar auch wenn man schon weiß was passiert. Es gibt keine Stellen die ich wirklich uninteressant finde. Eher Figuren oder Stränge, die sich mir manches Mal nicht ganz erschließen, die am Ende aber durchaus Sinn machen.

Melody ist an der Schule als Todesengel bekannt. Seit einem vermuteten Selbstmord wird sie so genannt, dabei wollte sie sich gar nicht umbringen, doch Freunde und Mitschüler sehen das anders. Sie passt auf die acht jährige hochintelligente Suzy auf, die so Erwachsen wird, aber eben doch erst 8 ist und spricht mit Jeremy, ihren neuen Anker in der Schule. Beide sind recht schnell auf einer Wellenlänge. Das Thema Tod hat sie irgendwie zusammen gebracht aber auch entzweit.
Jeremy hat schon einige Verluste erlitten und springt bereitwillig auf den Zug vom Selbstmord auf. Als Leser hat man das Gefühl das er nur down ist und auch kaum Spaß hat, jedoch gibt es einzelne Momente in denen das anders ist. Da erlebt man einen fröhlichen Jeremy.
Auf Grund dessen dass die Geschichte aus Mels Sicht erzählt wird lernt man Jeremy aber nicht wirklich gut kennen und kennt nur Mels Gefühlswelt. Hier hätte ich mir eine Jeremy-Sicht gewünscht.

Am Ende stelle ich mir bei solchen Büchern oft die Frage wo der Sinn steht. Sicher gibt es Bücher, die nur zur Unterhaltung gelesen werden, aber dies ist ein Buch das zum nachdenken anregen sollte. Nun bin ich weit weg davon mein Leben wegzuschmeißen, doch war ich selber schon in der Situation das eine mir nahe stehende Person dies wollte. Somit kann ich manchen Aspekt aus dem Buch gut verstehen und hoffe einfach, das sich der ein oder andere gefährdete Leser darüber nachdenkt ob es wirklich der richtige Weg ist und ob er seine Mitmenschen vor die selbe Situation stellen möchte wie Jeremy das mit seiner Umgebung macht. Ich finde das Leben viel zu wertvoll um es einfach wegzuschmeißen

4buecher

[Statistik] März 2018

Der März ist vorbei und es gab viel zu Lesen zumindest war es für mich ausreichend. Ein Überraschungsbuch wurde von mir nur etwas mehr als angelesen und ein Buch vom Alt-SuB konnte ich auch befreien ^^. Zuwachs gab es allerdings auch und so sinkt der SuB nicht, doch wie immer bin ich sehr zufrieden, denn 9 Bücher mit insgesamt 3003 Seiten (ohne das angelesene Buch) sind doch vollkommen okay.
Das nächste Buch liegt schon hier und ich bin sehr gespannt auf die Geschichte

Gelesen:
Und ich richte ohne Reue von Erasmus Herold {375 Seiten} -> 2 Sterne
Der Beste küsst zum Schluss von Susan Mallery {332 Seiten} -> 4 Sterne
Before you go von Clare Swatman {379 Seiten} -> 5 Sterne
Das silberne Einhorn von Max Kruse {144 Seiten} -> 3 Sterne
Dreamkeeper 1: Akademie der Träume von Joyce Winter {362 Seiten} -> 4 Sterne
Wünsch Dir was 1: Der erste Wächter von Kirsten Storm {307 Seiten} -> 3 Sterne
Götterfunke 3: Verlasse mich nicht von Marah Woolf {449 Seiten} -> 5 Sterne
Together Forever 1: Total verliebt von Monica Murphy {271 Seiten} -> 4 Sterne
Was bleibt sind wir von Jill Santopolo {384 Seiten} -> 3 Sterne

Angelesen:
Wolfswut von Andreas Gößling

Rezensionsexemplare:
Mr Griswolds Bücherjagd von Jennifer Chambliss Bertman
Invisible von Ursula Poznanski & Arno Strobel
Die Verwunschenen von Iris Stobbelaar
Die Unmöglichkeit des Lebens von Robin Stevenson
Was bleibt sind wir von J. Santopolo
Zartbittertod von Elisabeth Herrmann
Götterfunke 3: Verlasse mich nicht von Marah Woolf

Getauscht:
8 Tage im Juni von Brigitte Glaser
Pheromon von Rainer Wekwerth
Von ganzem Herzen Emily von Tanya Byrne
One of us is lying von Karen M. McManus
Die Stadt der verbotenen Träume von Emmi Itäranta
Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück von S. J. Goslee
Der kleine Teeladen zum Glück von Manuela Inusa

Mein aktueller SuB: 322 Bücher