[Rezension] Kathrin Lange – Die Fabelmacht-Chroniken 1: Flammende Zeichen

 Kathrin Lange
Die Fabelmacht-Chroniken 1: Flammende Zeichen
Band 1

ISBN 978-3-401-60339-1
Hardcover
18,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Arena Verlag

Inhalt:
Mila hat sich mit ihrer Mutter gestritten und ist auf dem Weg nach Paris. Dort möchte sie heraus finden warum ihr Vater und ihr Bruder vor ihrer Geburt gestorben sind und warum ihre Mutter so allergisch auf diese Stadt reagiert. In Paris trifft sie auf Nicholas der ihrem Nicholas aus ihren Geschichten ähnlich sieht aber wohl nicht so liebenswert scheint. Sie ahnt nicht das sie die Fabelmacht besitzt, eine uralte Gabe deren Besitzer Geschichten schreiben die wahr werden. Nicholas musste das schon leidvoll erfahren.

Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Kathrin Lange sehr gerne. Sowohl die Jugendbücher wie auch ihre Thriller. Bisher konnte sie mich fast jedes Mal in ihren Bann ziehen. Die Geschichte der Fabelmacht Chroniken klang interessant und machte mich neugierig.

Es war für mich kaum verwunderlich das ich mich im Buch sofort wohl fühlte. Ich brauchte keine Eingewöhnung und war direkt Zuhause. Die Geschichte baut sich langsam auf und entfacht erst die Neugier des Lesers. So kommen viele Fragen auf, die fast alle am Ende auch beantwortet werden.
Durch den Plot mit der umgeschriebenen Wirklichkeit gibt es einiges an Potenzial das auch komplett ausgenutzt wurde. Es gab einige Überraschungen die für eine enorme Spannung sorgten. Langeweile gibt es hier nicht. Alles ist sehr flüssig und fesselnd erzählt.

Die Figuren sind schön und mit viel Charakter beschrieben.
Mila konnte ich vollends verstehen. Sowohl was das Wissen wollen wie ihr Vater und ihr Bruder gestorben sind, und was die Fahrt nach Paris angeht. Die Überraschung über die Gabe ist glaubwürdig und sorgt dafür das diese Figur rundum perfekt für diese Geschichte ist.
Nicholas ist der Gegenpart und nicht so sympathisch wie Mila denkt. Ganz im Gegenteil, er scheint ein ganz schöner Rowdie zu sein. Doch dadurch das man als Leser beide Seiten mitbekommt, kann man ihn gut verstehen und empfindet Sympathie.
Eric und Isabelle sind weitere Figuren die große Rollen in der Geschichte haben und wenn es nur dafür ist das sie Mila beistehen. Die Dreiecksgeschichte Eric, Nicholas, Mila ist nicht ganz so schlimm wie man befürchten könnte. Bringt aber natürlich noch mehr Spannung rein.
Es gibt viele Figuren die eine Rolle spielen. manche Figur ist recht klar, bei anderen ist die Rolle eher geheimnisvoll.

Da dieses Buch der erste Band ist endet es mit einem Cliffhanger, den ich mutig finde und so nicht erwartet hätte. Ich bin sehr gespannt wie es im nächsten Band weiter geht.

[Rezension] Alana Falk – Das Herz der Quelle 1: Sternensturm

 Alana Falk
Das Herz der Quelle 1: Sternensturm
Band 1

ISBN 978-3-401-60290-5
Hardcover
16,99 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Arena

Inhalt:
Juliana sehnt den Moment herbei an dem sie endlich ihre Quelle bekommt. Jeder Magier bekommt eine um zaubern zu können, doch für Liliana wurde bisher keine gefunden. Als es endlich soweit ist ist es ausgerechnet Chris der ihr zugeteilt wird, der Junge, der renitent und aufsässig ist und Liliana scheinbar ohne Grund hasst.
Doch Liliana hat nicht viel Zeit um sein Vertrauen zu gewinnen, denn die nächste Katastrophe ist im anrollen und sie kann sie nur mit Chris abwenden…

Meine Meinung:
Sternensturm war in letzter Zeit auf vielen Blogs zu sehen und ich wurde immer neugieriger auf diese Geschichte in der es um Magier und das Zaubern geht.

Der Rückentext behandelt nur eine Seite der Geschichte, denn zu Beginn erlebt man zwei Sichtweisen. Hier rein zu finden ist erst einmal nicht so einfach und fiel mir bei Liliana viel leichter. Ich wartete darauf das die Geschichte mich packt. Die Spannung war zwar hier und da vorhanden, aber noch nicht so gleichmäßig, dass mich die Geschichte so richtig fesselte. Auch weil der Sichtwechsel Kapitelweise geschah und ich immer, wenn ich mich an eine Person gewöhnt hatte, wieder raus gerissen wurde. Irgendwann ging das aber. Entweder habe ich mich dran gewöhnt oder es änderte sich Anderes.
Etwa ab dem zweiten Viertel der Geschichte war auch ich in ihren Bann gezogen und las selbst beim Sport auf dem Ergometer.

Die Figuren sind schwer zu beschreiben wenn man nicht zu viel Spannung nehmen will. Deswegen gehe ich auch nur auf Liliana und Chris ein.
Liliana ist ganz aufgeregt aber auch ängstlich was ihre Verbindung mit der Quelle betrifft. Chris wäre nicht ihre Wunsch-Quelle gewesen und doch stellt es sich als Glücksfall heraus. Sie ist dem Rat treu und vertraut ihm blind. Zu Beginn denkt sie nur selten selber nach und richtet sich eher nach Gesetzen und dem was andere sagen. Doch dann gibt es eine Wende und sie wird mir sympathischer. Von dem Moment an, denkt sie selber nach und merkt wie viel sie schon falsch gemacht hat.
Chris ist irgendwie direkt negativ behaftet. Er macht einen unsympathischen Eindruck der sich auch bis zum Ende hin nur geringfügig bessert. So richtig lernt man ihn nicht kennen. Dafür spielt er aber auch zu wenig eine Rolle auch wenn er für die Geschichte immens wichtig ist.

Am Ende bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band. Sternensturm war für mich ein Buch das mich nicht direkt für sich gewinnen konnte, aber bei dem es sich auf jeden Fall lohnte durchzuhalten um dann mit einer interessanten Geschichte, Spannung und überraschenden Wendungen zu punkten.

4buecher

 

[Rezension] Kerstin Gier – Smaragdgrün

Kerstin Gier
Smaragdgrün
ISBN 978-3-401-06348-5
Gebundene Ausgabe
18,95 €
Erschienen bei Arena

Rückentext:
Was tut man, wenn einem das Herz gebrochen wurde? Richtig, man telefoniert mit der besten Freundin, isst Schokolade und suhlt sich wochenlang im Unglück. Dumm nur, dass Gwendolyn, Zeitreisende wider Willen, ihre Energie für ganz andere Dinge braucht: zum Überleben zum Beispiel. denn die Fäden, die der zwielichtige Graf von Saint Germain in der Vergangenheit gesponnen hat, ziehen sich nun auch in der Gegenwart zu einem gefährlichen Netz zusammen. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, müssen Gwendolyn und Gideon – Liebeskummer hin oder her – nicht nur auf einem rauschenden Ball im 17. Jahrhundert zusammen Menuett tanzen, sondern sich in jeder Zeit kopfüber ins Abenteuer stürzen…
Inhalt:
Gwendolyn ist zutiefst traurig und enttäuscht das Gideon ihr seine Verliebtheit nur vorgespielt hat um sie besser beeinflussen zu können. Sie heult sich stundenlang bei Leslie ihrer Freundin aus. Währenddessen hat Xemerius der kleine Wasserspeier schon die Wände nach dem Versteck abgesucht um etwas zu finden das Gwens Großvater für sie versteckt haben könnte. Er hat eine Kiste gefunden, die aber leider eingemauert ist. Sie werden von Mr. Bernhard überrascht bei der Überlegung wie sie dran kommen könnten. Er wusste von der Kiste und schlägt vor sie mit Hammer und Meisel Abends wenn die Tante und Großmutter weg ist, aus der Mauer zu holen…
Meine Meinung:
Da sich alles wiederholen würde was ich über Smaragdgrün berichten würde, nutze ich den letzten Teil der Trilogie um eine Zusammenfassung eben über die Trilogie zu schreiben. Witzigerweise hatte ich jedes der Bücher schneller durch, obwohl die Bücher ja immer dicker werden. Vielleicht weil ich wissen wollte wie nun alles ausgeht. Ich habe keinerlei Fehler entdecken können, passiert ja schon mal das irgendwas nicht passt von einem zum anderen Teil, aber nicht bei dieser Trilogie. Die Spannung steigerte sich stetig und war zum Schluss kaum noch zum Aushalten. Es war zwar zeitweise recht verworren, aber nicht so sehr das man gar keine Chance hätte durchzusteigen. Es war Liebesroman und Fantasy zugleich und brachte mit Xemerius trockenen Sprüchen so einiges an Witz rein. Ein… nein… drei wirklich Klasse Bücher die ich jedem ans Herz legen kann der dieses Genre mag!!!!

[Rezension] Kerstin Gier – Saphirblau

Kerstin Gier
Saphirblau
ISBN 978-3-401-06347-8
Gebundene Ausgabe
15,95 €
Erschienen bei Arena

Rückentext:
Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!
Inhalt:
Gwendolyn und Gideon landen wieder im hier und jetzt küssenderweise. Gwendolyn wird aufgeschreckt von einer Stimme, die wisch rausstellt zu einem Wasserspeier gehört, den nur sie sehen und hören kann. Sie versucht ihn auf dem Weg nach draußen zu ignorieren, aber der kleine Kerl bleibt Hartnäckig und folgt ihr auch zum Temple. Dort wollen Gwen und Gideon den anderen berichten was vorgefallen ist, oder eher Gideon will berichten Gwen soll besser nichts sagen um sich nicht zu verplappern. Auch der Rat, der einberufen wurde ist eher der Meinung das Gwen diejenige sein könnte die die ganze Mission verraten könnte und so hören sie sie kurz an und schicken sie aber dann raus…Gwendolyn gefällt das gar nicht kann aber nicht wirklich etwas dagegen tun und beugt sich.
Meine Meinung:
Das Abenteuer Zeitreise geht weiter und eigentlich gibt es nicht viel zu sagen was ich nicht schon bei Rubinrot erwähnt hätte. Der Plot geht nahtlos weiter so dass es ein MUSS ist die Trilogie bei Rubinrot anzufangen. Dann erst kann man so richtig eintauchen und erlebt mit Saphirblau den vorläufigen Höhepunkt, denn spannender kann es kaum sein. Es ist eben nicht nur eine Liebesgeschichte sondern auch ein großes Abenteuer, das viele Fragen aufwirft die auch jetzt noch nicht beantwortet werden. Das heißt Smaragdgrün ist ebenfalls ein Must have und ich habe das Glück das es schon hier liegt *freu* aber ich kann wirklich jeden verstehen der immer nach Erscheinen der Bücher gelesen hat und dann wieder warten musste bis es weiter geht. Es ist kaum zum Aushalten.

[Rezension] Kerstin Gier – Rubinrot

Kerstin Gier
Rubinrot
ISBN 978-3-401-06334-8
Gebundene Ausgabe
14,95
Erschienen bei Arena

Rückentext:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. denn das macht die Sache erst recht kompliziert.
Inhalt:
Gwendolyn ist 16 wohnt in London mit ihrer Mutter im Haus ihrer Oma und hat eine Cousine: Charlotte. Charlotte ist in dem Alter wo sich das Gen bemerkbar machen soll das sie in die Vergangenheit springen lässt. Sie wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet mit Fechtkursen usw. damit sie sich in der Vergangenheit auch zurecht findet. Als Charlotte dann schwindelig wird, denkt die ganze Familie nun ist es soweit, aber auch Gwendolyn wird schwindelig und während die Mutter und Oma von Charlotte ein Aufhebens um ihre Person machen und wegfahren um alles notwendige in die Wege zu leiten. Springt Gwendolyn. Das kann aber doch gar nicht sein. Sie ist so verwirrt darüber, denn es fängt schon damit an das sie eigentlich am falschen Tag geboren ist um zu springen…oder ist sie doch diejenige mit dem Zeitreise Gen?
Meine Meinung:
Ich finde es immer etwas schwer das erste Buch einer Trilogie zu rezensieren, noch schwerer wird es dann wenn ich die Folgebücher gelesen habe, denn Sachen wie Schreibstil und Ausarbeitung der Figuren und meine Meinung zum Plot habe ich dann ja schon mal geschrieben. Beim ersten Buch merkt man immer, so habe ich es für mich fest gestellt, dass das Buch auf die nächsten hin arbeitet. So war es auch bei Rubinrot. Die Geschichte dreht sich um die Zeitreise und ein Geheimnis, was wohl nur wenige kennen. Sie steigert sich bis zum Schluss, lernt man am Anfang erstmal nur Figuren und Gegebenheiten kennen und bekommt Hintergrundwissen, geht es zum Schluss doch schon eher ans Eingemachte. Das ist aber kein Nachteil sondern hat zur Folge das man natürlich den nächsten Band auch lesen möchte (vielleicht doch ein Nachteil wenn man auf den nächsten Teil länger wartet, da ich erst so spät die Trilogie lese habe ich alle Bände hier,). Der Schreibstil ist flüssig und jugendlich leicht, es ist ja auch ein Jugendbuch und verschreckt denke ich noch nicht mal faulere Leser. Der Plot ist sehr interessant wer wünscht sich nicht in der Zeit reisen zu können und so auch seine Vorfahren kennen zu lernen?!? Besonders erwähnen möchte ich das Personenregister, das so ein wenig bei den Personen aus Vergangenheit und Zukunft weiter hilft, aber ich brauchte es nicht und kam auch so ganz gut klar. Und auch die Einleitungen in Form von Zitaten unter anderem aus dem Buch Die Chroniken der Wächter, oder Berichte über Ereignisse der jeweiligen Zeit. Das alles hilft sich gut zwischen Vergangenheit und Zukunft zurecht zu finden.
Für mich eine kurzweilige Unterhaltung, aber das liegt wohl daran das es ein gutes Jugendbuch ist, die habe ich meistens schnell durch ;-)