[Gastrezension] Sven Koch – Dünentod

Wiedermal gibt es eine Gastrezension. Diesmal von der lieben Sabine von Das Niliversum. Diesmal ist es Dünentod von Sven Koch was mich unerwartet erreichte. Der erste Band war schon nicht ganz so meins und auch beim anlesen merkte ich das wir keine Freunde werden. So konnte ich Sabine eine Freude machen.

Sven Koch
Dünentod
ISBN 978-3-426-51441-2
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Volksfest in Wilhelmshaven und mittendrin die weiblichen Anteile der „Fantastic Four“, wie Tjark Wolf sie genannt hat, Femke und Ceylan, Polizeibeamtinnen in privater Entspannungsmission. Doch wird dies Ceylan zum Verhängnis. Im Gewühl jagt ihr jemand ganz geschickt ein Messer in den Leib und verschwindet unerkannt. Sie kämpft nun um ihr Leben, unterstützt von Ärzten im Krankenhaus. Doch, wer steckt dahinter?

Und welche Rolle spielt ein gruseliger Mann, ohne Fingerabdrücke, der sich selbst Charon nennt, der Fährmann, der in der Sage Leute über den Styx geleitet?

Femke wünscht sich Hilfe, doch von welcher Seite? Tjark ist untergetaucht, hat sich eine Auszeit genommen um zu – man glaubt es kaum – zu malen! Doch sie greift zu einer List und lockt ihn damit. Denn Tjark kann nicht aus seiner Haut, er ist ein Polizist, durch und durch, spürt das Böse auf und kann sich nicht dagegen wehren, dass er ebenjenes zur Strecke bringen will und muss.

Wird es den Fantastic Four gelingen, Charon aufzuhalten und herauszufinden, was seine Beweggründe sind und nicht zu vergessen muss geklärt werden, wer Ceylan nach dem Leben trachtet. Verdächtigungen und Verstrickungen gibt es genügend, doch welche Spur führt zum Täter. Das zu klären muss binnen kürzester Zeit geschehen, denn wie immer ist auch ein politischer Hintergrund nicht weit weg und übt Druck aus. Druck, der die Ermittlungen und Beziehungen noch erschwert. Wen kümmern da schon private Belange, die die Ermittler auch noch mit sich herumtragen…

Sabines Meinung:
Der Fährmann

Dass mir dieses Buch so zeitnah nach dem Lesen des 1. Bandes in die Hände fiel, das war Schicksal! Die Figuren waren mir noch sehr präsent, ich hatte noch die Vorstellungen genau vor Augen, die Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit…. Und so bin ich Natalie von www.mem-o-ries.de sehr dankbar, dass sie dieses Buch für eine Gastrezension vergab und ich die Glückliche war!

Gleich zu Beginn lernte ich den sehr seltsam anmutenden, ja schon fast krankhaften Fährliebhaber kennen, der noch bei seinen Eltern wohnt und Fähren liebt. Aber auf eine wirklich sehr kranke Art und Weise und es war klar, der kann nur was fieses im Schilde führen. Es ist kein Geheimnis, dass er einen ganz großen Auftritt plant, aus seinem kümmerlichen Dasein herausplatzen will und einmal eine ganz große Nummer sein will. Dazu nimmt er den Namen Charon an. Wohlwissend, welche Bedeutung diese Figur in der Sagenwelt hat.

Diese Figur ist wirklich ziemlich gruselig, für meine Begriffe entschieden zu deutlich beschreiben (herzlichen Dank, lieber Sven Koch!), man möchte ihn gar nicht sehen, aber wenn man mit einer guten, lebhaften Phantasie gestraft ist, dann kann man sich dem leider nicht entziehen. Und so hat man die weiteren Geschehnisse –leider- sehr sehr deutlich vor Augen und fiebert schon sehr mit! Den Zeitdruck spürt man und auch den ganzen anderen Druck, durch Kompetenzgerangel, politische Verquickungen, alles das, was die Polizeiarbeit bestimmt nicht gerade leichter macht.

Und man leidet mit, kann gar nicht fassen, was der wirklich sympathischen Ceylan da widerfährt und vor allem möchte man Femke beistehen. Da schlägt sie schon einen neuen Lebensweg ein, geht weg aus dem kleinen Werlesiel und dann so was! Und natürlich möchte man ihr die Selbstvorwürfe nehmen.

Und Tjark Wolf…den möchte man eigentlich gern mal durchschütteln! Eigentlich hat er da eine tolle Frau und ein tolles Team und was macht der Gutste? Nimmt sich eine Auszeit. Unfassbar! Er ist die Diva des ganzen Gespanns und ich denke, das wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass er mit seiner unkontrollierten inneren Wut einiges gefährdet und ausbremst.

Bei aller Begeisterung, irgendwas fehlte mir aber im Gegensatz zum 1. Band und ich kann nicht genau benennen, was es nun war. Die Seiten flogen auch hier an mir vorbei und hätte ich nicht arbeiten müssen, hätte ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen. Aber vielleicht war es die Tatsache, dass hier zuviel auf persönliches Wert gelegt wurde, oder vielleicht auch, dass eigentlich zwei Fälle gleichzeitig den Leser und die Ermittler beschäftigen. Ich kanns halt nicht an einem bestimmten Punkt festmachen. Aber da ich den direkten Vergleich nun mal zum ersten, für mich wirklich hervorragenden 1. Teil habe, gibt’s hier einen Stern/Nilpferd/Punkt Abzug. Ein bisschen Luft nach oben für das, was da noch auf die „Fantastic Four“ zukommt, muss sein und sollte auch sein. Zumindest würde ich mir wünschen, dass es einen weiteren Dünen-Fall gibt!

Fazit:
Krimi mit einem wirklich gruseligen Bösewicht, allerdings mit klitzekleinen Schwächen im Gegensatz zum ersten Teil, aber trotzdem dem Wunsch, die Figuren auf ihrem Weg weiter zu begleiten!

4buecher

[Gastrezension] Lisa Jackson – Tödliche Spur

Der Verlag hat mich mal wieder überrascht und hat mir Tödliche Spur von Lisa Jackson geschickt. Leider gefielen mir die Bücher von Lisa Jackson nicht alle so dass ich sie zum Teil sogar abgebrochen habe. Aber es hätte ja anders sein können. Doch das wurde es nicht, denn leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich begeistern und so suchte ich mir jemand der es rezensieren mag.

Die Wahl fiel auf Nicole vom Blog About Books. Leider ist auch sie nur sehr wenig begeistert, aber so haben wir es wenigstens versucht ;-)

Lisa Jackson
Tödliche Spur
ISBN 978-3-426-51405-4
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
(lt. Verlag)
Weihnachtsabend auf Church Island, einer kleinen Insel vor der Küste Washingtons. Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Da er zuletzt am Bootsanleger gesehen wurde, wird ein tragischer Unfall vermutet. Nur seine Mutter Ava will das nicht glauben, sie erleidet einen Zusammenbruch und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Zwei Jahre später darf Ava nach Hause – und fühlt sich dort seltsam fremd. Sie beschließt, sich auf die Suche nach Spuren zu begeben. Niemals hat sie an die Geschichte des tragischen Unfalls geglaubt, die man ihr immer über das Verschwinden ihres Sohnes erzählt hat. Auf ihrer Suche gerät sie in ein bizarres Netz aus Lügen und Intrigen, Rache und Hass.

Nicoles Meinung:
Als Ava wieder zu Hause auf Church Island ist, geschehen merkwürdige Dinge, die die labile Frau an ihrem Verstand zweifeln lassen, denn sie wurde gerade eh erst aus der Psychiatrie entlassen, in der sie nach dem Verschwinden ihres Sohnes zwei Jahre lang verweilen musste. Ava ist sich nicht sicher, ob sie sich die Hilferufe ihres verschollenen Sohnes nur einbildet oder ob sie diese tatsächlich hört. Ava ist jedenfalls überzeugt, dass ihr Sohn noch lebt und versucht herauszufinden, was vor zwei Jahren wirklich geschehen ist…

Die Handlung des Buches hörte sich wirklich sehr, sehr spannend und interessant an, weswegen ich es auch gerne lesen wollte. Der Einstieg ins Buch erwies sich allerdings schon als ein wenig holprig und war auch etwas verwirrend, denn tatsächlich musste ich erst einmal 150 Seiten lang überlegen, was überhaupt passiert ist und was nun kommen könnte. Nach einem sehr langen Einstieg war ich dann allerdings doch irgendwann in der Geschichte drin, was allerdings leider nicht bedeutet, dass es spannend wurde.

Ava ist eigentlich eine sehr interessante Figur, denn durch ihre eigenen psychischen Probleme, durch und mit denen auch der Leser die Geschichte zum großen Teil verfolgen kann, wird auch diesem nicht so ganz klar, was nun vielleicht wirklich Einbildung ist und was Fakt. Eigentlich eine tolle Ausgangssituation, die viel Potential birgt, leider fand ich diese aber nicht besonders gut umgesetzt und gelungen. Im Gegenteil, ich als Leser war über weite Teile einfach sehr genervt von Avas ständigem hin und her zwischen Sicherheit und Unsicherheit und Überzeugung und Abneigung.

Auch alle weiteren Figuren waren nicht besonders vielschichtig dargestellt und von daher recht leicht zu durchschauen. Viele Figuren wurden mir auch zu übertrieben in eine bestimmte Richtung charakterisiert, was diesen Eindruck noch verstärkt hat.

Generell war die Geschichte ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach sehr vorhersehbar. Das nahm auch noch einmal etwas von der Spannung, die eh schon nur mäßig vorhanden war. Sie war an vielen Stellen einfach zu langatmig und kam einfach nicht auf den Punkt. Des weiteren war mir auch die Auflösung zum Ende hin viel zu reißerisch, viel zu unglaubwürdig. Ich konnte den Figuren einfach keine jahrelange Zurückhaltung abnehmen, nur um dann so ein Ende herbeizuführen.

Fazit:
Insgesamt bin ich von diesem Buch also leider nicht sehr angetan. Die Inhaltsbeschreibung hörte sich toll an, so richtig spannend, war aber tatsächlich dann eher lahm und überhaupt nicht überzeugend. Vor allem das Ende war dann auch zu sehr gewollt und wenig glaubwürdig. Von mir gibt es für diese tödliche Spur leider nur zwei Punkte.

2buecher

[Gastrezensent gesucht für…] Dünentod von Sven Koch

Ja ihr seht richtig. Es gibt noch ein Buch für das ich einen Gastrezensenten suche. Es kam auch einfach hier an ohne mein zutun. Nun ist es so das ich es mit dem ersten band schon nicht so sehr hatte und beim anlesen dieses Buches merkte ich einfach das es hier nicht besser wird. Ich weiß aber das es ganz bestimmt einige Interessierte gibt die sich freuen würden das Buch zu lesen. Ihr habt jetzt die Chance

Sven Koch
Dünentod
ISBN 978-3-426-51441-2
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer:Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen – die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…

Die Voraussetzungen:
– Ihr habt einen Blog oder veröffentlicht Rezensionen auf anderen Buchplattformen (Amazon, Buchgesichter, Lovelybooks o.ä.)
– Ihr seid gewillt das Buch spätestens 4 Wochen nach Erhalt gelesen und rezensiert zu haben

Das müsst ihr dafür Tun:
– Schickt mir einfach eine Mail (info@mem-o-ries.de) mit einem Link zu Euren Rezensionen.
– Einsendeschluss ist der 29.05.2014, dann werde ich auslosen und es via Büchersendung zu euch schicken.
– Bitte nur Bewerbungen aus Deutschland oder mit einer deutschen Adresse

Gar nicht so schwer, oder??? Bei mehreren Bewerbern entscheidet die Losfee ;-)

[Gastrezensent gesucht für…] T- Tödliche Spur von Lisa Jackson

Mir flatterte T  Tödliche Spur von Lisa Jackson ins Haus. Ich habe schon Bücher von ihr gelesen und meistens waren sie nicht mein Ding, aber ich gebe ja jedem Buch erst einmal eine Chance bevor ich es ganz zur Seite lege. Manchmal gefällt es dann ja doch, aber hier war das leider nicht so. Um folgendes Buch geht es

Lisa Jackson
T Tödliche Spur
ISBN 978-3-426-51405-4
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Weihnachtsabend auf Church Island, einer kleinen Insel vor der Küste Washingtons. Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Da er zuletzt am Bootsanleger gesehen wurde, wird ein tragischer Unfall vermutet. Nur seine Mutter Ava will das nicht glauben, sie erleidet einen Zusammenbruch und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Zwei Jahre später darf Ava nach Hause – und fühlt sich dort seltsam fremd. Sie beschließt, sich auf die Suche nach Spuren zu begeben. Niemals hat sie an die Geschichte des tragischen Unfalls geglaubt, die man ihr immer über das Verschwinden ihres Sohnes erzählt hat. Auf ihrer Suche gerät sie in ein bizarres Netz aus Lügen und Intrigen, Rache und Hass.

Nun wende ich mich nun mal wieder an Euch: Wer hat Lust und Zeit dieses Buch innerhalb der nächsten vier Wochen zu lesen und zu rezensieren. Lest Euch die Leseprobe und die Voraussetzungen durch und wenn es passt dann schickt mir eine Mail!!!

Die Voraussetzungen:
– Ihr habt einen Blog oder veröffentlicht Rezensionen auf anderen Buchplattformen (Amazon, Buchgesichter, Lovelybooks o.ä.)
– Ihr seid gewillt das Buch spätestens 4 Wochen nach Erhalt gelesen und rezensiert zu haben

Das müsst ihr dafür Tun:
– Schickt mir einfach eine Mail (info@mem-o-ries.de) mit einem Link zu Euren Rezensionen.
– Einsendeschluss ist der 29.05.2014, dann werde ich auslosen und es via Büchersendung zu euch schicken.
– Bitte nur Bewerbungen aus Deutschland oder mit einer deutschen Adresse
Gar nicht so schwer, oder??? Bei mehreren Bewerbern entscheidet die Losfee ;-)

 

[Gastrezension] Lori Nelson Spielman – Morgen kommt ein neuer Himmel

Britta (70) hat mich gefragt ob ich Lust hätte eine Gastrezension zu Morgen kommt ein neuer Himmel auf meinen Blog zu setzen. Das Buch subbt bei mir auch schon und so habe ich das Angebot gerne angenommen

Lori Nelson Spielman
Morgen kommt ein neuer Himmel
ISBN 978-3-8105-1330-4
Hardcover
14,99 €
Erschienen bei Fischer Verlage
Leseprobe

Lebe Deine Träume!

„Morgen kommt ein neuer Himmel“ ist eine sehr bewegende Mutter-Tochter-Geschichte. Als Elizabeth den Kampf gegen ihre Krankheit verliert, stürzt Brett in ein schwarzes Loch. Der Schmerz über den Verlust ihrer geliebten Mutter ist schier unerträglich, doch gilt es sich nicht gegen zu lassen, soll sie doch die künftig die erfolgreiche Firma Bohlinger Cosmetics leiten – denkt sie zumindest. Doch überrascht muss Brett bei der Testamentseröffnung zur Kenntnis nehmen, dass ihre Mutter als neue Geschäftsleitung Catherine, ihre Schwägerin, vorgesehen hat. Brett glaubt ihren Ohren nicht zu trauen, doch kommt es noch dicker: Während die anderen Familienmitglieder ihr Erbe sofort antreten können, soll sie erst 10 Punkte auf einer Wunschliste abarbeiten, die sie als 14jähriges Mädchen einmal verfasst hatte. Brett schäumt vor Wut. Wird sie diesen letzten Wunsch ihrer Mutter folgen? Und falls sie sich darauf einlässt: Wie soll sie innerhalb von nur einem Jahr zum Beispiel den Richtigen finden, wo sie doch in einer Beziehung ist? Wie soll sie bis dahin ein Kind bekommen oder das Verhältnis mit ihrem Vater bereinigen, der auf dem Friedhof begraben liegt? Fragen über Fragen…

Von Anfang an zog mich die Geschichte in ihren Bann. Ich habe erst mit Brett getrauert, gemeinsam mit ihr die massive Verletzung und auch Wut bei der Testamentseröffnung gespürt und schließlich begonnen darauf zu vertrauen, dass ihre Mutter Elizabeth es letztlich gut mit ihr meint und nur ihr Bestes will. Die Geschichte hat mich sehr berührt, ist das eigentliche Thema doch das Leben der eigenen Träume sowie das besondere Band, das Mutter und Tochter über den Tod hinaus verbindet. Die Charaktere fand ich sehr authentisch dargestellt, nicht nur aber insbesondere die Hauptprotagonistinnen Elizabeth und Brett. Wunderschön fand ich, wie Spielman hier die Fortführung des Mutter-Tochter-Dialoges inszeniert hat. Natürlich ist die Idee eines Vermächtnisses mit Aufgaben nicht neu, doch die Autorin schafft es, der Geschichte ihre eigene Note zu geben. Gerne empfehle ich das Buch all denjenigen, die gerne ihr Leben reflektieren oder einfach etwas für’s Herz lesen möchten.

4buecher

[Gewinnspiel] Gastrezensent gesucht

Ich suche einen Gastrezensenten für Hochzeitsküsse von Frauke Scheunemann. ich hatte das riesen Glück ein tolles Bücherpaket zu bekommen unter anderem mit diesem Buch. Wie vorher schon befürchtet ist es aber nichts für mich. Ich mag einfach keine Tiergeschichten. Dabei muss ich sagen das es sich recht leicht lesen lässt, aber bei einer Rezension würde ich zu unfair bewerten. Also suche ich jemanden der Zeit hat das Buch zu lesen und zu rezensieren.

Frauke Scheunemann
Hochzeitsküsse: Band 4
ISBN 978-3-442-20392-5
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Page & Turner

Inhalt:
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – Caro und Marc wollen endlich heiraten! Eigentlich ein Grund zur Freude, wenn nicht gerade Hedwig, die Schwiegermutter in spe, unbedingt das Fest planen wollte. So wird aus der intimen Feier, die dem Brautpaar vorschwebt, langsam aber sicher eine Mammutveranstaltung mit 300 geladenen Gästen, einer Kutsche, einer fünfstöckigen Hochzeitstorte – und möglicherweise den Fischer-Chören. Doof auch, dass sich ausgerechnet die beiden Trauzeugen völlig zerstreiten und auch alle anderen Menschen wieder einmal das machen, was sie offenbar am besten können: nämlich Ärger! Kurzum: Dackel Herkules muss erneut den Troubleshooter geben, damit sein Frauchen Carolin das bekommt, was es wirklich verdient: die Traumhochzeit mit ihrem Traummann!

Die Voraussetzungen:
– Ihr habt einen Blog oder veröffentlicht Rezensionen auf anderen Buchplattformen (Amazon, Buchgesichter, Lovelybooks o.ä.)
– Ihr seid gewillt das Buch spätestens 4 Wochen nach Erhalt gelesen und rezensiert zu haben

Das müsst ihr dafür Tun:
– Schickt mir einfach eine Mail (info@mem-o-ries.de) mit einem Link zu Euren Rezensionen.
– Einsendeschluss ist der 15.01.2014, dann werde ich auslosen und es via Büchersendung zu euch schicken.

Gar nicht so schwer, oder??? Bei mehreren Bewerbern entscheidet die Losfee ;-)

[Gastrezension] Kyra Groh – Pinguine lieben nur einmal

Diesmal habe ich mal was gemacht was vielleicht in Zukunft häufiger vorkommen wird. Ich habe mir einen Gastrezensent bzw. in diesem Fall eine Gastrezensentin gesucht um ein Buch zu rezensieren das ich selber schon gelesen und auch bewertet habe. Es war ein Rezensionsexemplar und eigentlich ist mir Veronika quasi zugelaufen. Als sie schrieb das dieses Buch auch auf ihrer Wunschliste steht habe ich gedacht warum nicht ein wenig von meinem tollen Verlagsglück abgeben. Eben mit der Bedingung das Buch zeitnah zu rezensieren. So haben alle etwas davon. ich habe ein Buch gut untergebracht, Veronika hat ein Wunschbuch und der Verlag eine zusätzliche Rezension ;-)

Kyra Groh
Pinguine lieben nur einmal
ISBN 978-3-442-38044-2
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei blanvalet
Leseprobe

Inhalt:
Felicitas, genannt Feli, ist 20 Jahre und Studentin. Sie lebt mit dem homosexuellen Cem zusammen in einer WG. Beide sind romantisch veranlagt und beide noch auf der Suche nach der großen Liebe.
Als neuer Mieter zieht Janosch in das Haus ein. Als Feli an seiner Tür lauscht, fällt sie plötzlich und unvermutet sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes mit der Tür ins Haus….

Meine Meinung:
Das Buch ist in der Ich-Form aus Sicht von Felicitas geschrieben. Feli ist noch sehr jung und etwas naiv. Obwohl sie ziemlich chaotisch und unordentlich ist, kam sie bei mir von Anfang an sehr liebenswert an. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und mit ihr mitgefiebert.

Als nächsten Hauptprotagonisten haben wir den schwulen Studenten Cem, mit dem Feli in einer WG lebt. Auch er hinterlässt einen sehr sympathischen Eindruck, obwohl er sehr klischeehaft dargestellt wird. Er ist der typische schwule beste Freund, mit dem Frau lachen und weinen kann, und durch dick und dünn gehen kann. Die Schulter zum Ausweinen und Trösten. Trotz aller Klischeehaftigkeit ist es der Autorin gelungen ihn so dazustellen, dass man ihn einfach mögen muss.

Eine weitere wichtige Hauptperson ist Janosch, der neue Bewohner des Hauses. Janosch ist blind, und von daher auch etwas eigen. Manchmal hat er schon etwas verbittert auf mich gewirkt. Aber trotzdem ein junger Mann, der sein eigenes und selbständiges Leben leben möchte und Ziele hat. Er hat eine harte Schale und einen weichen Kern. Er wirkt stellenweise etwas schroff, ist aber trotzdem auch ein liebenswerter Charakter.

Das Buch ist absolut unterhaltsam geschrieben. Die Autorin ist noch sehr jung. Das merkt man auch dem etwas jugendlichen Schreibstil mit stellenweise Jugendsprache.

Der Roman strotzt nur so vor Witz, so dass ers sich wirklich absolut flüssig und leicht lesen lässt und man immer wieder schmunzeln muss.

Trotz des vielen Humors hat das Buch durchaus Tiefgang, da es auch um behinderte Menschen geht und wie man damit umgeht. Es hat mir sehr gut gefallen, wie Janoschs Ängste und Probleme dargestellt werden. Kyra Groh hat da sehr viel Fingerspitzengefühl bewiesen und den Umgang mit Behinderung sehr einfühlsam dargestellt.

Eine wirklich witzige und romantische Liebesgeschichte, aber auch mit ernsteren Untertönen und Tiefgang, die sich wirklich absolut gut lesen lässt und trotz aller Unterhaltung auch zum Nachdenken anregt.

Klar, dass das Ende sehr vorhersehbar ist, aber manchmal muss das einfach so sein.

Obwohl die doch sehr junge Autorin eigentlich eine andere Generation ist als ich, wußte mich dieses Buch wirklich restlos zu begeistern!
Das Cover ist einfach süß und auch passend zum Buchtitel, bei dem sich die Autorin sehr wohl was gedacht hat. Bei diesem Buch ist alles stimmig!

5buecher

[Gastrezension] Aurélien Molas – Die Unseligen

Ich habe ja vor einiger Zeit Die Unseligen gelesen und da es mir so gar nicht wirklich gefiel habe ich einen Gastrezensten gesucht. in der Hoffnung das es ihm besser gefällt. Hier ist nun die Gastrezension und noch so viel meine Idee hat nicht funktioniert ;-)

Aurélien Molas
Die Unseligen
ISBN 978-3-492-30262-3
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper
Leseprobe

…und dann fragte Natalie nach einer Gastrezension. Jetzt sitze ich hier und schreibe eben jene, welche die erste ist und von daher auch nicht unbedingt für voll genommen werden muss. Schon auf dem Klappentext wird das Buch als Pageturner gelobt. „Als hätte sich Josep Conrad und Stephen King zusammengetan“, meint man da. Oder auch Brigitte Nielson und Peter Lustig, meine ich. So oder so, beides trifft nicht zu.

Inhalt:
Benjamin und Jacques sind Ärzte die in Waisenhäusern Messungen durchführen um zu sehen ob die Kinder auch gut ernährt werden. In einem Waisenhaus entdecken sie die kleine Naïs. Sie scheint vollkommen gesund, wird aber abgeschottet von den anderen Kindern besonders behandelt. Dann überfallen Rebellen das Waisenhaus und sie wollen Naïs, sie soll Ihnen viel Geld einbringen. Doch was ist so besonders an dem kleinen Mädchen.

Review:
Was so besonders an dem Mädchen ist eröffnet sich dem Leser auf den nächsten 540 Seiten. Der Autor Aurélin Molas zeichnet von Beginn an ein wunderschön düsteres und glaubhaftes Ebenbild von Nigeria. Er verdeutlicht das Leid und die Missstände in dem Land. Molas nimmt hier allerdings den sicheren Weg, man kennt eben die Bilder aus Zeitungen und Fernsehen, da muss man kein großartiger Autor sein, um die Reize des Lesers zu stimulieren. Hier wird das Rad nicht neu erfunden, aber es passt trotzdem. Die Charaktere sind allesamt, von Hauptcharakteren bis hin zu Randerscheinungen, glaubwürdig beschrieben und ausgearbeitet. Vom koksenden UNICEF- Arzt, über das geheimnisvolle Mädchen, das alle haben wollen, bis hin zum gebrochenen Priester, der seinen an seinem Glauben zweifelt. Selbst übergewichtige Waisenhaus- Chefs kann man sich sofort vorstellen und sieht sie vor sich stehen. Aber eben genau das, nimmt den Buch den Wind aus den Segeln. All diese Charaktere hat man schon mal irgendwo gesehen.

Die Story ist sinnig, aber ihr fehlt Innovation, Dynamik und das Pulver wird schon vor dem Finale verschossen. Sobald Naïs‘ Geheimnis erstmal kein Geheimnis mehr ist das Buch in keiner Form mehr fesselnd. Das ist aber nicht schlimm, denn das war es vorher auch nicht. Oftmals fand ich die Geschichte doch etwas vorhersehbar, was ich nicht einmal negativ ankreide. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber bei mir ist dadurch der Eindruck entstanden, dass Molas die Geschichte einfach nur runterrasselt.

Der Autor kommt eben aus dem Film und schreibt Drehbücher, bei denen er mit Bildern arbeiten kann. Dieses Buch würde eben auch als Film besser funktionieren. Aber selbst dann dürfte man nur seichte Kost erwarten. Hier wird zu viel Recycling betrieben, es kommt zu wenig vom Autor selbst.

Ich hätte dem Buch gerne drei Punkte gegeben, aber wenn ich auf dem Klappentext einen Vergleich mit King lese und im Buch dann eher den Reisebericht von Sigmar Hirsch, dem rasenden Reporter der Hintertupfinger Morgenpost (falls es einen Sigmar Hirsch gibt.. sorry), habe ich eine Erwartung an das Buch, die maßlos enttäuscht wird.

2buecher

[Gastrezension] Atze Schröder – Und dann kam Ute

Atze Schröder
Und dann kam Ute
ISBN 978-3-8052-5061-0
Gebundene Ausgabe
19,95 €
Erschienen bei Wunderlich

Wer kennt Atze Schröder nicht? Gibt es bestimmt nicht viele. Lilia kennt ihn jedenfalls aus dem Fernsehen und sie fand seine Serie „Alles Atze“ urkomisch. Und sein Bühnenprogramm ist auch sehenswert. Nur hatte sie noch keine Gelegenheit Atze Live zu sehen, was Lilia aber irgendwann mal nachholen will. Vor allem nachdem sie sein Buch gelesen hat.

Inhalt:
Atze, von Beruf Comedian, ist ein Frauenaufreißer ohne gleichen. Keine Frau ist vor ihm sicher. Wer hätte gedacht, dass eines Tages, alles anders kommt. Und es fängt damit an, als Ute in die Wohnung unter ihm einzieht. Ute ist so ganz anders, als die Frauen, die Atze sonst datet. Sie ist Waldorf-Lehrerin, Vegetarierin und schwanger. Nach dem holprigem Kennenlernen, freunden sich die beiden an. Und er schließt auch Utes Sohn richtig ins Herz. Er geht sogar richtig auf in der Rolle der männlichen Bezugsperson.
Nur das es mit Ute nicht so richtig in Fahrt kommt. Atze braucht ziemlich lange, um zu begreifen,was er an ihr hat und wie seine Gefühle für sie sind.
Aber ob es ein Happy End für die beiden gibt, wird sehr lange nicht ersichtlich, den es müssen viele Hindernisse überwunden werden. Und ob es überhaupt eins gibt ist fraglich.

Mein Meinung:

Das Cover sprang mir sofort ins Auge, da es in violett gehalten ist, in meiner absoluten Lieblingsfarbe. Darauf ist Atze abgebildet, der wie ein Frauenversteher aussieht, mit dem Teddy unterm Arm und dem Frauenzeichen auf dem T-Shirt.

Das Buch ist Comedy pur. Das ist wie Bühnenprogramm zum lesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Seiten flogen nur so dahin. An manchen Stellen, musste ich so lachen, sodass mein Mann mich ziemlich schief angeguckt hat. Beim lesen hatte ich fast immer Atzes Stimme im Kopf.

Manche Szenen konnte ich mir bildlich vorstellen, wie z. B. die Mutter am Sandkasten steht und aus vollem Halse brüllt:

„CEDRICK! CEDRICK, komm ma wacker nach die Mama. Wir müssen nach Hause! CEDRICK!“
„Cedrick, die Mama ist weg. Die kommt auch nicht mehr wieder.
Cedrick, die Mama ist weg, die kommt auch nicht mehr wieder.“ Den Kleinen juckt nicht die Bohne.
„Cedrick, wenn Du jetzt nicht nach Mama kommst, kommen ganz böse Onkels und klauen Dich!“
Die Antwort von Atze: “ Ruhe! Ruhe, verdammt noch mal! Wer soll den dicken Brummer denn klauen? Die Rassenmafia mit ´nem Tieflader oder was?“ (S.116-117)

Das Buch bedient sich natürlich allen möglichen Klischees, aber wer was ernstes erwartet sollte dieses Buch nicht lesen.

Für was amüsantes Zwischendurch sehr empfehlenswert!

© Lilia Kiefer

Danke an Lilia, die mir diese Rezension zur Verfügung stellte ;-)

[Gastrezension] Carla Federico – Die Rosen von Montevideo

Carla Federico
Die Rosen von Montevideo
ISBN 978-3-426-51023-0
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

„Die Rosen von Montevideo“ erzählt die Geschichte von drei Generationen im Wandel der Zeit. Dementsprechend ist das Buch in drei Teile gegliedert, die jedoch nicht gänzlich in sich abgeschlossen sind, sondern ineinander übergreifen.
Zunächst stehen Rosa und Albert im Mittelpunkt des Geschehens. Rosa entstammt einer wohlhabenden Familie Montevideos. Ihr Vater plant, sie an einen älteren Mann zu verheiraten – sehr zum Missfallen Rosas. Kurzentschlossen flieht die lebenslustige junge Dame, kommt aber nicht weit, denn sie wird von Feinden ihres Vaters aufgegriffen. Rosa kann sich glücklich schätzen, dass der Frankfurter Bankierssohn Albert Gothmann, der zur Zeit auf Geschäftsreise in Montevideo ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und sie rettet. Bei dieser einen Begegnung bleibt es nicht. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit heiraten die Beiden. Albert will Rosa nun seiner Familie in Deutschland vorstellen, doch die Dinge entwickeln sich anders als geplant. Als Alberts Vater stirbt, übernimmt Albert die Führung der Bank. Er hat immer weniger Zeit für Rosa, die sich fortan in der fremden Kultur alleine zurechtfinden muss. Doch in Frankfurt ist und bleibt sie eine „Exotin“, zumal von Seiten der Schwägerin und der Schwiegermutter keine Hilfe zu erwarten ist. Die Ehe besteht fast nur noch dem Papier nach und steht infolge eines Unglücks vor einem großen Abgrund.
Wird es der Tochter, Valeria, anders ergehen? Valerias und Claires Geschichte führt uns zurück nach Montevideo. Valeria will nur noch weg aus Deutschland, wo alles sie an die Lieblosigkeit ihrer Eltern erinnert. Tatsächlich dauert es nicht lang und Valeria verliebt sich. Die Umstände sind allerdings äußerst unglücklich….
Ob es der dritten Frauengeneration, Carlita und Tabitha anders ergeht, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Die Familiensaga spielt in Uruguay, Frankfurt und Paraguay und umfasst die Zeitspanne von 1829-1889. Der Sprachstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Geschichtliche Hintergrundinformationen sind gut in die story eingebettet. Die Charaktere sind sehr lebendig, wenn auch zum Teil überspitzt gezeichnet. Als Sympathieträgerin habe ich eher Esperanza, eine Nebenfigur, empfunden. Für meinen Geschmack hätte das Buch gerne etwas mehr Exotik beinhalten dürfen. Das Cover weckt die Erwartung, dass man diesbezüglich gut bedient wird, doch über weite Strecken ist die Exotik eher impliziter Natur. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die zahlreichen Parallelen zwischen den Generationen sowie ein „Schachzug“, der sein Übriges zur Überfrachtung des Generationenromans tut. Nichtsdestotrotz habe ich den Roman sehr gerne gelesen und fühlte mich gut unterhalten.

Danke an Britta70