[Gebabbel] Mein Weg abwärts

Das hört sich jetzt so negativ an, aber in dem Punkt ist abwärts gut!!!

Gestern habe ich dieses Bild auf meine sozialen Kanäle gesetzt. Ich war das erste Mal Hosen kaufen seitdem ich abgenommen habe und fand den Erfolg schon immens.

Kaum ein Bild bisher hat so viel Resonanz bekommen wie dieses und es machte mich schon ein wenig stolz. Als die ersten Fragen nach dem „Wie“ kamen habe ich beschlossen meinen Gewichts-Werdegang mal aufzuschreiben. Jeden Abschnitt werde ich in Absätze packen und manchmal auch mit Überschriften versehen. So können die die das Vorher nicht interessiert, direkt zum Ende hüpfen 😉 Will ja keinen Langweilen.

Meine Jugend bis zur dritten Schwangerschaft

Ich war nicht immer dick und war auch kein dickes Kind. Ich hatte mit 17 kurz vor meiner ersten Schwangerschaft eine Hosengröße 36. Ich trug trotzdem schon immer gerne weite Pullis und Sweatshirts doch auch da reichte ein L.
Ich wurde Schwanger und hatte bei der ersten Untersuchung 58 kg bei einer Größe von 164 cm. Meine Zunahme in der Schwangerschaft war normal und am Ende stand dort eine 72. Doch es blieb ein wenig was drauf so dass ich (wenn ich mich jetzt richtig erinnere) bei 64 kg blieb. Ich hatte eine Hosengröße 38 und fühlte mich auch wohl. Ich war erst 18 und war sowieso total Happy über meine Tochter. Gewicht war kein Thema.
Mit 19 wurde ich das zweite Mal schwanger und hatte wieder eine normale Zunahme, nach der Schwangerschaft blieben aber wieder Kilos drauf. Diesmal endete ich bei 72. Hosengröße 38 wurde langsam eng, 40 war da eher die Größe. Das hielt ich auch eine ganze Weile. Bewegung bekommt man durch kleine Kinder genug und so glich sich mein Essen aus. Denn drauf geachtet habe ich immer noch nicht. Cola war schon immer mein Getränk. Süßes gab es nach Lust und Laune.
1997 habe ich mit dem Rauchen aufgehört ich nahm 9 kg zu, das erste Mal machte ich mir Gedanken und zählte Kalorien, aber ich war noch nie ein Mensch der so diszipliniert ist und wog auch nicht alles nach. Die 9 kg gingen aber trotzdem runter. Irgendwann las ich mal das man das Gewicht das man zunimmt durch das Aufhören ganz von alleine wieder verliert. Somit denke ich nicht das ich damals wirklich viel dafür getan habe.
2001 wurde ich wieder schwanger und behielt auch kein Gewicht übrig. 72 kg waren es immer noch und immer noch die 40.

Mit dem Taxi fahren ging es weiter bergauf

Ich begann 2003 als Taxifahrerin zu arbeiten. Zunächst nur Samstags, weil es zeitlich mit den Kids am besten passte. Doch gerade Samstags gibt es auch des öfteren Standzeiten und neben Lesen war Essen mein Zeitvertreib. So stieg das Gewicht stetig an bis über 80 kg. 10 kg waren es in etwa 5 Jahren die ich zunahm. Diät…nee keine Lust, noch fühlte ich mich wohl solange es nicht darum ging neue Klamotten zu kaufen, denn jetzt war ich bei Hosengröße 42-44 angelangt und von der Stange war hier so langsam schwierig. Vor allem auch da meine größte Problemzonen  mein Hintern und meine Beine sind.

Die Trennung ließ die Kilos purzeln

2006 trennte ich mich von dem Vater meiner Kinder  und nahm 16 kg ab. Ich habe dafür nichts getan. Es war eher die Psyche die die Fettzellen fraß und mich so wieder unter 80 kg brachte. Da ich nichts an meiner Ernährung geändert habe konnte es daran zumindest nicht liegen. Ich hatte ein wenig mehr EBwegung weil ich nun kein Auto mehr hatte, aber ich glaube nicht dass das über einem Zeitraum von einem halben Jahr 16 kg macht.

Kennenlernen, wohl fühlen, dick werden

2007 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Das Thema Gewicht gab es irrwitzigerweise recht schnell, denn er sagte mir ziemlich am Anfang schon das er zunimmt wenn er sich wohl fühlt. Bei mir sollte es nicht anders sein. Die Hosen in die ich stolz wieder rein passte konnte ich recht schnell wieder zur Seite legen und neu gekaufte waren auch nicht ewig zum tragen geeignet. Auf der Konfirmation meiner Kleinen meinte eine Bekannte das ich ja jetzt, wo es mir gut ginge, abnehmen könnte, doch genau das war es doch. Für mich galt der Leitspruch Lieber geht es mir gut und ich bin dick, als wenn ich dünn bin und es mir schlecht geht. Abnehmen…Nein Danke. So stiegen die Kilos. Wir besaßen keine Waage somit bekam ich es gar nicht so mit. Wahnsinn wie man etwas ausblenden kann. Ganzkörperspiegel gab es auch nur im Schlafzimmer und so sah ich mich wirklich selten. Doch es gab die bösen Fotos und diese machten mir natürlich immer mal deutlich das ich fett bin. Da ich aber mittlerweile Klamotten bekam und es mir auch sonst gut ging sah ich keinen Grund dieses zu ändern.
2014 starb meine Freundin und es bestätigte mir nur, dass das Leben zu kurz ist um zu verzichten. Es ging weiter wie bisher. Warum sollte ich auch etwas ändern.

2016 ein erstes Nachdenken und der Versuch einer Diät

2016 fingen meine Rückenschmerzen an und nicht nur bei mir, auch Micha plagten sie so stark das er eine Schmerztherapie machte. Natürlich musste abgenommen werden und wir gingen es gemeinsam das erste Mal an. Januar begonnen wir und verzichteten auf alles was wir gerne mochten. Die Pfunde purzelten von 116 kg auf 110 kg doch dann stagnierte es und ich wurde von Woche zu Woche unzufriedener. Warum verzichte ich überhaupt wenn es doch nicht weiter runter geht. Ich weiß nicht mehr genau wann wir abgebrochen haben, aber wir haben uns beide angezickt und beschlossen so geht es nicht weiter. Wir gaben  auf. Kein schöner Gedanke aber wir hatten es versucht und es klappt einfach nicht. Ich war zwar kurzzeitig auf 109.9 kg aber trotzdem es war mühsam.

2017 die Kehrtwende

Die Kilos stiegen bei mir auch wieder. Meine Rückenschmerzen auch und bei Micha motzte nun auch noch das Knie. So dass 2017 wieder der Punkt erreicht war über Diät nachzudenken. Eine OP kam für ihn (von den Ärzten aus) nicht in Frage. Abnehmen sollte den Druck aufs Knie vermindern und somit auch den Schmerz. Also doch wieder abnehmen? Für ihn stand das fest und für mich?!? Auch!!! Er sagte mir ich müsse nicht. Er schafft das auch alleine, doch fand ich es doof alles wie bisher essen zu dürfen und ihm dann was vorzukauen wenn er hier schmacht hat. Ich wollte es probieren. Meine Devise: Wenn es nicht klappt dann eben nicht, aber ein Versuch ist es Wert.

Das Konzept: 

Ich trinke immernoch Cola, aber Papsi Max mit nur 0,1 Kalorien pro 100 ml. Da ich Wasser nicht mag wird es auch nichts anderes werden. Über das Trinken nahm ich so also auch kaum Kalorien auf.
Wir beschlossen uns anzugewöhnen zu Frühstücken, 1-2 Scheiben Brot mit mageren Belag. Mittag wollte ich dieselben Gerichte wie bisher. Mittagessen sollte schmecken, also auch ein Sahnesößchen. Nur kein Nachnehmen und kleinere Portionen. Abends kein Brot dafür Salat, Gemüse oder Obst. Wir wollten nicht wirklich Low Carb, aber es sollte Abends drauf verzichtet werden.
Mein Problem die Süßigkeiten, Puddings. Extra Essen Abends (Reste vom Mittag). All das wurde gestrichen bzw. radikal reduziert. Von Montags bis Samstags darf ich eine Süßigkeit als Nachtisch Mittags. Das ist mal ein kleiner Riegel (Bounty, Snickers Mini zum Beispiel) mal ein Grießpudding. Abends Resteessen gibt es seitdem gar nicht mehr.
Doch bei all dem Verzicht sollte es auch noch einen Cheatday geben. Das war der Sonntag unser Wiegetag. Morgens wiegen und Tagsüber essen worauf wir Lust haben ohne an Gewicht zu denken. Also Schokolade, Chips, Gummibärchen und auch mal Fast Food. All das ist am Sonntag erlaubt.

Der September bis Dezember

Im September haben wir begonnen und von da an habe ich stetig abgenommen und wenn es nur wenige hundert Gramm waren, aber es ging nie bergauf. unser Konzept schien zu funktionieren. Süßes gab es für mich vielleicht noch zwei bis drei mal die Woche als Nachtisch, meistens wollte ich gar nichts. Wir waren schneller satt und der Magen grummelte auch nicht mehr beim schlafen gehen. Wir fühlten uns genauso wohl

Dann kam die Reha

Darüber habe ich auch schon gesondert berichtet (->Link)
Die Reha tat uns beiden gut, aber unser Konzept konnte da nicht funktionieren. Während wir Zuhause erst spät Frühstückten (etwa um 10) und auch spät zu Mittag aßen (etwa um 16 Uhr) waren die Zeiten in der Reha natürlich viel früher und so mussten wir auch Abendbrot essen wenn es uns weiterhin gut gehen sollte. Ich aß morgens eine Scheibe Brot (Toastgröße) mit mageren Belag. Mittags das was die Köche gaben (570 Kalorien)  und Abends wieder ein Brot mit vier bis fünf Gurkenstücken. Doch trotzdem wollten die Pfunde in der ersten Woche nicht purzeln. Ich hatte meine Tage und wie ich annahm war auch der Sport und der damit verbundene Muskelaufbau Schuld. So nahm ich in den drei Wochen nur knapp  drei Kilo ab oder immerhin 3 Kilo und war mittlerweile auf 106 kg. Immerhin eine Gesamtabnahme seit September von 10 kg.

Feiertage bis heute

Fest stand wir wollten auch Zuhause weiter Sport machen. Ergometertraining sprich Fahrrad fahren und Laufband sollte es bei mir sein und im Anschluss Gerätetraining. Insgesamt drei Mal die Woche 1 Stunde Sport um unsere Muskulatur zu stärken und weiterhin Gewicht zu verlieren. Außerdem galt nun für mich Auto stehen lassen und zur Arbeit laufen, wenn das Wetter es zulässt (Klitschnass an der Arbeit ankommen ist auch nicht doll) So meldeten wir uns im Fitnessstudio an und begonnen im neuen Jahr mit dem gewohnten Training.

Die Feiertage habe mir witzigerweise an Gewicht gar nichts gemacht und das obwohl es da nicht bei einem Cheatday blieb. Es stagnierte eine Woche und sonst ging es weiter runter so dass ich nun bei 102,8 kg bin. Meine Hosen sind alle zu groß. Der Gürtel ebenfalls so dass gestern wenigstens eine Hose gekauft werden sollte. Draus geworden sind zwei Jeans, eine neue Trainingshose und zwei Sweatshirts, bei denen ich echt dachte das sie niemals passen. Ich werde langsam schmaler und will den Weg auch weiter gehen. Unter Hundert ist mein erstes Ziel und könnte vielleicht schon im Februar erreicht werden. Dann wäre das nächste Ziel die 44, 42, 40 und so weiter, doch alles mit der Zeit und mit bedacht.

Ein Fazit:
Ganz von alleine Essen wir bewusster. Es werden keine Kalorien gezählt, aber wir achten eher darauf wie viel ein Gericht hat. Wir essen mehr Obst und Gemüse. Kochen frischer. Das alles kam ziemlich von alleine. Wir haben immernoch Spaß am Essen und ich würde Lügen wenn ich nicht manchmal Lust auf etwas bestimmtes hätte…aber hat das nicht jeder? Das kenne ich auch aus der Zeit wo ich noch alles immer gegessen habe. Auch da hatte man die Lust auf etwas. Ich fühle mich nicht eingeschränkt und so liebe Kommentare wie gestern auf Facebook bringen einen ungheimlichen Motivationsschub. Ich will mich bewegen. Rumsitzen macht mich zum Teil auch hibbelig und so werden auch Einkäufe mit Rucksack zu Fuß erledigt wenn es nur wenige Teile sind.

Ich hatte zwei Vorbilder auf die ich wirklich neidisch war als ich deren Erfolg sah. Eine kenne ich nur aus dem Netz, aber es gab Vergleichsfotos, die anderen kannte ich schon seit meiner Jugend und immer als Übergewichtig. Jetzt ist sie rank und schlank und das auch in nicht Mal einem Jahr. Sicher gibt es solche Beispiele auch immer mal in der Presse, doch ist es ja etwas ganz anderes wenn man die Personen kennt. Ich möchte dahin wo meine Bekannte ist. So weit wie möglich runter und ich weiß jetzt das ich es schaffen kann.

Als ich 2016 anfing hat es noch nicht klick gemacht, dieses klick kam 2017 und half mir an mir zu arbeiten.

Jeder der bis hierhin gelesen hat…Danke….Bei Fragen gerne als Kommi oder auch als Email wenn ihr es nicht so öffentlich wollt (Email) ich werde so gut ich kann jede Frage beantworten, doch bin ich der Meinung das es den EINEN Weg nicht gibt, jeder muss seinen Weg finden. Wenn Interesse da ist berichte ich gerne auch weiterhin.

[Zuwachs] KW 3

Diese Woche gab es wieder einiges an Buchpost und es war eine tolle Überraschung dabei.
Seitdem ich nicht mehr so viel Lese frage ich ja auch nicht mehr so viele Bücher bei Verlagen an, das führt wohl auch dazu das ich selten Überraschungspost bekomme, was ich schon ein wenig Schade finde, aber vollkommen verstehen kann. Doch diese Woche hat der Knaur Verlag an mich gedacht und ich bekam das neue Genau Meins Päckchen mit zwei wirklich gut klingenden Büchern und einer XXL Leseprobe. Allesamt erscheinen die Bücher im April und ich freue mich schon auf die unterhaltsamen Stunden, die mir versprochen werden. Das Goodie – ein Kugelschreiber rundet hier das ganze ab und bringt Farbe auf meinen Schreibtisch.
Außerdem gab es ein angefordertes Buch aus dem Blanvalet Verlag und zwei ertauschte Wunschbücher. Zum guten Schluss gab es den Abschluss der Lil´Lu Reihe von marita Sydow Hamann

Solange wir Lügen von E. Lockheart (GT)
Makrönchen, Mord und Mandelduft von Elke Pistor (GT)
Ein Sommer wie Limoneneis von Marie Matisek (RE)
Der Garten der Düfte von Kirsty Manning (RE)
Glück schmeckt nach Popcorn von Marie Adams (RE)
Das Vermächtnis der Lil`Lu (5): Kristin – Die Zeitkapsel von Marita Sydow Hamann (RE)

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.

Die Miss Marple der Konditoren ermittelt auf dem Weihnachtsmarkt.

Annemie Engel liebt drei Dinge in ihrem Leben: Schlager, ihren Kater Belmondo und ihren Beruf als Konditorin. Andere Menschen hingegen mag sie gar nicht. Am liebsten bleibt sie in ihre Backstube und backt Kuchen, Torten und vor allem Plätzchen, die ihr Bruder Harald auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Doch als dieser kurz vor Weihnachten bei einer Explosion schwer verletzt und obendrein des Mordes verdächtigt wird, gerät ihre heile Welt aus den Fugen. Um ein altes Versprechen einzulösen, begibt sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei ahnt sie nicht, welche Gefahren hinter den friedliche Kulissen des Niedelsinger Weihnachtsmarktes auf sie lauern.

Der perfekte Sommer-Roman von der Bestseller-Autorin Marie Matisek und ein Liebes-Roman, der an der schönen Amalfi-Küste spielt.
Marco, erfolgreicher Immobilien-Anwalt, schaut lieber nach vorne als zurück. Er hat eine glanzvolle Karriere gemacht, und für seine Wurzeln, die in Amalfi liegen, bei seiner Familie, die seit Jahrhunderten eine Limonen-Plantage betreibt, interessiert er sich wenig.
Doch dann will seine Frau plötzlich die Scheidung, und sein Vater im fernen Süditalien bricht sich das Bein..
Marcos Weg führt ihn nach Amalfi – widerwillig und nur für kurze Zeit, wie er glaubt.
Es dauert jedoch nicht lange und die zauberhafte Küste sowie das sinnliche Leben Süditaliens nehmen ihn gefangen.
Und dann steht Lisabetta wieder vor ihm, die zauberhafte Liebe seiner Jugend. Kann und will Marco sein Leben noch einmal von Grund auf ändern?

Ein Wohlfühl-Roman für alle Sinne über zwei Frauen, zwei Leben und die Liebe zum Kochen: Lassen Sie sich von Kirsty Manning und ihrer charmanten Heldin Pip Arnet auf eine unvergessliche kulinarische Reise in den „Garten der Düfte“ entführen.

Die Meeresbiologin Pip liebt ihre Heimat Tasmanien, den Duft nach Meer und Eukalyptus, die Weinberge und die regionalen Köstlichkeiten. Und doch zieht es sie in die Ferne. Von Wissensdurst getrieben heuert die Hobbyköchin bei einem spanischen Spitzengastronom an. Im Gepäck hat Pip wenig mehr als ihre Leidenschaft für vorzügliches Essen und das mittelalterliche Rezepte-Büchlein einer gewissen Artemisia, das sie in einem alten Kupfertopf entdeckt hat. Wer war die geheimnisvolle Frau, die mit großem Einfallsreichtum solch köstliche Rezepte niedergeschrieben hat? Und was ist aus Artemisias Liebe zu ihrem italienischen Gewürzhändler geworden?
Von den windumtosten Stränden Tasmaniens führt Pips Reise ins Baskenland, auf ein Weingut in der Toskana und in die Brasserien von Paris, bis sie in dem verwunschenen Garten eines französischen Klosters auf die Spur von Artemisa trifft …

„Lässt Ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen!“ Australian Women’s Weekly

Vorhang auf für einen wunderbaren Roman über Glück, zweite Chancen und ganz viel Kino!

Martha führt ein kleines, aber renommiertes Programmkino – in dem sich allerlei Intellektuelle, Filmkritiker und Cineasten tummeln. Wie die meisten ihrer Gäste glaubt sie nicht an Happy Ends. Die gibt es im echten Leben schließlich auch nicht. Als ihre Mitarbeiterin und beste Freundin Susanna schwanger wird und der Liebe wegen wegzieht, gibt sie dem jungen Filmstudenten Erik eine Chance. Doch schon bald treibt er sie mit seinem Optimismus in den Wahnsinn. Er arbeitet nicht nur hinter den Kulissen an seinem Gute-Laune-Debüt, sondern möchte Martha auch noch davon überzeugen, dass das große Glück auch jenseits der Leinwand möglich ist …

Kristin hat in ihrem jungen Leben schon einige Schicksalsschläge und Veränderungen ertragen müssen. Und nun droht ihrer Welt durch die machthungrige Oberschicht die völlige Versklavung. Sie schließt sich den Rebellen an, doch dann geschieht etwas, das Kristins Leben ein weiteres Mal für immer verändert.
Sie wird in ein anderes Universum gezogen und versteht bald, dass Großes am Werk ist – auf allen Welten in allen Universen. Und Kristin spielt in diesem großen Ganzen eine wesentlich wichtigere Rolle, als ihr lieb ist.

Fünfter und letzter Band der Reihe „Das Vermächtnis der Lil`Lu“.

Dieser 5. Band der „Das Vermächtnis der Lil`Lu“-Reihe kann auch unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden, da die Geschichten der einzelnen vier Frauen dieser Reihe (Lovisa, Emilie, Danniella, Kristin) in sich abgeschlossen sind. Doch da dies der letzte Band ist, in dem die vier Frauen letztendlich ihr Schicksal erfüllen, wird empfohlen, erst die anderen Bücher der Reihe zu lesen, um ein ganzes Bild zu bekommen.

[Rezension] Daniela & Tobias Gronau – Das grosse Mix Backbuch

 Daniela & Tobias Gronau
Das grosse Mix Backbuch
ISBN 978-3-517-09623-0
Hardcover
19,99 €
Erschienen bei Südwest Verlag

Inhalt:
Über 100 Backrezepte in einem Buch vereint findet der Leser und Bäcker wenn er die Seiten durchblättert. Allesamt für den Thermomix geschrieben und mit großer Geling-Garantie. Egal ob es Brot, Brötchen, Kuchen oder Gebäck ist. hier wird gewiss jeder etwas finden.

Meine Meinung:
Seit Weihnachten besitze ich einen Monsieur Couisine, für die die nicht wissen was es ist – Es ist eine Küchenmaschine wie der Thermomix, nur wesentlich günstiger und etwas abgespeckter. (Wenn Interesse besteht schreibe ich dazu mal einen gesonderten Bericht) Seitdem möchte ich natürlich so viel wie möglich in dem Gerät machen und bin regelrecht süchtig nach neuen Rezepten. In diesem Buch fand ich schon jede Menge toller Backrezepte und habe auch schon zwei getestet.

Zum Einen gab es das Knoblauchbaguette. Hefeteig war mir bisher ein Graus und gelang so gut wie nie, weswegen ich einen großen Bogen drum machte. Hier wurde alles so gut erklärt das ich mich traute. Von dem Ergebnis war nicht nur ich begeistert, sondern auch unsere Gäste.
Das andere war ein Weißbrot, wieder ein Hefeteig. Es war sehr sehr langwierig es zu backen und ein wenig fehlen mir schnelle Rezepte mit Hefe, doch schmeckte es so gut das sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt hat.

 

Doch nicht nur beim Praxistest begeisterte mich dieses Backbuch. Es gibt eine tolle Einleitung für Thermomix Nutzer mit sämtlichen Erklärungen. Was wie und warum genutzt wird. Das Vorwort der Autoren hätte ich nun nicht gebraucht, doch macht es das Buch persönlicher. Weiter geht es mit Infos zum Backen mit dem Thermomix und mit Hilfe beim Backen in dem auch das Gerät erklärt wird. So sind die ersten 15 Seiten fast überflüssig, wenn man wie ich ein anderes Gerät nutzt, aber durchaus trotzdem interessant. Alles ist verständlich erklärt, was ja bei Rezepte mit das Wichtigste ist.

Auf Seite 16 geht es dann mit den Backrezepten los. Grundteige, Kuchen & Torten. Süßes Gebäck, Weihnachtsbäckerei, Herzhaftes Gebäck, Brot & Brötchen und Backmischungen sind aufgeführt. Es fehlt hier wirklich an nichts. Am Ende zeigt ein Register alphabetisch sortiert was man wo findet. Alles wird mit Bildern ergänzt, so weiß man wie das Ergebnis aussehen soll.

Ich muss sagen das ich gerne zu diesem Buch greife und mir schon einige Brote und Brötchen raus gesucht habe. Alles andere wird gewiss auch noch getestet, doch süßes gibt es bei uns momentan eher seltener.

Das grosse Mix Backbuch hat wirklich viele Rezepte und Grundlagen vereint und überzeugt mich rechtlos. Ich freue mich auf weitere Praxistests und auf die nächsten Bücher

[Neues im] Februar 2018

Der Februar naht und damit auch mein Geburtstag. Im seltensten Fall bekomme ich Bücher zu Geburtstag und diesmal habe ich auch andere Wünsche die ich mir viel lieber erfüllen möchte 😉 Jedoch hindert es mich nicht daran meine Wunschliste wachsen zu lassen

Dreamkeaper – Akademie der Träume von Joyce Winter (Oetinger)
Der Beste küsst zum Schluss von Susan Mallery (mtb)
Before you go – Der letzte Tag mit dir von Claire Swatman (Blanvalet)
Ethan und die Schwerelosigkeit des Glück von Antonia Hayes (Blanvalet)

Liebe & der erste Blick von Josh Sundquist (Fischer)
Die Chocolaterie der Träume von Manuela Inusa (Blanvalet)
Everless – Zeit der Liebe von Sara Holland (Oetinger)
Nevermore – Fluch und Wunder von Jessica Townsend (Dressler)
Mädchen versenken von Mel Wallis de Vries (One)

Mr Grisworlds Bücherjagd von Jennifer Chambliss (Mixtvision)

[Zuwachs] KW 2

Diese Woche kommt der Zuwachspost sogar erst Dienstags. Irgendwie muss ich erst wieder rein finden in all die Aufgaben, neben dem Training, der süßen Enkelmaus und dem Lesen. Doch das wird langsam und dann steigert sich auch wieder der Buchverbrauch. Damit er nie versiegt gibt es auch wieder neue Bücher. Zum einen Rezensionsexemplare für das Buchmagazin und auch ein Wunschbuch und etwas ertauschtes. Einige Bücher dürften bald auch eintrudeln, da ich momentan doch recht fleißig bei Lovelybooks am tauschen bin. Ich kann es einfach nicht lassen. Die Wunschliste schrumpft trotzdem nicht. Morgen könnt ihr Euch auf meine Must Haves im Februar freuen ^^

Du & Ich – Best friends for never von Hilary T. Smith (GT)
The Fourth Monkey – Geboren um zu töten von J.D. Barker (RE)
Unter der Sonne nur wir von Robin Lyall (GT)
Grimms-Märchen-Krimis von Alexander Gruber (RE)

Die meisten Geschichten erzählen von großen, ungewöhnlichen Freundschaften. Von Freunden, die durch dick und dünn gehen und sich niemals im Stich lassen. Hilary Smith erzählt eine Freundschaftsgeschichte mal ganz anders: Denn kann das Ende einer Freundschaft nicht auch ein Beginn sein?

Annabeth und Noe. Noe und Annabeth. So war es schon immer. Gemeinsam schmiedeten sie Pläne für die Studentenzeit in Paris. Sie würden einen Goldfisch besitzen, die Nächte durchquatschen und lauter wilde Partys feiern. Als sich die Schulzeit dem Ende nähert, ist Annabeth daher bereit – bereit für alles. Für eine gemeinsame Zukunft mit ihrer besten Freundin. Doch plötzlich ändert Noe ihre Pläne. Es gibt einen Jungen an ihrer Seite, eine andere Universität ist im Gespräch und die gemeinsamen Nachmittage finden immer seltener statt. Die Freundschaft erscheint wie ein alter Lieblingspulli: ehemals heiß und innig geliebt, jetzt kratzig und viel zu eng. Annabeth muss sich fragen, ob sie bereit ist, Noe aufzugeben, um der Mensch zu werden, der sie wirklich sein will.

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht …

Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt …

Bloß weg von ihrem untreuen Ex-Freund in Deutschland! Nach dem Abi hilft Nele in einer Tierauffangstation in Afrika. Nie hätte sie gedacht, dass sie sich ausgerechnet am Ende der Welt neu verlieben würde – und dann auch noch in zwei Typen gleichzeitig. Der charmante Sasha sorgt für kribbelige Flirts, die Neles Alltag versüßen. Doch eigentlich ist es der geheimnisvolle Wildhüter Jake, der ihr schlaflose Nächte beschert. Für wen soll sie sich bloß entscheiden?

Märchen-Krimis? Was ist das denn? Mord und Totschlag, Raub und Diebstahl, Lüge und Betrug im Märchen? Gibt es das wirklich? Alexander Gruber hat ermittelt: Zweihundert Märchen haben die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm gesammelt: Erzählungen von Menschen, aus ihrem Leben und aus ihrer Welt. Wollen sie wahr sein und das wollen sie scheuen sie vor der Realität nicht zurück und nicht vor dem Bösen. So trifft der Leser auf skrupellose Raubmörder oder Stiefmütter, die sich ungeliebter Kinder entledigen und sieht dem kaltblütigen Frauenmörder »Blaubart« ins Auge, aber die Grimms machen es dabei spannend: der Mörder wetzt in der Vorhalle schon sein Messer, und seine jüngste Frau ruft verzweifelt aus dem Fenster nach ihren Brüdern …

Märchen-Krimis sind echte Krimis, ihre Schule gewissermaßen, und sind echte Märchen: mitleidend, versöhnlich, gerecht.

[Rezension] Lauren Layne – Gut geplant ist halb verliebt

 Lauren Layne
Gut geplant ist halb verliebt
Band 2

ISBN 978-3-95649-775-9
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Sonia Savic
Erschienen bei MIRA Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Heather hatte schon als Kind ziemlich gute Vorstellungen davon was sie werden und wo sie leben möchte. Sie hat all dies fast erreicht. Sie lebt ihren Traum in New York und ist kurz davor Hochzeitsplanerin zu werden, aber nur wenn der Nachbar aus 4A nicht jede Nacht so einen Radau mit seiner Musik macht. Dem wird sie erst einmal die Meinung sagen. Schließlich muss sie am nächsten Morgen ausgeschlafen sein. Doch anstatt sich ihr zu fügen, küsst er sie einfach und auch wenn er Feind Nummer 1 ist geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Roman der Reihe rund um die Hochzeitsagentur und ich habe das Buch noch mehr geliebt wie den ersten Teil.

Dieser Teil kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Weil es ansich eine eigene Geschichte ist. Nur mit dem selben Arbeitshintergrund. Doch würde ich es empfehlen den ersten Band zuerst zu lesen, denn er ist gut und man lernt die anderen Kollegen und die Geschichte von Brooke kennen.

Der Schreibstil ist auch hier wieder locker und leicht zu lesen. Diese Reibereien von Heather und Josh sind genau das was ich mag und was dieses Buch wirklich gut machen. Gegensätze ziehen sich an und hier ist dieser Spruch Programm. Beim letzten Band hatte ich ein wenig bemängelt das manches nur im Hintergrund geschieht, hier gibt es diese Kritik gar nicht. Alles wird besprochen und geklärt. Es bleiben keine Fragen mehr offen und man kann sich am Ende gewiss noch auf einen weiteren Band freuen. Schließlich gibt es da noch eine Chefin.

Heather weiß genau was sie will, das macht sie für mich zu einer bewundernswerten Person. Allerdings ist sie manches Mal vielleicht auch ein wenig zu selbstkritisch. Sie wirkt manches Mal etwas steif, jedoch nicht unsympathisch.
Josh hat aus seiner Vergangenheit sein Päckchen zu tragen und misst dieser einfach zu viel bei. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, doch das muss er erst einmal lernen. Josh ist ein Mann mit Ängsten, doch zeigt er diese nicht bzw. kaum und lebt so nur vor sich hin. Ohne Ziel und ohne viel Freude. Bis Heather kommt. Man merkt das sie etwas aus ihm raus kitzeln kann und ihn auch aus seinem komischen Leben holt. Josh denkt wieder darüber nach was werden soll. Das alleine ist schon ein großer Fortschritt.

Am Ende freue ich mich auf einen nächsten Band und hoffe das er auch kommen wird. Mich würde brennend interessieren wie es mit den Belles weiter geht und ob auch die steife Alexis endlich ihr Glück findet. Für dieses Mal bin ich aber restlos zufrieden und kann diesen Liebesroman jedem empfehlen, der Lieberomane  und eine besondere Art Humor gerne mag.